Liebe Leser,
Philips Reorganisation beginnt sich langsam auszuzahlen. Bei seinen Kernaktivitäten verzeichnete der Konzern im 3. Quartal eine gesunde Nachfrage und verbesserte Margen. Die vergleichbaren Umsätze stiegen um 2%, und die Einnahmen aus den fortgeführten Tätigkeiten erhöhten sich um 18,6% auf 280 Mio €. Die operative Marge kletterte von 5,9 auf 8,2%. Die Chancen für weiteres Wachstum liegen laut CEO van Houten vor allem auf dem Gesundheitsmarkt in den USA. Aber auch in China zieht die Nachfrage nach medizinischen Geräten und Systemen an.
Wie nachhaltig diese Profitabilitätsverbesserungen sind, bleibt abzuwarten
Der europäische Markt sei dagegen schwierig. Diese Einschätzung belegen die Zahlen für das 3. Quartal. Die beiden wichtigsten Segmente, Personal Health (+7%) und Diagnosis & Treatment (+6%), legten bei den Umsätzen solide zu und konnten auch jeweils ihre Ertragskraft erhöhen. Die Lichtsparte kämpft trotz des zweistelligen Wachstums bei den LED-Verkäufen weiter mit sinkenden Umsätzen. Immerhin schreibt die Sparte keine Verluste.
Die Lichtsparte wird trotz des Börsengangs noch konsolidiert, da Philips 71,2% an ihr hält. Für das 4. Quartal hat van Houten weitere Verbesserungen in Aussicht gestellt. Wir haben unsere Gewinnprognose nach oben angepasst. Wie nachhaltig diese Profitabilitätsverbesserungen sind, bleibt abzuwarten. Die ersten Anzeichen sind vielversprechend. Mit 2,9% bietet Philips für langfristig orientierte Anleger eine attraktive Dividendenrendite.



