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Shell: Das läuft ja wie geschmiert!

Liebe Leser,

es gibt da ein Wort, welches regelmäßiges Schaudern bei den Ölkonzernen auslöst – der Ölpreisverfall. Dieser beschäftigt die Branche nun schon seit Mitte des Jahres 2014. Von dieser Krise ist selbstredend auch der britisch-niederländische Ölkonzern Shell betroffen. Das Unternehmen versuchte in der jüngeren Vergangenheit zunehmend Kosten zu senken, Investitionen zurückzufahren sowie überflüssige und nicht lukrative Unternehmensteile abzustoßen.

Die Zahlen

Wie aus einer Pressemitteilung des Öl-Riesens hervorgeht, habe sich das Konzept bereits zum Teil erfüllt. Der Umsatz des Konzerns verbesserte sich um 12 Prozent auf 67 Milliarden Dollar. Auch der bereinigte Gewinn stieg um 14 Prozent an und erreichte den Wert 1,8 Milliarden Dollar.

Verkaufsprogramm läuft

Ben van Beurden, CEO bei Royal Dutch Shell, sieht die Entwicklung positiv. Magenschmerzen bereitet dem Shell-Boss allerdings nach wie vor die BG-Übernahme, welche mit 54 Milliarden Dollar noch immer das Unternehmen belastet. Die satte Übernahmesumme solle mit einem einschneidenden Verkaufsprogramm finanziert werden. Im Zuge dessen wurden bereits vor einigen Tagen milliardenschwere Anteilsverkäufe präsentiert. Unter anderem geht es um die Abstoßung von Ölfeldern in der Nordsee. Der ehemalige Rivale BG sei unterdessen komplett in den Konzern eingegliedert und konnte somit bereits im zurückliegenden Jahr die Gesamtproduktion um fast ein Viertel verbessern.

Gute Stimmung in Frankfurt

Das Wertpapier (XETRA) verbesserte sich am Freitag zur Mittagszeit angesichts der jüngsten Meldung um etwa 1 Prozent. Shell konnte zwar nicht alle selbst gesteckten Ziele für die drei Geschäftsbereiche vollends erfüllen, überzeugte aber aufgrund der bereits in Angriff genommenen Finanzierungsmaßnahmen unterm Strich.

Ein Gastbeitrag von Norman Stepuhn.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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