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Wie man als Bank pleite gehen kann

Viele Banken bekamen ihren Hals nicht voll. Sie spielten Casino mit dem Geld ihrer Kunden. Und jetzt schlägt das Pendel gnadenlos zurück.

Von Meinrad Müller

Viele Banken haben sich völlig verzockt.

Viel Geld verdienen Banken heute nicht mehr mit Sparbüchern oder Girokonten. Dort ist kaum noch etwas zu holen. Die großen Gewinne entstehen anderswo: im Aktienhandel, bei Kurswetten und bei Edelmetallverträgen, also bei Gold und Silber. Was für Kunden nach einer soliden Wertanlage klang, ist für Banken ein riskantes Spiel mit festen Versprechen und offenem Ausgang. Wie dieses Spiel funktioniert – und warum es gefährlich ist – lässt sich an einem einfachen Beispiel erklären.

Das Bankencasino lief auf diese Weise ab, gefördert durch fette Provisionen.

Schritt 1:

Die Bank verkauft Lieferverträge (Edelmetallkontrakte) an ihre Kunden, mit festem Liefertermin und einem festen Preis. Wichtig: Der Kunde zahlt sofort.

Die Bank verspricht im Gegenzug:

In zwei Jahren, am vereinbarten festen Termin – z. B. 15. Februar 2026 – liefern wir echtes Gold oder echtes Silber zu genau diesem im Februar 2024 vereinbarten Preis.

Konkret (realistische Preise 2024), Beispielsummen:

- 10.000 Silber-Lieferverträge
  Preis pro Vertrag: 20.000 Euro (entspricht ca. 28 Dollar/Unze Durchschnitt 2024)
  Einnahmen: 200 Millionen Euro

- 10.000 Gold-Lieferverträge
  Preis pro Vertrag: 70.000 Euro (entspricht ca. 2.389 USD/Unze Durchschnitt 2024, umgerechnet)
  Einnahmen: 700 Millionen Euro

Zusammen kassiert die Bank sofort: 900 Millionen Euro und kann mit diesem Geld arbeiten.

Schritt 2:

Die Bank kauft das Metall jedoch nicht.
Kein Gold im Tresor. Kein Silber im Tresor.

Der Hintergedanke der Bank: „Gold und Silber steigen nicht stark. Wir kaufen später günstiger ein.“
Das ist keine Absicherung. Das ist eine Wette.

Schritt 3:

Die Preise sind zwischenzeitlich explodiert

Wir springen ins Jahr 2026 (Stand Ende Januar 2026, ca. 29. Januar):

- Silber: von ca. 28 USD/Unze (2024-Durchschnitt) auf ca. 117–118 USD/Unze → + ca. 320 %
- Gold: von ca. 2.389 USD/Unze (2024-Durchschnitt) auf ca. 5.500 USD/Unze → + ca. 130 %

Das heißt konkret (umgerechnet in Euro-Vertragswerte, bei aktuellem Wechselkurs ca. 1 EUR ≈ 1.19 USD):
- Ein Silbervertrag ist jetzt ca. 80.000 Euro wert (starke Schwankung: 75.000–85.000 Euro je nach Tag)
- Ein Goldvertrag ist jetzt ca. 155.000 Euro wert (Schwankung: 150.000–160.000 Euro)

Schritt 4:

Was der Kunde am Stichtag von der Bank verlangen kann:

Am 15. Februar 2026 hat der Kunde ein klares Recht:

Möglichkeit 1: Lieferung des Metalls
Echtes Gold oder echtes Silber – zum alten Preis von 2024. Das Risiko trägt die Bank.

Möglichkeit 2: Auszahlung in Geld
Kann oder will die Bank nicht liefern, muss sie den aktuellen Marktwert auszahlen:

Beispiel Silber:
Kaufpreis 2024: 20.000 Euro
Marktwert 2026: 80.000 Euro
Auszahlung: 80.000 Euro

Beispiel Gold:
Kaufpreis 2024: 70.000 Euro
Marktwert 2026: 155.000 Euro
Auszahlung: 155.000 Euro

Schritt 5:

Die Falle schnappt zu

Für die Bank macht es keinen Unterschied:

- Liefert sie Metall → muss sie es teuer einkaufen
- Zahlt sie Geld → überweist sie den vollen Marktwert

Die Bank hat 2024 aber zum damaligen Preis verkauft.

Verluste der Banken:

Verlust pro Silbervertrag für die Bank (Beispiel): ca. 60.000 Euro (bei 80.000 Euro Marktwert)
Verlust pro Goldvertrag (Beispiel): ca. 85.000 Euro (bei 155.000 Euro Marktwert)

Gesamtverlust (bei 20.000 Verträgen):

- Bei Silber: 10.000 × 60.000 Euro = 600 Millionen Euro
- Bei Gold: 10.000 × 85.000 Euro = 850 Millionen Euro
- Zusammen: ca. 1,45 Milliarden Euro

Und das war nur ein winziges Beispiel. Große Banken handeln mit Hunderttausenden oder Millionen solcher Kontrakte – dann gehen die Verluste schnell in die zig Milliarden.

Kann eine Bank daran pleitegehen?
Kurze Antwort: Ja.

Kann der Kunde sein Geld verlieren?
Kurze Antwort: Ja

Ob die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), die gesetzliche Einlagensicherung für private Banken (Tochter des Bundesverbands deutscher Banken), Schaden im Billionenbereich auffangen kann, daran kann gezweifelt werden.

Ob der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), der oft deutlich höhere Summen absichert (je nach Bank mehrere Millionen Euro), hier noch retten kann?

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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