Der "Türkische Bund Berlin-Brandenburg" verlangt von der kommenden Rot-Rot-Grünen Regierung in Berlin die Abschaffung von Deutsch als Schulsprache. Das sei so versprochen worden.
Die Herbert-Hoover-Sekundarschule in Berlin beschloss vor mehr als zehn Jahren in einer freiwilligen Selbstverpflichtung, dass im Unterricht und den Pausen nur Deutsch als Sprache zulässig wäre. Und das in einer Schule, in der fast alle Schüler aus Einwandererfamilien stammen.
Bis heute findet dieses Obligat sowohl bei Eltern als auch Schülern breite Zustimmung. Nun fordert der „Türkische Bund Berlin-Brandenburg“ (TBB) die Politik in Berlin zur Aufkündigung dieser Abmachung.
Für den Fall, dass sich Rot-Rot-Grün aufs gemeinsame Regieren in der Hauptstadt verständigen könnten – und danach sieht es aus –, verlangt der Verein, „Wahlversprechen“ einzuhalten, von denen er behauptet, SPD, Grüne und Linke hätten sie ihm gegeben. Dazu gehört für die vermeintlichen Interessenvertreter der Deutschtürken: „Die Berliner Bildungseinrichtungen werden angewiesen, keine sogenannte Deutschpflicht für die Pausen zu erlassen.“
Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:
„Was sich der ‚Türkische Bund Berlin-Brandenburg‘ mit dieser Forderung erlaubt, ist einfach nur unverschämt. Gerade jene, die immerzu nach einem Mehr an Integration jammern, wollen nun den Kindern in Berlin diese Möglichkeit nehmen und fordern sogar die kommende Rot-Rot-Grüne Landesregierung auf, angebliche Wahlversprechen einzuhalten. Dazu gehöre, dass die Landesregierung angewiesen (sic!) werde, keine sogenannte Deutschpflicht zu erlassen. Sollten die grün-sozialistischen Realitätsverweigerer diesem Appell nachkommen, wäre das ein Schlag ins Gesicht aller Integrationswilligen und würde die penetrant wiederholte Forderung an die Deutschen, sich um die Eingliederung von Migranten zu kümmern, als heuchlerisch demaskieren."



