Henryk M. Broder spricht über Meinungsfreiheit in Deutschland, Einwanderung und GEZ: Der "ARD ZDF Rundfunkservice" sei keine Demokratie-, sondern eine Terror-Abgabe.
Broder bei Regionalkonferenz der European Students For Liberty in Heidelberg zum Thema "Meinungsfreiheit und Demokratie":
Zur GEZ ab Minute 30:
Abweichende Meinungen sind bei der ARD zwar nicht verboten, jedoch nicht gern gesehen. Die Sender behaupten von sich selber, dass sie staatsfern sind. Ein Blick in die Verwaltung und der Aufsichtsräte beweise das Gegenteil, so Broder.
ZDF Klaus Kleber spricht nicht so wie ein unabhängiger Moderator einer Nachrichtensendung, sondern er spricht wie ein Mitarbeiter des Bundespresseamtes.
Broder hätte sich auch sehr gewundert, dass die so genannte "Haushaltsabgabe" vom Bundesverfassungsgericht abgesegnet wurde. Er habe eine Weile auch die Zahlung der TV-Gebühr verweigert, jetzt zahlt sie seine Frau, die etwas konfliktscheu sei. Er sei dafür, dass man nur das bezahlt, was man sehe - ginge heute digital ganz bequem.
Der "ARD ZDF Rundfunkservice" sei keine Demokratie-, sondern eine Terror-Abgabe. Er verstehe den Sinn nicht, dass man Leuten ohne TV und Radio diese Abgabe aufzwingt. Er hätte schon überlegt, sich bei einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin anzumelden, denn dort wird keine TV-Gebühr verlangt.
Die 4,5 Mio. Zahlungsverweigerer sollten sich zu einer Partei zusammenschließen, der GEZ-Partei: "Gegen Einheits-Zahlungen".
Er hätte mal der GEZ geschrieben, sie sei die wahre Nachfolgerin der SS - er wisse, das wäre völlig übertrieben - und auch ziemlich unfair der SS gegenüber, jedenfalls hätte sich sofort die GEZ gemeldet und erklärt, sie hätten mit der SS nichts am Hut.
Auch ansonsten ist das Gespräch äußerst amüsant:



