AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Ökonomen warnen vor Iran-Krieg

Ökonomen warnen vor Konjunktureinbruch bei Krieg gegen den Iran. „Eskaliert die Lage zwischen Israel und Iran, dürften diese jüngsten Verbesserungen schnell wieder verpuffen und die Krise im Euroraum wieder an Schärfe gewinnen“.


Eine Eskalation des Konflikts um das iranische Atomprogramm bis hin zu einem Militärschlag durch Israel könnte nach Einschätzung von Ökonomen verheerende Folgen für die Weltwirtschaft nach sich ziehen. Grundsätzlich gelte zwar, dass solche militärischen Ereignisse „keine vergleichbare Wirkung haben wie endogene wirtschaftliche Störungen“, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, Handelsblatt Online. Doch: „Freilich ist die Weltwirtschaft derzeit von vielen Friktionen gekennzeichnet, so dass ein unabsehbarer Konflikt zu enormen Belastungen der globalen Arbeitsteilung und damit zu einer Minderung des Welthandels führen kann.“ Die Risiken seien also „deutlich höher“, warnte Hüther.

Ähnlich äußerte sich der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner. „In der jetzige! n Situation dürfte ein Krieg im Nahen Osten besonders schädlich für die Konjunktur sein“, sagte Fichtner Handelsblatt Online. Zumal es gerade gelungen sei auch durch die massiven Interventionen der Europäischen Zentralbank (EZB) die Nervosität an den europäischen Kapitalmärkten zumindest vorübergehend zu beruhigen. „Eskaliert die Lage zwischen Israel und Iran, dürften diese jüngsten Verbesserungen schnell wieder verpuffen und die Krise im Euroraum wieder an Schärfe gewinnen“, warnte der DIW-Ökonom. „Dabei spielt nicht nur die berechtigte Sorge vor einer Verschärfung der Konjunkturschwäche in Reaktion auf einen Anstieg der Ölpreise eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass Rohstoffe eine zunehmende Bedeutung als Kapitalanlage haben und die Nervosität über die Situation am Rohstoffmarkt schnell auch auf andere Segmente des Kapitalmarkts überschwappen kann.“

Die Ölpreise seien wegen der schwierigen Lage in der arabischen Welt ohnehin unter Druck, gab Fichtner zu bedenken. Und eine Eskalation der Spannungen zwischen Israel und Iran könne sie noch einmal kräftig steigen lassen. „Das Problem dabei ist, dass die Wirtschaft typischerweise verhältnismäßig heftig auf Ölpreisanstiege reagiert, wenn diese in kurzer Zeit besonders stark sind, weil sich dann die Unternehmen und Haushalte nicht darauf einstellen können und ihre Nachfrage nach Rohstoffen überproportional eingeschränkt wird.“
 
Manche Börsenbeobachter gehen auch davon aus, dass es im Falle eines Krieges zu kräftigen Kursverlusten an der Börse kommen wird. Betroffen seien vor allem Exportwerte und zyklische Aktien, die gerade in letzter Zeit kräftig gestiegen sind - unter anderem auch Autowerte wie Volkswagen und Daimler, die dann nicht nur unter einer Rezession sondern auch unter hohen Ölpreisen litten.
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Zum Start des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) fordert der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), ein hartes Vorgehen gegen Mitgliedstaaten, die die neuen Regeln [ ... ]

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) plant gemeinsam mit dem Rüstungsunternehmen Hensoldt und der Deutschen Telekom ein bundesweites Drohnendetektions- und Abwehrnetz. Das berichtet die "Welt am Sonntag".

Der [ ... ]

Der Vorsitzende des Ethikrats, Helmut Frister, spricht sich dafür aus, bei Abstimmungen über bio- und medizinethische Anträge im Bundestag nicht vor Mehrheiten mit AfD-Abgeordneten zurückzuschrecken.

Es [ ... ]

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich für ein AfD-Verbotsverfahren ausgesprochen.

"Aus meiner Sicht reichen die Argumente aus, um ein Verfahren durchzuführen", sagte Maier dem [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat Südkorea in einem packenden Spiel gegen Tschechien mit 2:1 gewonnen.

Bis zur Halbzeit gab es für die Zuschauer in Guadalajara keine Tore zu sehen, [ ... ]

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) warnt vor außenpolitischen Folgen einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf den Text [ ... ]

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat die geplante Vereinfachung der EU-Richtlinie zur sogenannten Nachhaltigkeitsberichterstattung als unzureichend kritisiert.

Brüssel [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.