Eine alleinziehende Mutter wird von mit Haftbefehl bedroht weil sie den ARD-ZDF-Beitragsservice nicht zahlte. Nun hat ein Lokalsender in Brandenburg erstmals ein Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Opfer gemacht.
Haftbefehl:
Obwohl die staatlich organisierte Propagandaanstalt ARD zuletzt behauptete, man wolle nach dem Skandal um Sieglinde Baumert (61 Tage Haft, Jobverlust weil sie nicht zahlte) keine weiteren Bürger in den Knast werfen lassen, die sich weigern, GEZ für einen Rundfunk zu bezahlen, den sich gar nicht nutzen, hat der RBB nun erneut einen Haftbefehl verschicken lassen, nachdem man das neue Opfer zuvor bereits mit Kontenpfändungen und Schufa-Einträgen psychisch und wirtschaftlich massiv unter Druck gesetzt hatte.
Es geht um den Fall Kathrin Weihrauch (MMNews berichtete Haftbefehl gegen alleinerziehende Mutter wegen GEZ)
Interview mit Stadtfernsehen Brandenburg:
Die Eintreiber der Rundfunkgebühr wollen jetzt eine Brandenburgerin ins Gefängnis bringen. Kathrin Weihrauch weigert sich, 300 € Zwangsabgabe an den rbb als zuständige öffentliche Rundfunkanstalt zu bezahlen. Nun soll die alleinerziehende Mutter verhaftet werden. Ihr drohen bis zu 6 Monate Erzwingungshaft.
Kontaktversuche beim RBB durch Kathrin Weihrauch blieben unbeantwortet. Offenbar will dort niemand persönlich für die Verkommenheit des Systems öffentlich gerade stehen.
Sieglinde Baumert, erstes Knastopfer von ARD & ZDF kommentiert den Fall Weihrauch auf Facebook:
"Kann mir mal bitte jemand erklären, wieso sie als Betroffene keine Antwort vom RBB bekommt? Wie passt das mit der Antwort von "außenstehenden" Fragestellern, die vom RBB abgewiegelt werden mit: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen gegenüber zu Beitragsangelegenheiten von anderen Personen keine Auskünfte geben."
Nein, dafür habe ich keinerlei Verständnis! Die Betroffene selbst erhielt bisher nach meinem Infostand keinerlei Rückmeldung, also was soll die verheuchelte Antwort? Werte ÖRR Mitleser, ich hätte da einen Antwortvorschlag: "Wir stecken in einer Sackgasse, eine weitere Inhaftierung können wir uns wegen dem Imageschaden nicht erlauben, aber laufen lassen können wir die Dame auch nicht! Dann bekommen wir bald kein Geld mehr zur Sättigung unserer eigenen egoistischen Bedürfnsse!" Ist es so schwer, einfach mal ehrlich zu sein???"
Wer die Mutter einer 7-jährigen Tochter unterstützen möchte, kann sich bei den Verantwortlichen, die einer unschuldigen Bürgerin das Leben zur Hölle machen, beschweren:
Fax: (Vorwahl: 030 oder 0331) 97 99 3 – 21 79 (Quelle: http://www.rbb-online.de/unternehmen/service/)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Postanschriften/Telefon:
RBB
z.Hd.Patricia Schlesinger
Masurenallee 8-14
14057 Berlin
Tel. 030 / 97 99 3 – 0
oder:
RBB
z.Hd. Patricia Schlesinger
Marlene-Dietrich-Allee 20
14482 Potsdam
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