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Tesla: Ausführliche Analyse des Geschäftsberichts (Teil 3)

Lieber Leser,

Tesla hat vergangene Woche seinen Geschäftsbericht 2016 vorgelegt. Wir wollen uns im Detail damit beschäftigen und durchleuchten in dieser Reihe zum einen die Gewinne/Verluste sowie die Umsätze. Darüber hinaus wollen wir erfahren, welche Segmente in welchem Umfang zu dem Gewinn/Verlust beigetragen haben und wie die Aussichten für das laufende Jahr sind. Am Ende schauen wir in die Bewertung der Aktie rein. Im ersten Teil der Analyse haben wir uns die Gewinn- und Umsatzentwicklung angeschaut und im zweiten haben wir durchleuchtet, welche Segmente wie gelaufen sind. Im dritten Teil der Analyse schauen wir uns einige Profitabilitätskennzahlen an.

Brutto-Marge ist rückläufig

Bei all den positiven Entwicklungen hinsichtlich des Umsatzes darf man nicht vergessen, dass auch eine Ausgabenseite existiert. Dieser Punkt rückt vor allem deshalb in den Fokus, weil Tesla seine Produktionskapazität drastisch ausbauen möchte und entsprechende Investitionen tätigen muss.

Die Brutto- Umsatzrendite stellt die Profitabilität des Unternehmens unter Berücksichtigung der Ausgaben dar. Die Brutto-Umsatzrendite ist per Q4 2016 mit 19,1 % auf Quartalsbasis rückläufig gewesen. Im dritten Quartal 2016 betrug die Rendite 27,7 %. Im Vorjahresquartal betrug die Rendite etwas weniger, nämlich 18,0 %.

Was beeinflusste die rückläufige Umsatzrendite?

Gemäß dem Geschäftsbericht waren neben Währungseffekten, die sich auf die Umsätze ausgewirkt haben, hohe Fixkosten im Zusammenhang mit der Ausweitung der Produktion die Hauptursachen für die fallende Rentabilität des Unternehmens in Q4 2016. Dabei hat es Tesla jedoch geschafft, die Rentabilität bei dem neuen Modell S gegenüber dem älteren Modell X zu steigern. Die Rentabilität von Tesla scheint im Moment, gemessen an den Brutto-Umsatzrenditen, besser auszufallen als die der Konkurrenten Ford und General Motors. Mit anderen Worten: Das kann sich durchaus sehen lassen, was die Newcomer aus Kalifornien vorzuweisen haben.

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