Wegen Gleisblockade im Lausitzer Braunkohlerevier und Polizisten-Attacke - AfD: „Aktivistin“ soll besser zwei Monate im Tagebau schuften, statt gemütlich in Haft absitzen".
Heute beginnt das Berufungsverfahren gegen eine so genannte Umwelt-„Aktivistin“, die bei einer Gleisblockade im Lausitzer Braunkohlerevier zu Pfingsten einen Polizisten attackiert und verletzt hatte. Die Frau (19) verriet vor Gericht in Cottbus ihren Namen nicht, legte aber Berufung gegen das erste Urteil ein. Sie wurde zu zwei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.
Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Sachsen Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:
„Diese selbst ernannten ‚Aktivisten‘ sind für mich nichts anderes als grün angestrichene Terroristen. Rund 20.000 Menschen leben in der Lausitz von und mit der Braunkohle-Förderung. Gewalt-Touristen reisten aus ganz Deutschland an, um in Sachsen und Südbrandenburg ihre kruden Ideologien auszuleben und beschädigten dabei nicht nur fremdes Eigentum, sondern auch die Gesundheit von Polizisten.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die junge Frau vor Gericht wie Rumpelstilzchen gebärdet und ihren Namen nicht verraten will. Ich bin dafür, dass sie die zwei Monate Hilfsarbeiten im Tagebau verrichtet, um die Schäden wenigstens ansatzweise wiedergutzumachen, die sie mit ihrer Randale-Clique angerichtet hat, statt die Zeit nichtsnutzig und gemütlich in Haft zu verbringen.
Vielleicht besteht die Chance, dass sie dabei bemerkt, wie sauer manche Bürger ihr Geld verdienen müssen, um sie und ihresgleichen mitzufinanzieren.“



