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Sachsen: AfD zweitstärkste Partei - aber nicht schadenfroh

Regierungskoalition hat keine Mehrheit mehr bei Sachsens Bürgern. AfD zweitstärkste Partei. "Schadenfreude darüber verbietet sich aber von selbst, denn in erste Linie geht es darum, Schaden von Sachsens Bürgern abzuwenden."

 

 
Die AfD in Sachsen ist derzeit zweitstärkste politische Kraft. Die Koalition aus CDU und SPD dagegen hat ihre Mehrheiten verspielt. Das ergab eine aktuelle Umfrage von „infratest dimap“ im Auftrag des MDR. Bei einer Landtagswahl am Sonntag erreicht die AfD laut der Umfrage aktuell 25 Prozent - mehr als doppelt so viele Stimmen wie bei der Landtagswahl 2014. In der Altersgruppe der 35- bis 49-Jährigen hat die Partei mit 31 Prozent die meisten Anhänger, bei den 18- bis 34-Jährigen erreicht die AfD 13 Prozent.  
 
Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:
 
„Die Arbeit des Ministerpräsidenten Tillich hat der CDU einen Verlust von 5,4 Prozentpunkten eingebracht. Die Koalition, die derzeit an der Regierung wurschtelt, hätte keine Mehrheit mehr, wenn am Sonntag gewählt würde.
 
Schadenfreude darüber verbietet sich aber von selbst, denn in erste Linie geht es darum, Schaden von Sachsens Bürgern abzuwenden. Und genau das haben CDU-Tillich und SPD-Dulig nicht getan. Sie beschwiegen oder bejubelten Merkels Asylpolitik, verantworteten die Russland-Sanktionen, sparten Polizei, Justiz und Bildung kaputt, vernachlässigen Verkehr- und Wirtschafsprojekte, wie die Breslau-Verbindung oder den Breitbandausbau. All das quittieren die Wähler mit Vertrauensverlust.
 
Hinzu kommt, dass es Politiker der etablierten Parteien noch immer nicht unterlassen können, politisch Andersdenkende wahlweise als Pack, Dödel, Rattenfänger, geistige Brandstifter oder Dumpfbacken zu verunglimpfen sowie Sachsen als braunen Schandfleck links unten auf der Landkarte zu bezeichnen. Ausfälle dieser Art wird es von AfD-Politikern nicht geben. Ziel der AfD-Fraktion ist es, seit Anbeginn, durch sachorientierte Arbeit weiteres Vertrauen der Wähler zu akquirieren. Das werden wir auch weiter tun und erfolgreicher sein, je stärker uns die Wähler unterstützen.“
 

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