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Anschnallen: Bei Jinkosolar winkt jetzt ein langfristiger Trendwechsel!

Lieber Leser,

zu Jahresbeginn sah es schon einmal kurzzeitig danach aus, als könne die Aktie des chinesischen Solarmodulherstellers den seit Ende 2015 andauernden Abwärtstrend abschütteln. Doch kurz vor dem Ausbruch aus dem Trend-Kanal versagte der Kurs – die Jinkosolar-Aktie fiel wieder zurück. Der Rücksetzer war sogar derart kräftig, dass die von November bis Januar ausgebildete Seitwärts-Bewegung nach unten durchbrochen wurde.

Doch jetzt zeichnet sich ein neuer Versuch einer Trendwende ab. Und diesmal sieht die Charttechnik spürbar solider aus. Schauen Sie selbst:

Der oben genannte Rückschlag erweist sich nun als rechte Schulter einer umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Diese Chart-Formation bezieht ihren Namen aus ihrem Erscheinungsbild in der Kursgrafik: Sie schaut nämlich aus, wie die Umrisse einer Büste – in diesem Fall eben nur umgedreht. In der Charttechnik hat dieses Verlaufsmuster eine positive Prognose-Kraft.

Jinkosolar_170215

Was jedoch mancher „Möchte-gern-Chartist“ schon mal außer Acht lässt, sind die dazugehörigen Umsätze: Das sich dort abzeichnende Muster muss nämlich zur umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation „passen“! Soll heißen:

Die Umsätze am Kopf müssen höher sein, als bei der linken Schulter. An der rechten Schulter hingegen sollten die Umsätze das niedrigste Niveau aufweisen. Diese Bedingungen erfüllt der Jinkosolar-Chart perfekt.

In das Gesamtbild passt auch, dass die Aktivierung der Schulter-Kopf-Schulter-Formation (Ausbruch über die Nackenlinie, die die Zwischenhochs verbindet) nun mit einem Bruch des Abwärtstrends zusammenfallen würde.

Sie brauchen jetzt also nur noch darauf zu achten, dass die Jinkosolar-Aktie unter deutlich anziehenden Umsätzen nach oben ausbricht. Alternativ können Sie auch beobachten, ob das On-Balance-Volumen aus seiner monatelangen Seitwärts-Bewegung nach oben ausschert.

Das zeigt dann, dass auch die Großinvestoren wieder in die Jinkosolar-Aktie zurückkehren.

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