Solarförderung gekappt

Vermittlungsausschuss beschließt Obergrenze zur Solarförderung. Der Kompromiss sieht Kürzungen bei Dachanlagen in abgemilderter Form vor sowie 20 bis 30 Prozent weniger Geld für große Solarparks.

 

Bund und Länder haben sich im Vermittlungsausschuss auf eine Kürzung der Solarförderung geeinigt. Der Kompromiss sieht Kürzungen bei Dachanlagen in abgemilderter Form vor sowie 20 bis 30 Prozent weniger Geld für große Solarparks. Demnach soll es für größere Dachanlagen (10 bis 40 Kilowatt) mit 18,50 Cent je Kilowattstunde mehr Geld geben, geplant waren zunächst 16,50 Cent. Das soll auch der heimischen Solarindustrie zu Gute kommen, die wegen der starken Konkurrenz aus China unter großem Druck steht.
 
Zudem soll die Förderung bei 52.000 Megawatt an installierter Solarleistung auslaufen. Aktuell sind in Deutschland bereits rund 28.000 Megawatt installiert. Die anlaufenden Förderkosten werden auf den Strompreis der Verbraucher umgelegt. Nach Expertenmeinung könnte die neue Deckelung zu einem rasanten Zubau an größeren Solarparks in den nächsten Jahren führen, um noch Fördergelder zu bekommen. Nun müssen Bundestag und Bundesrat den Kompromiss noch absegnen.

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