AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Stresstest für EU-Länder

Bankenverbände fordern Stresstest für Staatshaushalte der EU-Länder. Es sei zu erwägen, „ob nach den erfolgreichen Stresstests für Banken auch die Solidität der Schuldenpolitik der Mitgliedstaaten einem Stresstest zu unterziehen ist.“

 



In der Debatte um den Europäischen Stabilitätspakt haben die drei großen deutschen Bankenverbände Stresstests für die Staatshaushalte der EU-Länder gefordert. Die Mittelfristziele für die Verschuldung innerhalb der EU müssten künftig stärker im Fokus stehen, fordern die Verbände in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, der der Zeitung „Welt am Sonntag“ vorliegt. „Dafür ist zu erwägen, ob nach den erfolgreichen Stresstests für Banken auch die Solidität der Schuldenpolitik der Mitgliedstaaten einem Stresstest zu unterziehen ist.“

Der Vorstoß geht aus einem Briefwechsel mit der Kanzlerin hervor, der bereits Mitte April begonnen hat. Damals, auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise, betonten der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) ihr gemeinsames Interesse an einem stabilen Euro. Dies sei die „Grundlage aller nachhaltigen Bankgeschäfte“.

Nun unterbreiteten die drei Verbandspräsidenten der Kanzlerin einen Vier-Punkte-Plan. Sie fordern etwa, bei der Haushaltsüberwachung ein wesentlich größeres Augenmerk auf den Schuldenstand zu legen, den der Vertrag von Maastricht auf 60 Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung begrenzt. „Je weiter sich das Schuldenniveau eines Mitgliedstaates vom 60-Prozent-Schwellenwert entfernt hat, desto strikter müssen die zusätzlichen Anstrengungen zur Rückführung … sein“, heißt es in dem Schreiben. Im Rahmen eines Stresstests soll auch die Entwicklung in einem Worst-Case-Szenario geprüft werden.

Laufen die Schulden aus dem Ruder, sollte es nach dem Willen der Bankenverbände einen „Quasi-Automatismus“ für Sanktionen geben. Dabei müsse „der Fokus künftig stärker auf das abgestufte Einfrieren von EU-Mitteln bis hin zur Sperrung aller EU-Mittel gerichtet werden“, fordern die Verbände. Außerdem unterstützen die Banken die Idee, notorischen Defizitsündern vorübergehend ihr Stimmrecht im Rat der EU zu entziehen, zumindest wenn es zum Defizitverfahren geht. Nothilfen wie im Fall Griechenland wiederum müssten zeitlich befristet bleiben – sonst würden nur Probleme verschleiert.

 

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Gewinner / Verlierer

Kursdaten von GOYAX.de

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Dennis Radtke, hat Überlegungen zu einer möglichen Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD scharf zurückgewiesen.

Darauf [ ... ]

Die BSW-Europaabgeordneten Michael von der Schulenburg und Ruth Firmenich sind in Moskau nach eigenen Angaben von mehreren Putin-Vertrauten und anderen hochkarätigen Politikern empfangen worden.

Man [ ... ]

Die SPD Nordrhein-Westfalen hat am Samstag Jochen Ott zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gewählt.

Ott erhielt bei der Landesdelegiertenkonferenz in Düsseldorf 96 Prozent der Stimmen. [ ... ]

In Deutschland setzen sich Gartenbesitzer zunehmend für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Eine Befragung von KfW-Research ergab, dass 93 Prozent der Haushalte mit Garten auf den Einsatz von Pestiziden [ ... ]

Die SPD Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 20. September gewählt. Sie kam am Samstag beim Landesparteitag in Wismar [ ... ]

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sieht durch die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Jobs gefährdet. Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke fordert eine [ ... ]

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) kritisiert Fußballvereine für ihren Umgang mit Stadion-Tätern und bringt strengere Regelungen ins Gespräch.

Gewalt in Stadien sei [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.