Der Nierdergangang des regierungsnahen Mainstreams steht bevor. Dem versucht Berlin nun Einhalt zu gebieten mit großflächigen Werbeschaltungen mit glücklichen Schweinen - z.B. bei SPIEGEL online.
Ständig sinkende Auflagenzahlen, auch die Werbung im Internet bricht weg. Nicht nur der SPIEGEL ächzt unter schwindenden Anzeigeneinahmen. Da die Regierungspostille aber offenbar unersetzbar ist, hat Berlin nun Gegenmaßnahmen ergriffen.
Seit gestern wirbt das Landwirtschaftsministerium ganz oben beim SPON mit glücklichen Schweinen. Kann also niemand behaupten, dass unsere Regierung untätig sei. Zumindest die Schweine und besonders die Ferkel in unserem Land haben's gut.
"Geschafft: mehr Tierwohl" heißt es in einem großflächigem "Billboard" ganz oben bei SPIEGEL online. Welche Puffpreise für ein solches prominentes Werbemittel vom Steuerzahler entrichtet werden muss, ist unbekannt. Billig ist es jedenfalls nicht.
Fakt scheint auch zu sein, dass die Regierung ihre steuerfinanzierte Schweinewerbung natürlich nicht bei alternativen Blogs oder in der kritischen Presse schaltet. Die Ferkel-Millionen kommen nur denjenigen zugute, die es nach Ansicht der Regierungsstrategen auch verdient haben. Und da steht SPON ganz oben.
Unvergessen z.B. "Das Netz jubelt über Merkel" und viele andere regierungsfreundliche, russlandfeindliche, Trump-dämonisierende Artikel auch.
Der SPIEGEL verhält sich geradezu vorbildlich linientreu. So viel vorauseilender Gehorsam muss sich natürlich irgendwann auszahlen - z. B. über florierende Werbeeinnahmen - auf Staatskosten, heißt: auf Kosten des Steuerzahlers.
Damit es nicht so auffällt, wurde nun das Landwirtschaftsministerium vorgeschoben, dass per Werbe-Millionen u.a. bei SPIEGEL glückliche Ferkel präsentiert.
Botschaft: Die Rgeierung tut was. Ob's im Schweinestall deshalb besser aussieht, darf bezweifelt werden...




