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Aktuelle Schätzungen der Goldhändler-Gemeinschaft gehen davon aus, dass bis zu einer Million Goldbarren einen Wolfram-Kern haben. Gerücht: Hunderte Tonnen US-Gold gefälscht. Man kolportiert, dass man schon vor Jahrzehnten den weichen Goldinhalt von Fort Knox durch Wolfram „ausgehärtet“ hätte.
Geschäftsidee: Chinesen ersetzen den Kern von Goldbarren durch Wolfram.

Chinesische Goldbarren, Münzen mit Wolfram Kern.
Aus aktuellem Anlass holen wir gedanklich noch einmal den harten Goldbarren mit Wolframkern aus der Schatulle. Ein chinesisches Unternehmen bietet derzeit sogar Gold-überzogene Wolfram Rohlinge an. Das Geschäft scheint zu florieren. (--->www.tungsten-alloy.com)
Wer sich aber in der Mineralogie auskennt, weiß natürlich,
dass Wolfram sehr widerspänstig beim
Schmelzprozess ist, denn das Metall aus der Chromgruppe schmilzt erst bei
3407°C. Bei dieser Temperatur hat sich Gold bereits in seine Atome
verflüchtigt, und das schon bei 2940°C. Das müssen also Vollprofis sein, die
erst einmal einen Wolframbarren überhaupt herstellen können. Eben mit all den
Eindrücken, die ein Goldbarren bietet, nämlich mit Feingewichtsangabe,
Hersteller, Material, Gewicht. Dann erst kann an einen galvanischen Überzug aus
Gold gedacht werden. Das aber ist die leichteste Übung.
Nun liegt ein fraglicher Goldbarren vor Ihnen.
Frage: Wie erkennen Sie die Echtheit? Da sich Wolfram in seiner Dichte nur in
der Stelle hinter dem Komma von Gold unterscheidet (19,26 : 19,32), ist es
zwecklos, Gewicht und Abmessungen zu prüfen.
Zuletzt verbreiteten brabbelnde Klugschwätzer hierzu viel Unfug. Sie wissen genau, wie man so einen Betrug aufdeckt, nämlich angeblich mit einem Spektrometer.
Dem Fachmann zeigt das nur: die Kenntnisse dieser allwissenden „Aufklärer“ geht gegen Null, denn die Funktionsweise eines Röntgen-Fluoreszenzspektrometers leistet keine „Tiefenanalyse“ der Metallprobe. Die Probe wird dabei z.B. durch eine Röntgenstrahlung angeregt, und zwar nur ihre Metalloberfläche mit einer Eindringtiefe von wenigen µ. Dabei wird eine sekundäre Energie frei, nämlich die abgegebene elementspezifische Fluoreszenzstrahlung.
Diese wertet ein Strahlendetektor aus. In der Praxis heißt das: ein goldüberzogener Wolframkern erhält eine Oberflächenanalyse mit dem richtigen Ergebnis 99,999 % Gold. Das kryptische Innenleben bleibt weiterhin verborgen! Diese elegante Meßmethode ist für heterogene Bimetallobjekte ungeeignet. Nur homogene Legierungen lassen sich auf ihre Komponenten analysieren.
Andere Methode: Der Härtetest könnte die Spreu vom Weizen trennen. Klar, der Härteunterschied zwischen den beiden Metallen ist
extrem: Mohshärte 7,5/2,5. Aber Sie dürfen ja bei keinem Test den Barren
verletzen. Halt, da gibt es ja das unterschiedliche Verhalten der beiden
Metalle in einem Magnetfeld: Wolfram ist paramagnetisch, es wird von einem
Magnetfeld angezogen; Gold ist diamagnetisch und wird aus einem Magnetfeld
abgestoßen. In der Praxis ist dieser Test aber wenig zielführend, denn Sie
brauchen schon ein sehr starkes Magnetfeld.
Zwischenfazit: Professionelle Goldfälscher haben leichtes Spiel. Der Unterschied zwischen Gold- und Wolframkern ist nur mit extrem aufwendigen Methoden analysierbar.
Welche Materialeigenschaft könnte also das Falcifikat
enttarnen? Es ist die
Schallgeschwindigkeit, denn der Schall breitet sich sehr unterschiedlich schnell
aus, nämlich fast um Faktor drei. Au: 1740 m/s; W: 5174 m/s. aber keine Angst,
Sie brauchen keine komplizierte Messung der Schallgeschwindigkeit in den
Metallen vorzunehmen.
Erinnert sei nochmals an meinen einfachen entlarvenden Tip: Machen Sie einen Fingerschnipp gegen den Barren. Wegen der schnelleren Schallausbreitung, antwortet das Falsifikat mit Pling, der Goldbarren mit Plong!
Das ist aber keine
Hexenkunst, denn Wolfram antwortet darauf mit einem wesentlich helleren Klang
als das in sich ruhende weiche Gold. Freuen Sie sich schon darauf, wenn man
Ihnen bald einen vergoldeten Wolframbarren andrehen will. Mit dieser
Information sind Sie Ihrem feinen Geschäftspartner einen Fingerschnipp voraus!
Allerdings ist auch dieser Test nicht ohne weiteres von jedem Goldkäufer durchzuführen. Denn wer hat schon Erfahrung mit dem Klang des Goldes?
Stellt sich also generell die Frage: Wie groß ist die Gefahr, dass der vermeintliche Goldbarren im Kern aus Wolfram besteht? In der Tat lohnte sich für Ganoven dieses Betrugsmanöver, denn Wolfram ist einige Hundertmal preiswerter als Gold.
Offensichtlich ist das schon lang gepflegte Praxis. Ruchbar wurde es erst, als man kürzlich in Hongkong US-Goldbarren mit einer spröden Wolfram-Seele herausfischte. Entdeckt wurde der Schwindel, indem man robust versuchte, die Barren zu durchbohren.
Die US-Betrugsfürsten agieren im großen Stil auf breiter Front überall dort, wo es um Fiat money geht. Jetzt wird die Welt nicht nur von hochtoxischen Bonds heimgesucht, sondern auch mit nahezu wertlosen Goldbarren verdummt. Einst war der Dollar goldunterlegt, heute ist er lügengedeckt.
Wie gesagt: Man kolportiert, dass man schon vor Jahrzehnten den weichen Goldinhalt von Fort Knox durch Wolfram „ausgehärtet“ hätte. Beweise dafür werden zur Zeit zusammengetragen. Abermals ist die Weltgemeinschaft einem US-Schwindel aufgesessen.
So wird berichet (Link unten), dass die Chinesen im Oktober eine Ladung Gold aus den USA erhielten. Nach der Lieferung ordnete die chinesische Regierung Stichproben an (im wahrsten Sinne des Wortes). Die Behörden waren schockiert, als sie feststellen mussten, dass die Goldbarren gefälscht waren und im Inneren Wolfram enthielten. Es waren Wolframbarren mit einer Goldlegierung! Herkunft: USA, Fort Knox - mit entsprechender Seriennummer und Herkunftsnachweis.
Aktuelle Schätzungen der Goldhändler-Gemeinschaft gehen davon aus, dass bis zu einer Million Goldbarren „ausgehärtet“ wurden. Die Verschwörungstheorie der Bush-Administration vom 11. September ist nur eine der Großbetrugskampagnen im Meer eines globalen Lügengespinstes. Wenn jetzt herauskommt, dass Goldbarren im großen Stil gefälscht wurden, zündet die Goldrakete und bricht auf in astronomischen Sphären.
Aktuell zum Thema: --->Fake gold bars! What's next?
Anhang: Ein Kubikzentimeter-Würfel eines Metals wiegt
Eisen 7,9 g/cm3
Silber 10,5 g/cm3
Blei 11,3 g/cm3
Wolfram 19,26 g/cm3
Gold 19,32 g/cm3
Platin 21,4 g/cm3
Iridium 22,4 g/cm3
Osmium 22,5 g/cm3 Osmium ist das schwerste aller Metalle.
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