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Die Transferunion-Falle

Deutschland wird gerade in eine Falle gelockt – und kaum einer sieht das. Nur der schnelle Austritt aus der untergehenden Währungsunion, zusammen mit den wenigen anderen Staaten würde eine europäische Währungsunion retten – allerdings eine andere als jene, die jetzt gerade zerstört wird.

 

Von Martin Stephan, Chefredakteur "Travel Trader"

Interessanter, aber auch trauriger Weise begreifen noch immer zu Wenige, was hier wirklich gerade abläuft. Gerade die deutsche Fachpresse scheint bei diesem Thema grotesk überfordert zu sein. Zwei Beispiele: Versailles ohne Krieg (Handelsblatt) - Hier wird eindeutig Ursache und Wirkung verwechselt. Der Kolumnist fordert tatsächlich, dass Deutschland den anderen EU-Staaten helfen muss, dass dies Angela Merkels Aufgabe sei. Leider ist das ein Irrtum, wir können den anderen nun einmal nicht helfen ohne selbst in das „schwarze Loch“ gezogen zu werden. (Lesen Sie dazu auch den MMnews-Artikel "Versailles ohne Krieg")

Deutschland steht vom Verschuldungszahlenwerk kaum besser da als jene EU-Länder, die jetzt fertig gemacht werden. Auch ohne groß angelegte Hilfe für andere und trotz überraschendem Exportboom steigt die Neuverschuldung immer weiter: Bund droht neuer Schuldenrekord - trotz Steuerplus(wiwo.de)

Deutschland wird gerade in eine Falle gelockt – und kaum einer sieht das. Nur der schnelle Austritt aus der untergehenden Währungsunion, zusammen mit den wenigen anderen Staaten würde eine europäische Währungsunion retten – allerdings eine andere als jene, die jetzt gerade zerstört wird.

In einem Beitrag der Welt am Sonntag wird als „Lösungsansatz“ ebenfalls falsch gefolgert, dass die „schlechten Schulden“ der Peripherie durch die „guten Schulden“ des „deutschen EU-Blocks“ gerettet werden müssten. Die Autoren gehen folglich davon aus, dass über einen Verwässerungseffekt dann durchschnittlich eine genügend hohe Schuldenqualität in der Eurozone entstünde um die Union zu retten. Entsprechend wird eine Angleichung des Zinsniveaus in der EU erwartet, deutsche „Bunds“ dürften fallen, Peripherie-Anleihen sollten zulegen können: Gewappnet für die teure Zukunft

Was für ein fataler Irrtum, denn diese Solvenzkrise hat eben nicht den Charakter einer extern zugefügten Blutvergiftung, die durch genügend Blutkonserven nur genügend „verdünnt“ werden muss, sie gleicht vielmehr einem Krebsgeschwür, dass solange aktiv ist, bis „der Job“ erledigt ist, die Metastasen überall gestreut wurden und der Tod unabwendbar ist.

Ohne Kenntnis des „Spielziels“ kann nicht gewonnen werden. Die Autoren der beiden Beiträge liegen insbesondere deshalb so mit ihren Analysen daneben, da sie sich nicht darum kümmern, warum diese Solvenzkrise gerade jetzt, also seit gut 9 Monaten wütet. Dies ist kein Zufall sondern ganz bewusst gesteuert.  Es ist nun einmal das Ziel des „Dollarraums“ den Euro abzuschießen um auch weiterhin ungefährdet die Weltleitwährung zu stellen.

Wer das nicht sieht oder nicht begreift, wird kaum in der Lage sein Ihnen vernünftige Hinweise auf die zukünftige Entwicklung an den Finanzmärkten zu geben – der Rat für den Einstieg in  europäische „Südstaaten“-Anleihen zeigt dies. In Anlehnung an den amerikanischen Bürgerkrieg werde ich diese Anleihen von nun an als „Euro-Dixies“ bezeichnen. Hochwahrscheinlich wird die EU-Peripherie auf monetärer Ebene das gleiche Schicksal erleiden wie die Südstaaten im Sezessionskrieg vor etwa 150 Jahren auf dem Schlachtfeld.

Je höher die Lasten sein werden, die Deutschland demnächst zu schultern hat, desto umfangreicher werden bei uns die Zinsen steigen – nicht etwa aus Gründen der Konvergenz zu den anderen, sondern aufgrund der steigenden Risikoprämie, die auch in die „Bunds“ langsam aber sicher eingepreist wird. Die kleine Rally der Euro-Dixies ist übrigens nur eine Momentaufnahme und wird nicht nachhaltig ausfallen. So sind die Renditen von Griechenland-Anleihen aktuell höher als unmittelbar vorm „Bailout“, das wird schon bald auch für Irland gelten.

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