Lieber Leser,
der EURUSD-Kurs bewegt sich seit geraumer Zeit nach oben. Die allseits erwartete Parität ist nun in weitere Ferne gerückt. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich sind wohl die Aussagen des neuen US-Präsidenten Trump sowie die abrupt steigende Inflation in Deutschland und der EU. Auf der anderen Seite der Gleichung stehen jedoch ebenfalls die geplanten Fiskalmaßnahmen der Trump-Administration sowie die folgenden Zinsschritte der FED. Letztere stützt sich auf US-Konjunkturdaten und ebenfalls die Inflation.
FOMC-Statement ergab nichts Konkretes
Der im Dezember erfolgte Zinsschritt der FED sowie die überraschend aussichtsreichen Prognosen hinsichtlich weiterer Zinsschritte sind allerdings im US-Dollar Kurs nun eingepreist. Erst wenn die FED etwas Neues in dieser Hinsicht verlauten lässt, könnte der langfristige US-Dollar-Trend unter den aktuell gegebenen Umständen wiederaufgenommen werden.
Doch im Rahmen des FOMC-Statements von dieser Woche fehlen diese Verlautbarungen. Einige Marktteilnehmer haben vermutlich sogar damit gerechnet, dass ein Zinsschritt für März angekündigt würde. Das ist nicht geschehen. Dementsprechend bleibt der Euro weiterhin gegen den US-Dollar stabil. Robuste US-Konjunkturdaten könnten diesen mittelfristigen Trend bremsen, da man daraus auf weitere Zinsschritte schließen würde.
Ein Gastbeitrag von Rami Jagerali.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



