Realtime by RTFX Forex Trading
Powered by wallstreet-online.de

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

DAX Chefs pro Euro
13.01.2013

Dax-Vorstandschefs verteidigen Krisenpolitik der Euroländer und der EZB.  Manager von Deutscher Bank, Commerzbank, Deutscher Post und Siemens fordern Lösung für demografische Probleme in Deutschland.

 

Die Vorstandschefs von Deutscher Bank, Deutscher Post und Siemens verteidigen Europas Strategie in der Euro-Krise sowie die Reformleistungen der Krisenstaaten. „Schauen Sie sich die sogenannten Krisenländer an. Fangen Sie bei Irland an und gehen Sie bis nach Griechenland und Sie müssen anerkennen, dass die Länder mehr leisteten, als man ihnen zugetraut hatte“, sagt Jürgen Fitschen, Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank im Gespräch mit der „Welt“. „Wir erwarten weitere Schritte. Doch das Erreichte macht Mut.“

Kritiker werfen den EU-Regierungen zu schleppende Bemühungen bei der Lösung der Euro-Krise. Einige Beobachter sprachen von der schwersten Krise in der Geschichte der europäischen Einigung.

Frank Appel, Vorstandschef der Deutschen Post, sieht Europa hingegen auf dem richtigen Weg. „Es ist naiv anzunehmen, dass man die Probleme der Staatshaushalte mit nur einer Maßnahme und rasch lösen könnte. Man muss davon ausgehen, dass das lange dauert. Die europäischen Regierungen haben gut daran getan, sich Zeit zu lassen und Themen gewissenhaft abzuarbeiten.“

Siemens-Chef Peter Löscher lobt vor allem die Regierungen in Italien und Spanien für ihre Reformbemühungen. „Italien hat unter Mario Monti viel mehr erreicht, als in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Wenn mir das jemand vor etwas mehr als einem Jahr gesagt hätte, dann hätte ich geantwortet: Das ist nicht machbar. Auch die spanische Regierung unter Mariano Rajoy hat in kurzer Zeit schmerzhafte Strukturmaßnahmen eingeleitet.“

Die Manager verteidigten auch die in Deutschland höchst umstrittene Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). „Die EZB hat verhindert, was viele befürchtet haben", sagte Fitschen. Natürlich müsse die EZB dem Markt eines Tages die Mittel wieder entziehen, weil sonst eine ernsthafte Inflation drohe. „Aber wir dürfen nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Wir sollten zunächst einmal dankbar dafür sein, dass das System stabilisiert wurde."
 
Allerdings fordern die Konzernchefs auch die deutsche Politik auf, den Reformkurs des vergangenen Jahrzehnts nicht aufzugeben. Die größten Gefahren für die Volkswirtschaft gingen von alternden Gesellschaft aus. „Die Diskussion über eine Abkehr von der Rente mit 67 ist abenteuerlich", sagte Appel. "Wir können es nicht mehr finanzieren, dass Menschen mit 62 oder 63 in Rente gehen und dann 85 werden." Das sei unbezahlbar.
 
„Wenn es wirklich so sein sollte, dass wir in Deutschland in den kommenden 50 Jahren 20 Prozent unserer Bevölkerung verlieren, dann wird es kaum Wachstum geben“, warnte auch Fitschen. „Wir müssen auf den demographischen Wandel eine Antwort finden.“ Die Spitzenmanager plädieren deswegen dafür, mehr Immigration zuzulassen. „Wir werden mehr qualifizierte junge Menschen auch von außerhalb Europas brauchen, die Europa als Chance begreifen“, sagte Löscher.

h - dein Beitrag hier

 

Top News

  • Die Schotten haben die Wahl, die Abstimmung bleibt spannend bis zur letzten Minute: War vor zwei Wochen noch eine knappe Mehrheit für eine Abspaltung, so kehrte sich das Ergebnis nach jüngsten Prognosen um. Nun ist plötzlich eine knappe Mehrheit dagegen. Der Ausgang des Referendums ist immer noch ungewiss.

    Weiterlesen...
  • Der Goldpreis fällt heute Morgen zwischenzeitlich auf 1.216 USD je Feinunze und damit den tiefsten Stand seit Anfang Januar. US-Dollar gegen Euro auf 14-Monatshoch.

    Weiterlesen...
  • EZB - Bundesbank-Chef Weidmann 2015 zweimal nicht stimmberechtigt. Die Rotation ist eine Folge des Beitritts Litauens als 19. Land der Währungsunion zum Jahreswechsel.

    Weiterlesen...
  • ZDF Nachrichten Ikone Claus Kleber, für dessen Einkünfte die GEZwangszahler mit 600000 Euro pro Jahr zur Kasse gezwungen werden, versuchte in einem "heute" Interview mit Bernd Lucke die AfD in der üblichen Art zu diskreditieren. Doch der Versuch scheiterte kläglich. Durch kluge Antworten von Lucke dürfte die AfD mit diesem Interview eher noch mehr Anhänger gewonnen haben.

     

    Weiterlesen...
  • Ein deutscher Privatdektiv hat von anonymen Hintermännern den Auftrag bekommen, nach den Verantwortlichen für den Abschuss von MH17 zu suchen. Ausgelobt sind 30 Mio. Dollar Kopfgeld für Informationen, die zur Ergreifung des Täters / der Täter führen.

    Weiterlesen...
  • Auf die Bürger rollt eine Welle von Steuererhöhungen zu: Nach einer Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY wollen 74 Prozent der Kommunen in den nächsten beiden Jahren ihre Steuern und Gebühren anheben. Jede dritte Stadt oder Gemeinde will auch Leistungen zurückfahren. "Die Gebührenschraube wird immer weiter angezogen"

    Weiterlesen...
  • Es ist ziemlich lange her – 1969 landete Neil Armstrong auf dem Mond. Es gab noch keine EU und auch keine EG. Dieses dürfte auch der Hauptgrund für den deutschen ausgeglichenen Haushalt des Bayern Franz Josef Strauß gewesen sein.

    Weiterlesen...
  • Milliardenschwere Hedgefonds sondieren Einstieg bei Adidas. Aktivistische Investoren wollen einen radikalen Kurs- und Führungswechsel erzwingen.

    Weiterlesen...

Mainstream

News-Letter

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.