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Daimler: Von wegen Flaute!

Lieber Leser,

ungeachtet der Sorgen um eine sich eintrübende Autokonjunktur hat Daimler seinen Fahrzeugabsatz im Februar deutlich steigern können. Wie der Stuttgarter Autokonzern mitteilte, wurden im zweiten Monat des Jahres weltweit 153.862 Wagen der Stammmarke Mercedes-Benz an Kunden übergeben. Das sind 15 Prozent mehr als im Februar 2016. Seit Jahresbeginn wurden damit 332.329 Fahrzeuge mit dem berühmten Stern verkauft, knapp 17 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Brummende Geschäfte in China

Als Wachstumstreiber erwies sich im Februar einmal mehr der weltgrößte Einzelmarkt China. Im Reich der Mitte kletterte der Mercedes-Benz-Absatz um starke 41,9 Prozent auf mehr als 36.000 Fahrzeuge. Dabei hatten Experten gerade für China eine Abkühlung des Automarktes prognostiziert. Daneben liefen die Geschäfte auch auf dem Heimatkontinent und in den USA überaus erfreulich. In Europa wurden 7,8 Prozent mehr Wagen verkauft als vor einem Jahr, in den Vereinigten Staaten stieg der Absatz um 6,9 Prozent. Besonders stark gefragt waren das Limousine- und das T-Modell der Mercedes-Benz-E-Klasse.

Was macht die Aktie?

Trotz dieser erfreulichen Nachrichten – es war der 48. Rekordmonat in Folge! – startet die Aktie mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche. Dies dürfte einem schwachem Gesamtmarkt geschuldet sein, denn auch der DAX beginnt die Woche mit Verlusten. Seit Anfang Februar befindet sich das Papier aber kurzfristig betrachtet wieder auf dem Weg nach oben, nachdem es Ende Januar zu einem deutlichen Rücksetzer gekommen war.

Auf Analystenseite ist indes recht wenig von Euphorie zu spüren. In einer aktuellen Studie hat die US-Investmentbank Goldman Sachs Daimlers Kursziel um 3 Euro auf 78 Euro gesenkt und den Autowert auf „Neutral“ belassen. Das durchschnittliche Kursziel der gesammelten Analysteneinschätzungen lautet 72,33 Euro.

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