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Spott und Häme: Er hat pleite gemacht

20.000 Betriebsinsolvenzen in diesem Jahr, bis zu 600.000 Arbeitsplätze bedroht. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) meldet für 2025 bereits 17.604 Firmenpleiten – so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Von Meinrad Müller

Der Spott der Journalisten mit Festgehalt

Wer bei einem Spaziergang von einem Gewitter überrascht wird, den fragt niemand: „Warum bist du nass geworden?“ Bricht jedoch ein Betrieb zusammen, schreiben die Medien: Er hat pleite gemacht. Als wäre Pleite ein Produkt, das man bewusst herstellt. Als stünde ein Unternehmer morgens auf und würde einfach entscheiden, heute einmal Insolvenz zu produzieren, so wie ein Möbelstück oder eine Maschine.

Staatlicher Würgegriff: Der Staat als größter Feind des Mittelstands

Der Staat stranguliert den Mittelstand systematisch: Energiepreise explodieren durch Kernkraft-Aus und CO₂-Steuer, Lohnnebenkosten bei über 40 %, Gewerbe- und Körperschaftsteuer fressen Margen. Dazu kommen neue Auflagen im Wochentakt – Lieferkettengesetz, CSRD-Berichtspflichten, EU-Taxonomie, Verpackungsgesetz, Mindestlohn-Erhöhungen, Nachhaltigkeitsnachweise. Jede Verordnung kostet Zeit, Geld und Nerven, produziert aber keinen Cent Umsatz. Der Unternehmer soll investieren, ausbilden, Jobs halten und gleichzeitig den wachsenden Verwaltungsapparat finanzieren.

Liquidität versickert in Formularen und Gutachten, Investitionen bleiben aus, Ausbildungsplätze werden gestrichen. Besonders Metall, Autozulieferer und Elektrotechnik brechen ein. Der größte Schuldige sitzt in Ministerien und Brüssel – nicht im Betrieb.

Herzblut und letzte Reserven

Wer über Jahrzehnte einen Betrieb aufgebaut hat, hängt mit Leib und Seele daran. Gerade in Kleinbetrieben wurden Mitarbeiter zu Freunden, manchmal fast Familie. Wird es eng, wird nicht sofort entlassen. Stattdessen wird privat geopfert. Eigene Rücklagen und die der Ehefrau werden aufgebraucht, Lebensversicherungen gekündigt, das eigene Haus beliehen, die Altersvorsorge geopfert. Alles, um Löhne weiterzuzahlen, Aufträge zu erfüllen, Zeit zu gewinnen. Irgendwann sind auch diese Reserven erschöpft. Kunden zahlen zu spät oder gar nicht mehr.

Der schwere Gang zum Insolvenzgericht

An diesem Punkt greift das Gesetz. Insolvenz muss angemeldet werden, sonst macht sich der Geschäftsführer strafbar. Das Wort Insolvenz bedeutet lediglich: gerade nicht flüssig (in-solvent). Nicht bankrott, nicht wertlos, nicht gescheitert. Doch am nächsten Morgen stehen der Firmenname und der Geschäftsführer im Internet. Banken kündigen Kredite und verlangen Rückzahlung. Lieferanten fordern Vorkasse, Kunden suchen sich andere Partner. Eine Abwärtsspirale beginnt, die kaum noch zu stoppen ist. Die gelben Mahnbescheide kommen per Lkw.

Der Insolvenzverwalter kassiert

Nun übernimmt der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter alles: Bankkonto, Kreditkartenkonto, Webseite, Verträge, Maschinen, Fuhrpark, Lagerbestände, Kundenstamm, alles wird verkauft. Bei kleineren Betrieben erhält der Insolvenzverwalter bis zu 40 Prozent der Summe, die er beim Verkauf des Betriebsinventars erzielt. Für Lieferanten bleibt wenig, für den Unternehmer nichts. Der Mensch, der über Jahrzehnte Arbeitsplätze geschaffen und Steuern gezahlt hat, steht am Ende mit leeren Händen da.

Unternehmer – eine aussterbende Lebensform

Arbeit geben zu können ist eine seltene Kunst. Sie beherrschen nur wenige, doch ohne sie gäbe es keinen Wohlstand, keine Steuereinnahmen, keine sozialen Sicherungssysteme. Eine Gesellschaft, die jede aussterbende Froschart beschützt und mit Schutzgebieten versieht, tickt aktuell nicht angemessen. Sie sollte sich vielleicht fragen, warum sie ausgerechnet jene Spezies vernachlässigt, von der alles abhängt: die Arbeitgeber.

Wenn diese aussterben, bleibt am Ende nichts mehr zu verteilen. Auch keine Froschschutzgitter.

Sie dürfen Ihre persönliche Erfahrung in einem kurzen Video-Interview schildern.
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Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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