http://www.innova-zivilschutz.com/banner/hgb_01.gif

http://www.kundwerk.de/krisenvorsorge/kv_banner_170x50Px.gif


Stonehenge Metalls
Ölkatastrophe - was nun? Urangesellchaften profitieren!

 

EISENERZ auf REKORD
Batavia Mining profitiert
Investment-Chancen sichern!

wallstreetcockpit.com
Gewinnen in jeder Marktlage
Die besten Timing-Signale


WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.


Deutschland ohne China? | Drucken |
Von: Jochen Steffens   
06.07.2010

Was passiert also mit Deutschland, wenn China tatsächlich einen Immobiliencrash mit nachfolgenden Problemen auf dem chinesischen Finanzmarkt erlebt? Wir müssen davon ausgehen, dass sich das erheblich auf die deutschen Exporte auswirken wird.

 

Zunächst zu zwei wichtigen Charts:



Sie sehen hier, dass der DAX punktgenau an der unteren Linie des grünen Aufwärtstrends abgeprallt ist. Das muss man zunächst als bullishes Zeichen interpretieren. Die Bullen haben hier an der richtigen Stelle das Ruder an sich gerissen. Zwar kam es auf der oberen Seite zuvor zu einem Schwächesignal (die obere Trendlinie wurde nicht erreicht), das sich immer noch auf den Gesamteindruck belastend auswirkt, doch dieses beeindruckende Reversal lässt hoffen.

 

Doch noch fehlt die Bestätigung in den US-Indizes:

 

Der S&P500 hat mit der aktuellen Kerze seine Nackenlinie (rote Linie) wieder erreicht. Doch diese muss nachhaltig überwunden werden, damit das bullishe Zeichen im DAX auch in den amerikanischen Indizes bestätigt wird. An dieser Nackenline fällt somit die Entscheidung, ob der S&P500 der oberen Prognoselinie folgt und damit das Fehlsignal generiert, oder sich doch für die untere Seite entscheidet.

 

Und damit zu einem anderen Thema:

Die letzten Meldungen zu den deutschen Exporten belegen, dass sich diese wieder in der Näher der Hochs befinden, die sie vor der Finanzkrise erreicht hatten. Im Folgenden sehen Sie die Entwicklung seit dem Jahr 2000:
 

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Die Exporte sind in Rot dargestellt. Zunächst ist deutlich der heftige Einbruch in Folge der Finanzkrise 2008 zu erkennen. Hier zeigt sich, dass die Weltwirtschaft kurzzeitig in eine Art Schockstarre gefallen ist. Diesem Einbruch folgt eine ebenso beeindruckende Erholung. Die Frage, die sich aufdrängt ist, ob dies nur eine kurze Gegenreaktion darstellt oder ob es der Anfang eines längeren Trends wie in den Jahren 2003-2007 ist.

 

Aufholeffekte

Die aktuell hohen Werte können dadurch verursacht worden sein, dass Firmen anderer Länder in der Krise zunächst Importe deutscher Waren, wie auch Investitionen, die zu weiteren Importen geführt hätten, zurückgehalten haben. Als sich die Lage beruhigte, wurde ein Teil dieser Importe nachgeholt. Das würde dafür sprechen, dass wir es im Moment mit einem vorrübergehenden Effekt zu tun haben.

 

Niedriger Euro

Doch das dürfte nicht der einzige Grund für den Anstieg der Exporte gewesen sein. Der Euro hat seit Ende 2009 gegenüber vielen ausländischen Währungen dramatisch an Wert verloren, so dass einige Länder nun deutsche Waren bis zu 20 % billiger erwerben können. Gerade in der deutschen Automobilindustrie ist die dadurch erhöhte Nachfrage in den letzten Monaten deutlich zu erkennen. Da die Probleme in der EU und auch die aktuelle Niedrigzinspolitik eher dafür sprechen, dass der Euro auch weiterhin von der Tendenz her eher schwach bleibt, sollte auch weiter eine erhöhte Nachfrage aus dem Ausland zu erkennen sein.

 

Es sei denn…

Es sei denn, das Wachstum der Weltwirtschaft geht zurück. In diesem Fall wird die deutsche Wirtschaft in Bedrängnis geraten, da hier eine enge Korrelation besteht: Seit Anfang der neunziger Jahre ist der Anteil der Exporte am Bruttoinlandsprodukt bis 2008 auf knapp 50 % gestiegen:


Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Wahrscheinlich werden wir im Jahr 2010 erneut Werte um 45 % erreichen. Daraus resultiert eine erhebliche Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von der weltweiten Konjunktur, und diese Abhängigkeit ist gefährlich.

 

Warnungen vor Crash in China

Zum einen Problem könnte die wirtschaftliche Entwicklung in China werden. Seit geraumer Zeit fürchten Analysten, dass es in China zu einer Immobilienblase gekommen ist, die früher oder später platzen wird. Unlängst hat sogar der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kenneth Rogoff, ebenfalls vor dem Platzen dieser Blase gewarnt. Er sieht diesen Kollaps bereits kommen und ist überzeugt, dass dieser auch das chinesische Bankensystem treffen wird.

Auch die chinesische Staatsführung ist sich der Gefahren ihres hohen Wirtschaftswachstums durchaus bewusst. So sind verschärfte Bemühungen zu erkennen, das hohe Wachstum zu bremsen. Die Kreditvergabe wird verschärft, die Untergrenzen für Hypothekenzinsen wurden heraufgesetzt und eine Immobiliensteuer wird in Erwägung gezogen, um nur einige Maßnahmen aufzuzählen.

 

Anleger ziehen sich zurück

Die Anleger reagieren auf die Bemühungen mit Besorgnis, und so haben die chinesischen Indizes seit Mitte / Ende April teilweise Kursverluste von über 30 % hinnehmen müssen. Dieser Einbruch belastet natürlich auch die europäischen Indizes, da viele Anleger davon überzeugt sind, dass das Wirtschaftswachstum in China zurzeit als Stütze der Weltkonjunktur fungiert.

 

Deutschland ohne China?

Was passiert also mit Deutschland, wenn China tatsächlich einen Immobiliencrash mit nachfolgenden Problemen auf dem chinesischen Finanzmarkt erlebt?
Wir müssen davon ausgehen, dass sich das erheblich auf die deutschen Exporte auswirken wird. Und es geht hierbei nicht nur um den direkten Export nach China, sondern auch um die Exporte in andere Länder, deren wirtschaftliches Wachstum ebenfalls von einem nachlassenden weltweiten Wirtschaftswachstum betroffen wäre.
Ob in diesem Fall die USA wieder als Lokomotive der Weltwirtschaft funktionieren kann, ist angesichts der konjunkturellen und strukturellen Probleme in den USA zumindest fraglich.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob der chinesischen Regierung nicht doch eine sanfte Landung gelingt. Crashs, die vorhergesehen werden, sind selten.

 

Eine fast unlösbare Aufgabe für die Politik?

Das entscheidende Problem für Deutschland ist, dass die hohe Abhängigkeit von der Weltkonjunktur die deutsche Politik machtlos macht. Sie hat (unabhängig davon, welche Partei an der Macht ist) keine Mittel zur Hand, regulierend oder unterstützend einzugreifen. Schließlich wären weltweite Konjunkturprogramme Unsinn, weil zu teuer. Auch Steuererleichterungen und wachstumsfördernde Investitionen werden sich nur regional auf die Binnenwirtschaft in Deutschland auswirken, nicht aber das Weltwirtschaftswachstum beeinflussen und somit keinen entscheidenden Einfluss auf das exportabhängige Wachstum in Deutschland haben.

Damit ist Deutschland auf Gedeih und Verderb den Zyklen der Weltwirtschaft unterworfen. In einem Land mit einer inversen Bevölkerungspyramide, einer überalternden Gesellschaft, das über wenig eigene Rohstoffe verfügt, wird auch eine nachhaltige Ankurbelung der Binnenkonjunktur wenig helfen, diese Abhängigkeit zu verringern. (Zur Entwicklung der Bevölkerungspyramide in Deutschland siehe: http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/)

Fazit

Die Entscheidungen der Politik in Deutschland werden mit steigender Abhängigkeit vom Export immer weniger Einfluss auf die Entwicklung des Wirtschaftswachstums in Deutschland haben. Wenn Sie als Anleger in Deutschland investieren, muss ihr Hauptaugenmerk somit zunehmend auf die geopolitischen und makroökonomischen Zusammenhänge gerichtet sein, die das Weltwirtschaftswachstum beeinflussen.

Es wird in diesem Zusammenhang nicht mehr, wie in früheren Zeiten ausreichen, lediglich einen Blick auf die Märkte in den USA zu werfen. Die Geschicke des DAX werden immer mehr von den Ereignissen an den asiatischen Märkten beeinflusst werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Dienstag dieser Woche, als die asiatischen Märkte eine deutliche Erholung vollzogen und dies den DAX und sogar etwas später die US-Märkte beflügelten.

Zwar wird die Börse durch diese Veränderungen nicht einfacher, aber es ergeben sich daraus durchaus interessante Chancen. Zumindest wenn Sie zu den ersten gehören, die auf diese Zusammenhänge achten.

Steffens Daily --->stockstreet.de

 
© MMnews - Weiterverbreitung nur auszugsweise und mit Link gestattet.


Bookmark and Share
 

Kommentar schreiben

Kommentare sind frei.Vorteil bei Registrierung: Name geschützt, Bearbeitung möglich, kein Sicherheitscode.Bei langen Beiträgen Absätze einfügen! (bessere Lesbarkeit).Weiterführende Links sind erwünscht.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Top News

  • Im Golf von Mexiko ist schon wieder eine Bohrinsel explodiert. Die Unglücksstelle befindet sich unweit der "Deepwater Horizon". Bohrloch in 750m Tiefe.

    Weiterlesen...
  • Ergreifender und realistischer Film über das, was uns noch bevorsteht. Overdose - der Film über das Ende des Finanzsystems! Ursachen, Bestandsaufnahme und Kollaps des Geldsystems. Gerald Celente, Peter Schiff, Vernon Smith und die Rolle Alan Greenspans werden in der Dokumentation ausführlich gewürdigt. (englisch)

    Weiterlesen...
  • Der Mediendienstverweigerer zahlt keine Rundfunkgebühr aus Glaubens- und Gewissensgründen. "Wahrheit ist eine grundlegende moralische, rechtliche sowie kulturelle Basiskonstante, die Sie in Ihrem konventionellen Mediensystem beugen und zwar so, dass es aus meiner Sicht nicht mehr als vernachlässigbar bezeichnet werden kann."

    Weiterlesen...
  • EU-Zollinitiative prellt deutschen Mittelstand um 100 Millionen Euro. Grund dafür ist eine von der EU-Kommission angestrebte Neuregelung im Zollwesen. Danach soll die bislang mögliche Meldebefreiung für Kleinsendungen unter 1000 Euro in Zukunft wegfallen.

    Weiterlesen...
  • Wikileaks Gründer wieder unter Verdacht. Julian Assange wieder unter Vergewaltigungsverdacht. Generalstaatsanwaltschaft nimmt das Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung wieder auf.

    Weiterlesen...
  • Militante attackieren Häuser von Verteidigungspolitikern. Ziel der Attacken waren unter anderem die Häuser des FDP-Bundestagsabgeordneten und Verteidigungspolitikers Burkhard Möller-Sönksen und des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP).

    Weiterlesen...
  • Nachdem die Lobby-gesteuerte EU-Junta schon letztes Jahr die 100 Watt Glühbirnen verboten hat, gilt ab diesem Sebtember auch ein Verkaufsverbot für 75 Watt Birnen. Beleuchtungsindustrie hell begeistert.

    Weiterlesen...
  • Planwirtschaft nun auch in Flugzeugen. Die CDU hat endlich mal ein wichtiges Thema gefunden, um bei den Massen zu punkten: Die Partei tritt für mehr Beinfreiheit in der Economy-Class ein.  Der Sitzabstand soll per Gesetz vereinheitlicht vergrößert werden. (Keine Satire)

    Weiterlesen...

 

Ihr weiteres Schicksal
entscheidet sich in Ihrem Kopf.
www.krisenfähigkeiten.de

 

SERVICE

Literatur-Empfehlungen

Twitter + Iphone

MMnews
ist Iphone-fähig
läuft optimal mit Firefox

MMnews ist bei twitter  MMnews1

Börse live

      Bund-FutureEuro-Bund-Future Intraday Chart   Öl_Brent  
Brent Crude Rohöl (USD, Future, Brent Crude Oil) Intraday Chart      Daimler
 Daimler Intraday Chart     Deutsche_Bank
  Deutsche Bank Intraday Chart   Commerzbank
Commerzbank Intraday Chart     Porsche
Porsche Intraday Chart  Volkswagen
Volkswagen Intraday Chart  Telekom
Deutsche Telekom Intraday Chart  Solarworld
SolarWorld Intraday Chart       realtime by ariva

Internationale Indizes

Statistiken

Video Tipps

Das Geheimnis (The Secret)

Was macht Menschen erfolgreich? Kann man mit seinem Geist "die Welt bewegen"? Warum gehen manchmal Wünsche in Erfüllung? Welche Rolle spielt die "positive Assoziation" im Hinblick auf die Verwirklichung im realen Leben. Ein Filmdokumentation erklärt die Hintergründe eines weitgehend unbekannten Phänomens.

Klimalüge = Krieg

Trotz Rekordwinter, Naturgewalten und Vulkaneruptionen beharrt die IPCC-Sekte auf  menschgemachten Klima-Wandel. - Die Klimalüge hat den selben Zweck wie Kriege: Es geht um Unterlegung der neu produzierten Geldmenge mit Waren und Dienstleistungen. Diese Waren und Dienstleistungen können völlig unnütz sein.


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Themenvorschläge:

Wir sind für Input immer offen und sogar darauf angewiesen. Themenvorschläge bitte hier einreichen: Themenvorschläge



Impressum   Kontakt   Werben auf MMnews      Herausgeber Michael Mross

© MMnews 2010 - Weiterverbreitung von Artikeln nur auszugsweise und mit Link gestattet.

Lesenswert

Geldsystem: Diktatur mit "freien" Wahlen

Wahlen dienen nur dazu, die Illusion von Demokratie aufrecht zu erhalten. Wer nicht wählen will, dessen Stimme wird automatisch durch „die Partei“, also die CDUCSUSPDFDPGrünenLinke, per Umlageverfahren gestohlen. - Diese Personengruppe als Ganzes kann man als Einheitspartei betrachten, die lediglich in verschiedene Flügel eingeteilt wird. Die sogenannten Parteien sind tatsächlich nur Subparteien. Wie in der früheren DDR bekommt „die Partei“ auch heute immer über 95 Prozent der Wählerstimmen.

Countdown zum Kollaps

Entwicklung der  Finanzkrise - Ein unbequemer Ausblick  in eine düstere Zukunft: Erst Deflation, dann Inflation. Staatsbankrott aller Industrienationen. Ende des Dollars und Euros. Insolvenzen ohne Ende. Einlagen und Renten sind weg. Zusammenbruch der EU. Zusammenbruch der USA. Versorgungslücken.

 

ALEA IACTA EST: Die Welt auf dem Weg ins Verderben

Die Welt befindet sich auf dem Weg ins Verderben und es gibt keine Taten, Führungskräfte oder neue Summen gedruckter Gelder, die sie retten oder eine hyperinflationäre Depression verhindern könnten. Die Korrekturphase wird sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Wirtschaftliche wie menschliche Not führt schließlich zu sozialen Unruhen und grundlegenden politischen Veränderungen. Diese ausgedehnte Phase der Bereinigung wird für die Welt eine grässliche Erfahrung.