Regierung berät über Bargeld-Grenze

Trotz Bedenken und Protesten: Bundestag berät nächste Woche Bargeld-Grenze

 

Der Finanzausschuss des Bundestags wird sich bereits nächste Woche mit der geplanten Bargeld-Obergrenze beschäftigen. Wie "Bild" (Freitag) schreibt, wird das Thema in der Sitzung am Mittwoch 17. Februar, beraten. Das bestätigte der Unions-Obmann in Finanzausschuss, Hans Michelbach (CSU), gegenüber "Bild".

 

Michelbach erklärte, er plädiere für eine offizielle Anhörung, in der öffentlich alle Für und Wider von Experten debattiert werden. Er kritisierte den Vorstoß für eine Obergrenze von 5.000 Euro gegenüber "Bild" als "unüberlegten Schnellschuss."

 

Auch die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Antje Tillmann (CDU), distanzierte sich von Obergrenzen-Plan. Gegenüber "Bild" sagte Tillmann: "Die Geldwäscheprävention und damit der Kampf gegen die organisierte Kriminalität ist ein wichtiges Thema. Die Beschränkung des Bargeldverkehrs wäre aber ein erheblicher Eingriff in das Freiheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Wir werden uns daher nächste Woche über die Vorschläge der Bundesregierung informieren lassen und dann die Interessen an einer wirksamen Geldwäscheprävention gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und unseres Handels abwägen."

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