Philologenverband will Deutschpflicht auf Schulhöfen. Geldstrafen gefordert. “Es kann nicht sein, dass deutsche Schüler ausgegrenzt werden, weil sie die Sprache nicht verstehen."
Berlin. Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter
Meidinger, hat in der Debatte um Deutschenfeindlichkeit auf Schulhöfen
eine Verpflichtung zum Gebrauch der deutschen Sprache gefordert.
Meidinger gegenüber BILD.de: “Es kann nicht sein, dass deutsche
Schüler ausgegrenzt werden, weil sie die Sprache nicht verstehen.
Deshalb darf auch in den Schulpausen ausschließlich Deutsch gesprochen
werden. Dies muss in jeder Schulordnung mit klaren Sanktionen
festgeschrieben werden. Wer sich nicht daran hält, sollte mit
Sozialdiensten oder gegebenenfalls auch Geldbußen bestraft werden.“



