AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Solar-Kürzungen: Vorteil ab 2014?

Solar-Kürzungen können sich ab 2014 in Vorteil verwandeln. Danach bedeutet die Umstellung der Einspeisevergütung auf eine monatliche Degression nur in diesem und im kommenden Jahr eine echte, zusätzliche Kürzung der Einspeisevergütung. Danach schlägt der Nachteil in einen Vorteil um.

 

Die von der Bundesregierung beschlossene Kürzung der Solarstrom-Subventionen könnte sich auf lange Sicht in einen Vorteil für die Fotovoltaik-Branche verwandeln. Das geht aus Berechnungen des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln (EWI) hervor, die der Tageszeitung "Die Welt"  exklusiv vorliegen.
 
Danach bedeutet die Umstellung der Einspeisevergütung auf eine monatliche Degression nur in diesem und im kommenden Jahr eine echte, zusätzliche Kürzung der Einspeisevergütung. Danach schlägt der Nachteil in einen Vorteil um. Denn ab 1. Januar 2014 wird Solarstrom aus Dachanlagen um vier Prozent, ab 2015 sogar um 22 Prozent höher vergütet, als es nach dem bisherigen Fördersystem des "atmenden Deckels" der Fall gewesen wäre.

Selbst Strom aus großen solaren Freiflächenanlagen würde ab 2015 im Vergleich zur heutigen Regelung dann höher vergütet. Dieser Befund gilt allerdings nur für den Fall, dass es bei dem derzeitigen Zubau  an Solarmodulen von mehr als 7,5 Gigawatt pro Jahr bleibt. Sollte dies nicht der Fall sein, kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung. Der Energieexperte des Verbraucherzentralen Bundesverbands (VZBV), Holger Krawinkel, rechnet allerdings mit einem weiterhin starken Zubau von Solarmodulen in Deutschland. "Ich kann nicht erkennen, warum es jetzt bei solaren Hausdachanlagen zu einem geringeren Wachstum kommen soll", sagte Krawinkel der Zeitung.

Die kurzfristig vorgezogene Absenkung der Einspeisevergütung werde seiner Einschätzung nach dazu führen, dass der Kostendruck neben den Modulherstellern endlich auch Zulieferer und das Handwerk erfasst und dadurch Solarinvestitionen weiterhin attraktive Renditen einbringen. "Weil die Einspeisevergütung jetzt erstmals unter das allgemeine Strompreisniveau fällt, bleibt die Montage von Solaranlagen für Immobilienbesitzer auf jeden Fall hoch lukrativ." Nach der bisherigen Regelung im Erneuerbare Energien-Gesetz hängt die Höhe der  Einspeisevergütung von der jeweiligen Zubaumenge von Solarmodulen in Deutschland ab.

Bei hohen Zubauraten sinkt die Vergütung demnach um insgesamt 24 Prozentpunkte pro Jahr. In den vergangenen beiden Jahren wurden jeweils rund 7.500 Megawatt zugebaut - was den Zielkorridor der Bundesregierung um mehr als das Doppelte übertraf und die langfristige Belastung der Verbraucher auf über 100 Milliarden Euro katapultierte. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hatten sich deshalb vergangene Woche darauf geeinigt, die Solarsubventionen neu zu regeln.

Wie sich nach den EWI-Berechnungen zeigt, handelt es sich bei den neuen Sätzen jedoch nur dann auch langfristig um eine echte Kürzung, wenn der Solarzubau in den "Zielkorridor" von bis zu 3.500 Megawatt gedrückt werden kann. Bleibt es aber bei der derzeitigen hohen Zubaurate, steht die Solarindustrie ab 2014 großenteils sogar besser da. "Der Versuch, ein fest definiertes Mengenziel mithilfe von staatlich gesetzten Preissignalen zu erreichen, erweist sich  insbesondere in der Fotovolatik als äußert schwierig", sagte der Direktor des EWI, Marc Oliver Bettzüge, im Gespräch mit dem Blatt. "Es wird Zeit, über ein Fördersystem für Erneuerbare Energien nachzudenken, das europaweit einheitlich wirkt und im Gegensatz zum bestehenden Erneuerbare Energien-Gesetz technologieneutral gestaltet ist", so der EWI-Chef. "Bei einem Festhalten an der nationalen Förderpolitik laufen wir sonst Gefahr, den europäischen Binnenmarkt für Energie auszuhebeln."
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Laut Thüringens Innenminister Georg Maier blicken viele Menschen in seinem Bundesland mit Sorge auf die geplanten Sozialreformen. Zwar wüssten die Thüringer, dass Reformen notwendig seien, [ ... ]

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) signalisiert vor der ersten Lesung des Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) im Bundestag Bereitschaft zu Änderungen an der umstrittenen Reform der [ ... ]

Zum Start des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) fordert der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), ein hartes Vorgehen gegen Mitgliedstaaten, die die neuen Regeln [ ... ]

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) plant gemeinsam mit dem Rüstungsunternehmen Hensoldt und der Deutschen Telekom ein bundesweites Drohnendetektions- und Abwehrnetz. Das berichtet die "Welt am Sonntag".

Der [ ... ]

Der Vorsitzende des Ethikrats, Helmut Frister, spricht sich dafür aus, bei Abstimmungen über bio- und medizinethische Anträge im Bundestag nicht vor Mehrheiten mit AfD-Abgeordneten zurückzuschrecken.

Es [ ... ]

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich für ein AfD-Verbotsverfahren ausgesprochen.

"Aus meiner Sicht reichen die Argumente aus, um ein Verfahren durchzuführen", sagte Maier dem [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat Südkorea in einem packenden Spiel gegen Tschechien mit 2:1 gewonnen.

Bis zur Halbzeit gab es für die Zuschauer in Guadalajara keine Tore zu sehen, [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.