Trittin will rückwirkende Vermögensbesteuerung

EUdSSR-Trittin will rückwirkende Vermögensbesteuerung: "Es nützt dann nichts, abzuhauen. - Die werden alle hierbleiben. Wir werden den Stichtag für die Steuer nämlich rückwirkend festlegen".


Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, will Vermögende auch rückwirkend besteuern. So sei eine Flucht aus Deutschland zu verhindern, sagte der Politiker der "Welt am Sonntag" (14.10.2012). Auch unter einer rot-grünen Bundesregierung würden Unternehmer das Land nicht verlassen: "Die werden alle hierbleiben. Wir werden den Stichtag für die Steuer nämlich rückwirkend festlegen", sagte Trittin. "Es nützt dann nichts, abzuhauen."

Bei den Plänen seiner Partei gehe es "nicht um den Mittelstand, sondern um die reichsten der Reichen, nicht mal ein Prozent der Bevölkerung", so Trittin. "Und die können sich das ganz einfach leisten." Weiter sagte er der Zeitung: "Erklären Sie mir doch mal, warum jemand mit einer Million Euro an persönlichem Privatvermögen nicht über zehn Jahre pro Jahr 15.000 Euro erwirtschaften kann. Wer das nicht hinkriegt, muss ziemlich schlecht wirtschaften."

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