#MeToo WDR Skandal: Was wußte Buhrow?

Die Affäre um sexuelle Belästigungen eines hochrangingen WDR-Korrespondenten weitet sich aus. Intendant Tom Buhrow wusste Bescheid. Führungskräfte waren eingeweiht, forderten von den Opfern, dass sie schweigen sollten.

 

Die Affäre um sexuelle Übergriffe eines Auslandskorrespondenten beim WDR weitet sich aus und erinnert immer mehr an den Fall Weinstein. Der Täter ist zuletzt beurlaubt worden, nachdem immer mehr Mitarbeiterinnen von Belästigungen berichtet hatten. Nun schreibt die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf interne Dokumente, dass die Führung des Senders schon seit Jahren von den Vorwürfen wusste, ohne zu handeln.

Nach der Freistellung des WDR-Korrespondenten erweitert sich somit der Kreis der möglichen Betroffenen. Die BILD  berichtet über neue Vorwürfe, die sich auch gegen Führungskräfte des Senders richten: So sollen betroffene Frauen angewiesen worden sein, Ruhe zu geben.

Mit der Berichterstattung wächst der Druck auf die Spitze des WDR. Mittlerweile mehrere Berichte legen nahe, dass Führungskräfte jahrelang Belästigungen geduldet haben anstatt sie zu ahnden. Das trifft auch auf die aktuellen Führungskräfte Jörg Schönenborn (Fernsehdirektor) und Intendant Tom Buhrow zu.

Buhrow hatte den Journalisten erst nach intensiver Berichterstattung in der vergangenen Woche freigestellt und sieht sich auch intern großer Kritik ausgesetzt.

„Bild“ berichtet von zwei weiteren Frauen, die der Korrespondent in den 90er-Jahren massiv belästigt haben soll. Eine damals 25 Jahre alte Volontärin schildert ihre Erlebnisse so: „Nach einer späten Konferenz saßen wir noch mit Kollegen bei einem Bier zusammen. Er fasste mir an die Oberschenkel und sagte, er könne darüber entscheiden, ob ich am nächsten Tag die Sendung moderieren kann. Als er immer zudringlicher wurde und ich seine Hand zur Seite schob, sagte er: ,Ich kann auch entscheiden, dass du morgen rausfliegst.’“

Wenige Wochen später habe der Mann an einem Wochenende bei ihr zu Hause geklingelt und gefragt, ob er auf einen Kaffee in ihre Wohnung kommen dürfe. „Als ich mit dem Kaffee aus der Küche ins Wohnzimmer kam, lag er nur mit einem weißen T-Shirt bekleidet nackt auf meinem Sofa und zeigte mir seine Erektion“, zitiert „Bild“ die Frau. Erst nach dreimaliger Aufforderung habe er schließlich die Wohnung verlassen.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.