AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Null Bock auf E-Auto

Tesla verkauft weniger als erwartet - wird mit technischen Problemen begründet. In Deutschland hält sich die E-Mobil-Euphorie in Grenzen: Staatsknete zum Kauf von Elekro-Autos wird kaum abgerufen.

 

Börsen-Zeitung: "Geld ist nicht alles", Kommentar zur Prämie für E-Autos von Isabel Gomez

Die Bundesregierung kann von der ersten Zwischenbilanz zum Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität nur enttäuscht sein. Gerade einmal 9000 Anträge sind bis Jahresbeginn beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingegangen. Die Kaufprämie soll für einen zusätzlichen Absatz von mindestens 300.000 Elektroautos sorgen.

 

Vorzugsweise sollen diese als einziges Fahrzeug von Privatpersonen gekauft werden. Allerdings kommt bislang die Hälfte der Anträge von Unternehmen. Per November 2016 waren zudem unter 3,1 Millionen neu registrierten Pkw in Deutschland lediglich 10.000 rein batteriebetriebene Autos.

 

"Ein Stück Dynamik" fehlt der Prämie laut Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Niemand kaufe nur wegen ihr ein Auto, analysiert er richtig. Aber es würde auch niemand einen Benziner kaufen, gäbe es dafür keine Tankstellen. Was nutzt also ein Elektroauto ohne Lademöglichkeiten? Angesichts der durch technische Grenzen noch immer geringen Reichweiten von 200 oder 300 Kilometern je Ladung ist die Antwort für einen durchschnittlichen deutschen Autofahrer einfach: Als Erstwagen ist ein solches Auto derzeit uninteressant. Die Durchsetzung der Elektromobilität steht und fällt daher mit der Ladeinfrastruktur.

 

Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft wird der Bedarf an öffentlichen Ladestationen 2020 bei 70.000 normalen Ladestellen und 7100 Schnellladesäulen liegen. Mitte 2016 gab es bundesweit 6500 Ladepunkte und 230 Schnellladestellen. BMW, Daimler, Ford und Volkswagen wollen, auch unter politischem Druck, bis 2020 ein europaweites Hochleistungsladenetz mit 400 ultraschnellen Stationen bauen.

 

Sie sollen eine Ladekapazität von 350 Kilowatt aufweisen und damit schneller laden als die Tesla-Stationen, die 125 Kilowatt stemmen. Die Bundesregierung stellt 300 Mill. Euro zur Förderung von 15.000 Ladesäulen bis 2020 bereit. Zudem gibt es ähnliche Initiativen von Energieversorgern wie EnBW oder Innogy.

 

Dabei unterscheiden sich die Supercharger des US-Elektroautobauers Tesla vom System der deutschen Hersteller, das wiederum inkompatibel mit den von japanischen und französischen Herstellern genutzten Steckern ist. Eine sinnvolle Infrastruktur aus Kundensicht entstünde aber erst mit einem einheitlichen System, auf das sich die Hersteller von Autos und Ladesäulen weltweit einigen müssten. So lange aber nicht mindestens das Ladenetz größer wird, bleibt die Prämie lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der Rentenexperte Axel Börsch-Supan fordert eine Beschränkung der geplanten Haltelinie für das Rentenniveau auf die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Die Haltelinie sei die größte [ ... ]

Handwerkspräsident Jörg Dittrich verlangt von der Bundesregierung viel weitgehendere Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung als bislang geplant. Das berichtet die "Welt am Sonntag".

"Halbherzige [ ... ]

Das Baustellen-Chaos bei der Deutschen Bahn ist ein massives Problem für die deutsche Wirtschaft. Umleitungen und Störungen bei Güterzügen sorgen für Milliardenschäden in Branchen [ ... ]

Dehoga kündigt Widerstand gegen Abschaffung von Minijobs an

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kündigt Widerstand gegen die geplante Abschaffung der Minijobs an. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgabe). Hintergrund [ ... ]

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hält die Demokratie in Deutschland für so gefährdet wie noch nie. Das sagte er dem "Spiegel". Er sprach sich zudem [ ... ]

Der frühere Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) würde ein Gesetzespaket, bestehend aus allen 33 Empfehlungen der Rentenkommission, nicht unterschreiben. Das sagte er dem "Tagesspiegel".

"Nein, [ ... ]

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert eine Verschiebung der GKV-Reform, sollte der Bund nicht mehr Geld für die Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehern zahlen. Das berichtet [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.