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Crowding-out wegen Staatsanleihen-Flut

Die Sorge vieler Unternehmen, wegen der Flut an Staatsanleihen vom Kapitalmarkt verdrängt zu werden, hält der neue Bundesbankvorstand Joachim Nagel für unbegründet. Vorstand Nagel sieht Kapitalversorgung der Firmen gewährleistet.

 

 Die Sorge vieler Unternehmen, wegen der Flut an Staatsanleihen vom Kapitalmarkt verdrängt zu werden, hält der neue Bundesbankvorstand Joachim Nagel für unbegründet. Er wolle „nicht so weit gehen, zu sagen, dass es derzeit ein Crowding-out gibt“, sagte Joachim Nagel, im Bundesbankvorstand zuständig für die Finanzmärkte, der Financial Times Deutschland (Dienstagausgabe). Hintergrund ist, dass derzeit reichlich Liquidität am Markt vorhanden ist.


Dennoch hatten sich Europas Geschäftsbanken über die Ausgabe neuer Anleihen in den ersten zwei Wochen so stark mit frischem Kapital vollgesogen wie seit Jahren nicht mehr: So haben die Geldhäuser der EU in dieser Zeit Anleihen im Wert von 41,3 Mrd. Euro begeben. Andere europäische Firmen haben 5,255 Mrd. Euro eingesammelt. Die Euroländer haben Staatsanleihen ebenfalls im Volumen von 41,3 Mrd. Euro platziert.


Grund für den Emissionseifer der Banken und Firmen ist ihre Sorge, in der Refinanzierungsflut der Staaten unterzugehen – Ökonomen nennen diesen Verdrängungsmechanismus „Crowding-out“.

So wird prognostiziert, dass allein die Staaten der Eurozone 2011 rund 850 Mrd. Euro über Anleihenverkäufe hereinholen wollen. Hinzu kommen 330 Mrd. Euro, die allein die Geschäftsbanken in Europa emittieren wollen, wie die Analysten von Société Générale voraussagen. Zudem refinanzieren sich Industrieunternehmen sehr viel stärker als vor der Krise über Anleihen.


Gleichwohl glaubt Nagel, dass trotz der dank Niedrigzinsen reichlich vorhandenen Liquidität den Emittenten als Krisenfolge härtere Zeiten bevorstehen. „Der Wettbewerb hat zugenommen, es gibt mehr Produkte und mehr Emittenten“, so Nagel. „Deshalb ist es wichtig, dass der Anleger genau hinschaut, welche Anlageklasse und welches Risiko er sucht.“


Mit seinen Aussagen betont Nagel, dass sich Regierungen auf neue Bedingungen einstellen müssen. Viele Jahre konnten sich Staaten problemlos und vor allem innerhalb der Eurozone sehr günstig refinanzieren, weil Investoren ihre Schuldpapiere als sehr sicher einschätzten. Die Euro-Vertrauenskrise aber hat dazu geführt, dass die Marktteilnehmer dauerhaft umdenken. Seit Krisenbeginn bewerten Anleger Staaten mit Budgetproblemen oder Spekulationsblasen kritischer und fordern deutliche Risikoaufschläge, sprich: höhere Zinsen als etwa für Bundesanleihen.

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