Die ARD will künftig systematisch gegen gefälschte Nachrichten vorgehen. Ob damit auch die eigenen Fake-News gemeint sind, ist unklar.
Die ARD überlegt, künftig systematisch gegen gefälschte Nachrichten vorgehen. Wie das genau aussehen soll, ist unklar. Unklar auch, ob mangegen eigene Fakenews vorgehen will oder diese ungeschoren davon kommen.
Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete unter Berufung auf den ARD-Chefredakteur Rainald Becker, die Sendergemeinschaft überlege, eine „Anti-Fake-News-Einheit“ aufzubauen, die voraussichtlich in Hamburg bei ARD-aktuell (zuständig für „Tagesschau“ und „Tagesthemen“) angesiedelt sein soll.
Dem RND-Bericht zufolge sollte die mögliche Task-Force – wenn sie denn kommt – spätestens am 1. April ihre Arbeit aufnehmen.
Das Ziel sei, gefälschte Nachrichten rechtzeitig zu entlarven, weil sie die politische Meinungsbildung bedrohten und die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung gefährdeten.



