Liebe Leser,
äußerst gute Nachrichten hat aktuell Marine Harvest, ein international tätiger norwegischer Meeresfrüchte-Fabrikant vermelden können. Denn die Zahlen des letzten Jahres waren ebenso gut wie der Ausblick in die Zukunft.
Marine Harvest konnte das operative EBIT auf 700 Millionen Euro gegenüber 347 Millionen Euro im Jahr 2015 verdoppeln. Die norwegische Firma hat zudem bekannt gegeben, dass das EBIT im vierten Quartal mit 259 Millionen Euro im Vergleich zu 90 Millionen Euro im entsprechenden Quartal 2015 zu Buche schlug.
CEO Alf-Helge Aarskog hat sich dazu folgendermaßen geäußert: “Das ausgezeichnete operative Ergebnis im vierten Quartal ist in erster Linie auf die hohen Lachspreise dank einer starken Nachfrage und geringerem Angebot zurückzuführen.“ Der Vorstandsvorsitzende fügte hinzu, dass 2016 ein großartiges Jahr für Marine Harvest gewesen sei aufgrund des Rekordergebnisses und einer beachtlichen Cash-Flow-Generierung.
Kleiner Wermutstropfen: Im letzten Quartal ging die Lachsmenge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % zurück (99.634 Tonnen statt 110.551 Tonnen). In der Gänze betrachtet wächst das Unternehmen aber weiterhin. In Kanada hat der Fischzuchtkonzern mit dem Bau einer Mehrwertverarbeitungsanlage begonnen,wie das Online-Magazin „The Fish Site“ berichtet. Das Werk in South Surrey, British Columbia, wird voraussichtlich im Juli 2017 in Betrieb gehen und jährlich rund 12.000 Tonnen Lachs verarbeiten.
Marine Harvest kann sich also in der Gesamtperformance durchaus sehen lassen und ist wohl eine Investitionsüberlegung wert.



