Gold: hält 1700?

    Auch wenn am Markt aktuell Erleichterung über den Griechenland-Haircut vorherrscht, ist die Krise nach wie vor nicht gelöst. So dürfte Griechenland schon im zweiten Halbjahr weitere Hilfsgelder benötigen.Gold sollte davon in Zukunft profitieren. Euro derzeit - noch - stabil.

     

    von Commerzbank Commodity Research

    Der Schuldentausch in Griechenland scheint erfolgreich vonstatten gegangen zu sein, wodurch das hoch verschuldete Land zunächst vor der Zahlungsunfähigkeit gerettet wurde. Der Schuldenschnitt ist eine wichtige Voraussetzung für die Auszahlung der ersten Tranche des neuen griechischen Hilfspakets in Höhe von 130 Mrd. EUR. Auch wenn am Markt aktuell Erleichterung vorherrscht, ist die Krise nach wie vor nicht gelöst. So dürfte Griechenland schon im zweiten Halbjahr weitere Hilfsgelder benötigen.

    Inwieweit sich eine neue Regierung in Athen nach den Wahlen im April an die dafür notwendigen Bedingungen gebunden fühlt, bleibt abzuwarten. Und auch die Ansteckungsgefahr auf andere Länder der Eurozone kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Dies sollte die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen aufrecht halten, auch wenn sich Gold derzeit eher wie eine riskante Anlageklasse verhält.

    Die EZB hat gestern wie erwartet den Leitzins unverändert auf dem niedrigen Niveau beibehalten. Damit bleiben die Opportunitätskosten der Goldhaltung sehr gering, was für Investoren ein wesentliches Argument zum Kauf von Gold darstellt. Das gelbe Edelmetall übersteigt im Zuge dessen wieder die psychologisch wichtige Marke von 1.700 USD je Feinunze.

    Die vom Nationalen Statistikinstitut berichtete deutliche Ausweitung der chinesischen Goldproduktion dürfte dagegen keine Auswirkungen auf den Goldpreis haben. Denn das höhere Angebot sollte aufgrund der starken Nachfrage und zur Diversifizierung der Währungsreserven im Land verbleiben.

    Der Euro konnte von dem Hellas-Schuldenschnitt nicht profitieren und notiert bei knapp über 1,32. Marktteilnehmer treibt weiterhin die Sorge, dass die Euro-Schuldenkrise demnächst wieder mit voller Wucht aufflammt.

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