Flucht in Bitcoin

Wer sich dem Geldsystem entziehen will, kann seine Papierscheine in Gold und Silber recyceln. Oder er investiert in Bitcoin. Die Internetwährung ist zwar auch Fiat Money - allerdings kann man sie nicht beliebig nachdrucken. Der Bitcoin ist unabhängig von Zentralbanken und Politik.

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Von Michael Mross

Wenn schon Fiat, dann aber richtig. Wer sich dem Ditkat von Notenbanken und ausufernder Schuldenpolitik der Staaten entziehen will, der greift zu Gold und Silber - oder zum Bitcoin, der echten virtuellen Währung. Bitcoin ist Fiat Money in Reinkultur. Durch nichts und niemanden gedeckt, garantiert, geschützt. Um so erstaunlicher, das der "Coin" nun durch die Decke geht.

 

Immer mehr Menschen entdecken den Bitcoin. Viele aber sind abgeschreckt durch das IT-Kauderwelsch, welches man mit der virtuellen Währung verbindet.

 

Für mich war der Bitcoin immer ein Buch mit 7 Siegeln. Etwas für IT-Freaks. Bis ich mich gestern bei bitcoin.de angemeldet hatte - der deutschen Bitcoin-Börse. Und siehe da: es war alles viel einfacher als gedacht.

 

Keine "Wallets", kein Codesalat, keine fremdartigen Begriffe. Sondern alles ganz simpel. Gehandelt wird rund um die Uhr, auch Wochentags und Feiertags.

 

Bei bitcoin.de kann man Bitcoins kaufen und das Geld wird direkt vom eigenen Konto abgebucht. Gutgeschrieben werden die "Coins" dann gleich auf dem Börsen-Konto, wo man sie natürlich auch sofort wieder verkaufen kann.

 

Ein Handel an dieser virtuellen Börse ist ein Erlebnis der besonderen Art. Es werden die Angebote diverser Verkäufer präsentiert. Ein Klick, und die virtuelle Währung wechselt den Besitzer. Und 10 Minuten später ist man 10% reicher.

 

Der Ansturm an diese Börsen muss gigantisch sein. Man merkt es, weil der Seitenaufbau manchmal etwas hackt. Wenn dem so ist, dürfte es noch weit höher gehen mit dieser "Währung". (Anmerkung: Diese Nacht waren die Server von bitcoin.de und Mt. Gox wegen Überlastung down).

 

Jeder kann in diesem Casino mitspielen. Grenzen nach oben gibt es nicht. Man kann Bruchteile eines Bitcoins kaufen, einen ganzen oder auch gleich mehrere. Allerdings: Mehr als 10 oder 20 wird schwierig.

 

Das erklärt auch die sprunghaften Anstiege. Schon kleine Summen reichen aus, um den "Coin" nach oben zu treiben. Zudem dürften sich auch eine ganze Menge Unerfahrener an diesen Börsen tummeln, die einfach nur rein wollen - koste es, was es wolle.

 

Egal ob mit einem Hundertstel, einem Zehntel oder einem ganzen Bitcoin - dabei sein ist alles. Allerdings: Wenn dies bei Milliarden anderen Schöpfungskollegen so sein sollte, dann dürfte der Bitcoin erstmal ins Unermeßliche steigen.

 

Ist der Bitcoin eine Alternative zu Fiat Money obwohl er selbst ja auch "Fiat" ist? Nach Auskunft der Experten: "Ja". Es gibt nämlich nur rund 22 Millionen Bitcoins. Dem stehen rund 200 Billionen Dollar Guthaben bzw. Schulden gegenüber.

 

Was das für den "Coin" bedeutet, kann sich jeder ausrechnen. Bis jetzt jedenfalls scheinen nur ein paar Millionen Dollar recycelt worden sein. Wenn erst mal das "große Geld" den Bitcoin entdeckt, dürften die Kurssprünge noch größer werden.

 

In Deutschland wurde der Bitcoin von den Finanzbehörden als Währung anerkannt. Ein Wink mit dem Zaunpfahl. Botschaft: Wir dürfen zwar nicht aus dem Euro aussteigen, aber wir akzeptieren den Bitcoin. Ähnliches läuft gerade in China ab. Anstatt auf direkte Konfrontation mit den Dollar-Machern zu gehen, gibt man grünes Licht für die virtuelle Währung. Schon entstehen überall in China entsprechende Tauschbörsen. Dort kratzte der Bitcoin diese Nacht erstmals an der 1000-Dollar Marke, dann erfolgte ein Einbruch von 30% - um sich dann wieder zu erholen. Geburtswehen einer neuen Währung?

 

Wie dem auch sei: Wir werden Zeugen einer neuen Dimension von "Geld".

 

Allerdings sollte man auch die alte Dimension von Geld nicht aus den Augen lassen. Denn 6000 Jahre wurde Geld mit "o" geschrieben. Gold ist zwar in der letzten Zeit billiger geworden, doch eines ist sicher: Wertlos wird es nie. Viele Währungsexperimente kamen und gingen - Gold blieb. Und wenn Strom und Internet kollabiert ist der Krüger Rand in der Hand wertvoller als der Bitcoin im E-Wallet.

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