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Berlin: Obdachlosen Anzünder stellen sich

Die in Berlin seit Montag gesuchten sieben jungen Männer, die im Verdacht eines Angriffs auf einen Obdachlosen stehen und mit Bildern aus einer Überwachungskamera gesucht wurden, konnten i...

Die in Berlin seit Montag gesuchten sieben jungen Männer, die im Verdacht eines Angriffs auf einen Obdachlosen stehen und mit Bildern aus einer Überwachungskamera gesucht wurden, konnten identifiziert werden. Das teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit.

Demnach stellten sich sechs Tatverdächtige Montagabend bei verschiedenen Polizeidienststellen. Ein weiterer Verdächtiger sei in der Nacht zu Dienstag durch Zivilfahnder festgenommen worden.

Die sieben Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren stehen im Verdacht in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag auf dem U-Bahnhof Schönleinstraße einen schlafenden Obdachlosen "durch Feuer gefährdet zu haben", so die Polizei.

Die Flammen waren durch Passanten gelöscht worden, sodass der 37-Jährige, der alkoholisiert auf einer Bank des U-Bahnhofes schlief, unverletzt blieb.

 

Lischka: Berliner Senat sollte Videoüberwachung ausweiten

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat die Landesregierung von Berlin dazu aufgerufen, die Überwachung durch Kameras in der Hauptstadt weiter auszubauen. "Ich kann dem Berliner Senat nur empfehlen, die Videoüberwachung auf alle öffentlichen Plätze auszuweiten", sagte Lischka der "Rheinischen Post" (Dienstag).

Das Instrument sei im Zweifel nicht dafür geeignet, Anschläge zu verhindern, bei der Aufklärung aber würde es helfen. Nach dem Attentat vor einer Woche auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz wurde bekannt, dass die Polizei den Platz nicht wie woanders üblich mit Kameras überwacht

. Im Zuge des Anschlags durch einen Tunesier erhöhte Lischka nun auch den Druck auf die Grünen, die Einstufung der Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko als sichere Herkunftsländer nicht länger im Bundesrat zu blockieren.

"Gerade der Fall Amri hat gezeigt, dass wir künftig abgelehnte Asylbewerber und Straftäter aus Tunesien, Algerien und Marokko deutlich schneller abschieben müssen", sagte Lischka. Mit der Einstufung als sichere Herkunftsstaaten sei das möglich, so der Innenpolitiker.

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