Lieber Leser,
der Ludwigshafener Chemiegigant BASF hat zuletzt starke Zahlen für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 vorlegen können. Noch einmal zur Erinnerung: der Umsatz legte im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 14,8 Mrd. Euro zu, operativ blieben vor Abzug von Zinsen und Steuern (Ebit) 1,2 Mrd. Euro übrig. Das sind 15 Prozent mehr als im vierten Quartal 2015 und entspricht genau den Konsensschätzungen der Analysten. Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis von 689 Mio. Euro zu Buche, fast doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Dies lag vor allem daran, dass das Quartalsergebnis 2015 durch hohe Abschreibungen im Öl- und Gasgeschäft belastet wurde. Hinzu kommt, dass der DAX-Konzern 2016 von einer geringeren Steuerlast profitieren konnte.
Ergebnis soll wieder steigen
Auch für das laufende Jahr hat sich das Unternehmen einiges vorgenommen. Erstmals seit drei Jahren soll 2017 wieder ein besseres Ergebnis eingefahren werden. „Wichtiger ist: Unser Ergebnis soll wieder ansteigen, auch im Öl- und Gasgeschäft“, sagte Vorstandschef Kurt Bock. Der Umsatz soll deutlich anwachsen, das EBIT vor Sondereinflüssen leicht ansteigen.
Aktie in guter Form
Die Aktie befindet sich seit Mitte Februar 2016 auf dem Weg nach oben. Seither verteuerte sich das Papier um knapp 60 Prozent. Zuletzt konnte die psychologisch wichtige 90-Euro-Marke überwunden werden. Auch ein Angriff auf das Mehrjahres-Hoch vom April 2015 (97,20 Euro) scheint alles andere als unrealistisch.



