Liebe Leser,
es ist schwer, bei Gerüchten zu entscheiden, ob da was dran ist oder nicht. Und wenn es keine für alle leicht überprüfbaren Fakten gibt, die zur Aufklärung beitragen können, dann ist eine seriöse Kommentierung solcher Gerüchte eben nicht möglich. Das gilt auch für Wirecard, bei denen es am Mittwoch einen heftigen Kursrutsch gab. Die Notierung sauste von über 46,50 Euro auf zwischenzeitlich unter 43 Euro nach unten, um dann wieder etwas Boden gut zu machen.
Und was sind die Gerüchte? Wirecard soll möglicherweise bei der Bilanz getrickst haben. Doch stimmt das? Grundlage der Spekulationen ist das „manager magazin“, das genau diesen Vorwurf erhebt und von einem „250-Millionen-Euro-Rätsel“ in der Bilanz von Wirecard schreibt.
Ein „250-Millionen-Euro-Rätsel“ bei Wirecard?
Ob da was dran ist oder nicht, wird sich zeigen. Vielleicht aber auch erst mit Vorlage des Geschäftsberichtes 2016 durch Wirecard. Dies steht aber planmäßig erst für den 6. April 2017 an. Könnte es bis dahin Unsicherheit und eine Hängepartie geben? Durchaus möglich. Und Unsicherheit ist nichts, was Börsianer besonders schätzen. Doch vielleicht wird sich dieses „250-Millionen-Euro-Rätsel“ auch vorher lösen, sofern es überhaupt eines ist. Es bleibt spannend bei Wirecard!



