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Muss sich Daimler Sorgen machen?

Liebe Leser,

letzte Woche mussten die Anleger von Daimler einige Neuigkeiten verdauen, denn die Aktie zeigt eindeutige Abkühlungserscheinungen. Gewiss wurden neue Absatzrekorde erreicht und insgesamt sehen die Zahlen gut aus. Doch unterm Strich liegt vielleicht doch einiges im Argen und sollte sich der Absatzmarkt China verändern, dann stehen andere Zeiten ins Haus. Hermann Pichler hat sich dies mal genauer angesehen. Die wichtigsten Nachrichten, die letzte Woche Daimler und dessen Kurse bewegt haben waren folgende:

  • Abwärtsgang? In den vergangenen Tagen fiel auf, dass sich die Daimler-Aktie merklich abgekühlt hat und dass auch die vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2016 der Aktie keinen Auftrieb haben verleihen können. Könnte es sein, dass der seit Anfang Juli geltende mittelfristige Aufwärtstrend bereits zu Ende ist? Oder ist dies nur Fehlalarm?
  • Grund zur Sorge? Nun, die Absatzzahlen der Stammmarke Mercedes-Benz waren zwar gut und man konnte BMW auch endlich die Vorreiterstellung im Premiumsegment abluchsen. Allerdings lag das Plus nur noch bei 6,8 Prozent, während sich die Verkaufszahlen auf Jahressicht um 11,3 Prozent verbesserten. Nun bleibt offen ob sich dies so weiter nach unten entwickelt.
  • Schwieriges Jahr? Branchenexperten, etwa der Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer sagen der Autobranche ein schwieriges Jahr 2017 voraus. Denn nicht nur werden auf dem wichtigsten Einzelmarkt China Steuersubventionen zusammengestrichen, auch der neue US-Präsident Donald Trump könnte seine Ankündigungen wahr machen und Strafzölle für außerhalb der USA produzierte Autos einführen.

Immerhin, im Schlussquartal konnte Daimler die Erwartungen erfüllen, zumindest was Umsatz und Betriebsgewinn angeht. Könnte die Tatsache, dass das Konzernergebnis etwas schwächer abschnitt, als die Analysten prognostiziert hatten, ein Vorgeschmack auf schwierigere Zeiten sein? Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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