Kein Scherz: In der ARD-Sendung "Anne Will" konnte eine vollverschleierte islamische "Frauenbeauftragte" ihre kruden Thesen verbreiten.

Islamische "Frauenbeauftragte": Der Islam hat viele Vorteile.
"Mein Leben für Allah - Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?" - das war das Thema von "Anne Will" am gestrigen Abend. Nun sieht sich die ARD-Talkshow dem Vorwurf der "IS-Propaganda" ausgesetzt - im Netz hagelt es Kritik.
Die ARD Sendung war ein einziger Skandal, bei der wesentliche Fragen offenbar bewusst nicht gestellt wurden: Anstatt sich von den Gräueltaten des IS zu distanzieren sprach die Frauenbeauftragte im „Muslimischen Zentralrat der Schweiz“ von der „Selbstentfaltung“ der Frau, dem entgegengebrachten „Respekt“ eines solchen Islamverständnisses und von „Selbstbestimmung und Freiheit“.
Wenn Will hätte beweisen wollen, dass die 32-Jährige den Beruf der Frauenbeauftragten ad absurdum führt, hätte sie ein Interview des Talkgasts mit der Schweizer Tageszeitung „Blick“ zitieren müssen. „Polygamie hat viele Vorteile“, sagte Illi da als Befürworterin der Mehrehe. Die sei eine „Bereicherung für jede Beziehung“ – aber natürlich dürfe nur der Mann mehrere Frauen haben, nicht die Frau mehrere Männer.
ARD verteidigt Sendung: "sorgfältig abgewogen"
Nach harscher Kritik am Auftritt einer vollverschleierten Muslimin in der Talkshow "Anne Will" hat der Sender die Einladung der Frau verteidigt. Die Entscheidung, eine radikale Befürworterin der Verschleierung und eine Verteidigerin der IS-Ideologie in der Sendung zu platzieren, sei "sorgfältig abgewogen" worden, teilte die verantwortliche NDR-Redakteurin Juliane von Schwerin am Montag mit



