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Weihnacht – die wahre Geschichte
25.12.2013

Die meisten Menschen verbinden mit Weihnachten den „Weihnachtsmann“ auf seinem Rentier-Schlitten, Glockengeläut, bunt verpackte Geschenke unter geschmückten Tannenbäumen mit brennenden Kerzen und das „Christkind“ in der Krippe im Stall, Maria und Josef sowie Ochs´ und Esel nebendran. Doch all das hat mit der Lehre Jesu und dem Christentum nichts zu tun. „Weihnachten“ ist ein heidnisches Fest.

 

Von Norbert Knobloch

In seinem 1997 erschienenen Buch „4,000 Years of Christmas: A Gift from the Ages“ („4.000 Jahre Weihnachten: Eine Gabe der Zeitalter“) 1) weist der episkopale Priester Earl Wendel Count nach, daß der Brauch des Austauschens von Geschenken an den zwölf (!) Weihnachts-Tagen seine Wurzeln im antiken heidnischen Babylon hat. Count zeigt weiter auf, daß der Brauch, Türen und Fenster mit Mistelzweigen zu schmücken, auf druidischen Mysterien-Riten der Kelten beruht und daß der 25. Dezember der Abschlußtag der heidnischen Brumalien und Saturnalien in Rom, der Hauptstadt des antiken Römischen Reiches, war. 1)

 

Nur zwei von vier EvangelienMatthäus und Lukas – beinhalten die erst später so genannte „Weihnachts-Geschichte“. Aber nirgendwo im Neuen Testament wird erwähnt, daß die Jünger Jesu oder die späteren Apostel seinen Geburtstag gefeiert hätten. Auch die Frühkirche feierte Jesu Geburtstag nicht – im Gegenteil: Der Kirchenvater Origines (ca. 185 – 253 n. Chr.) erklärte, es sei eine „Sünde“, Weihnachten zu feiern, denn dies sei ein heidnisches Fest.

 

Auch der Apostel Paulus warnt in seinen beiden Briefen an die Korinther die Gläubigen der christlichen Gemeinden, heidnische Sitten und Bräuche, Feiern und Feste zu übernehmen. (1. Kor 10: 20, 21; 2. Kor 6: 14 – 17; 7: 1) Und in einem Brief aus dem Jahr 742 n. Chr. an Papst Zacharias beklagt der englische Missionar und „Heilige“ Bonifatius (eigtl. Winfried; 672 – 754) daß die von ihm missionierten Alemannen und Franken nach wie vor die heidnischen „Weihnachts-Feiern“, nämlich die römischen Brumalien und Saturnalien begingen. In seiner Antwort gab Papst Zacharias beschämt zu, daß selbst die Kirche in Rom sich zu Weihnachten unchristlich verhielte u. ein schlechtes Vorbild für alle gläubigen Christen sei. 2)

 

Dennoch übernahmen die Christen das Brauchtum des römischen, skandinavischen / germanischen und keltischen Heidentums oder behielten es bei, wie z. B. den Jul-Klotz / die Jul-Scheite, das Aufstellen und Schmücken von Tannenbäumen, das Anzünden von Kerzen und das Aufhängen von Mistelzweigen etc. Die Kirche verbot es zwar zunächst, doch vergeblich; schließlich gab sie klein bei und erlaubte es – in der irrigen Annahme, der „wahre Glaube“ würde sich schon durchsetzen. Doch das erwies sich als „frommer Wunsch“…

 

Noch die Puritaner in den neuen englischen Kolonien an Nordamerikas Ostküste lehnten es kategorisch ab, Weihnachten zu feiern; 1659 wurde das Begehen des Weihnachts-Festes in Massachusetts sogar offiziell verboten. Doch es erwies sich als so beliebt, daß das Verbot schon 1681 wieder aufgehoben wurde. 3) 4) Seitdem gilt Weihnachten als „höchstes christliches Fest“ – im Widerspruch zu „Gottes Wort“, der „Heiligen Schrift“ der Bibel.

 

Schauen wir uns nun die „Weihnachts-Geschichte“ nach Matthäus (um 85 n. Chr.) und Lukas (um 90 n. Chr.) an. Die beiden verkünden als „Frohe Botschaft“ (griech. eu-aggelion, lat. evangelium), daß zu  Beginn unserer Zeitrechnung, vor rund 2.000 Jahren, ein Kind von der von einem Mann unberührten „Jungfrau“ Maria geboren wurde, empfangen vom „Heiligen Geist“, und daß dieser Knabe „Gottes Sohn“ wäre. Stellen wir das einmal auf den Prüfstand.

 

Maria und Josef

Die vierzehnjährige, wohl von dem römischen Legionär / Söldner Tiberius Julius Abdes Pantera schwangere Vollwaise Marjam (aramäisch; hebräisch Mirjam, griechisch Mariám, lateinisch Maria) war keine „Jungfrau“ (griech. hē parthénos – ein Übersetzungs-Fehler), sondern eine „junge Frau“ (hebr. ha`almáh, griech. hē neánis). Der fünfzigjährige, fünffache Vater Yusef (griech. Ioséph, deutsch Josef) war nicht zwingend ein „Zimmermann“ (griech. ho tektōn), sondern ein „Meister seines Fachs“ im Holzhandwerk (hebr. naggar), vergleichbar einem Freimaurer. (Das Wort naggar wurde im Hebräischen und Aramäischen jedoch auch im übertragenen Sinne verwendet, um einen „Wissenden“ oder „Gelehrten“ zu bezeichnen. 5)) Er war auch nicht Marias Verlobter oder Ehemann, sondern ihr von Priestern bestellter Vormund. (Maria war im Tempel erzogen worden; im Alter von zwölf Jahren, vor ihrer ersten Regelblutung, hatte sie den Tempel verlassen müssen, weil menstruierende Frauen nach jüdischem Glauben als „unrein“ galten – ein heidnischer Glaube und ein heidnischer Brauch.)

 

Erst im 4. Jahrhundert wurde Maria vom „heiligen“ Gregor von Nazians als „unbefleckt“ (amiantos) und von Marcellus von Ancyra als „unberührt“ (acheantos) bezeichnet. Schon damals betrachtete die römische Kirche – im Gegensatz zur orthodoxen Kirche – sie als „unfähig zur Sünde“. Der Heilige Augustinus sprach Maria von der von Eva (angeblich) begangenen „Ursünde“ und der daraus folgenden „Erbsünde“ frei, behauptete jedoch noch nicht, daß Maria ohne „Sünde“ – ohne Geschlechts-Verkehr – empfangen worden wäre. 6) Im 6. Jahrhundert erhielt Maria ihren „Heiligenschein“ – später als die „Heiligen Drei Könige“! 7)

 

Das Fest der „unbefleckten Empfängnis“ der „heiligen“ Anna, Marias Mutter, wird erst seit dem 7. Jahrhundert begangen und geht auf das apokryphe Buch des Jakobus zurück. Anna u. ihr Mann, der Priester Joachim, waren demnach 20 Jahre lang kinderlos geblieben – damals eine große „Schande“. So hatte sie ein Gelübde abgelegt: sollte sie doch noch Mutter werden, wollte sie ihr Kind Gott schenken, d. h. im Tempel erziehen lassen (ein heidnischer Brauch).  Erst 1854 wurde die „unbefleckte Empfängnis“ von Papst Pius IX. zum Dogma erklärt. 6)

 

»Lichtmeß« ist das Fest der „Reinigung der Jungfrau“ Maria: es findet vierzig Tage nach Weihnachten statt, weil die (sexistische) jüdische Tradition lehrt, daß eine Frau vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes „unrein“ sei. Doch das ist ein Widerspruch zur „unbefleckten Empfängnis“ Jesu, und ursprünglich war Lichtmeß auch ein heidnisches Fest zu Ehren der römischen Göttin Juno Februata, der jungfräulichen (!) Mutter des römischen Kriegsgottes Mars (griechisch Ares), das in Rom mit Kerzenlichtern und Prozessionen gefeiert wurde. 6)

 

Nirgendwo in der Bibel werden der Tod und die Himmelfahrt der „Jungfrau“ Maria erwähnt. Mitte des 5. Jahrhunderts wird in dem syrischen Text Obsequien der Heiligen Jungfrau ein Streit zwischen den (fiktiven) Aposteln Petrus, Johannes, Andreas u. Paulus am Grab Marias beschrieben. Daraufhin erscheinen Jesus und der Erzengel Michael und entführen den Körper der „Jungfrau“ zum himmlischen „Baum des Lebens“, um ihn dort wieder mit ihrer Seele zu vereinen. 1950 dann wurde „Mariä Himmelfahrt“ von Papst Pius XII. zum Dogma erklärt; 1954 erklärte die Katholische Kirche Maria offiziell zur „Himmels-Königin“. 6)

 

Und erst 1964 schließlich ernannte Papst Paul VI. Maria, die „Gottesgebärerin“ (Maria Theotokos / Dei Genitrix), offiziell zur „Mutter der Kirche“ (Mater Ecclesiae) und zur „Mutter Gottes“ (Mater Dei). Die ersten Reliquien und Ikonen der Maria stammen aus dem 5. Jahrhundert. So erwarb die byzantinische Kaiserin Eudokia z. B. Marias „Leichentuch“. 6)

 

Jesu Christi Geburt

In Jesaja 7: 14 wird Jesus noch mit dem Namen Immanu´El / Emmanouél / Emmanuel („Gott ist mit uns“) angekündigt – dieser Name wird aber im Neuen Testament, außer einmal in Matthäus 1: 23, nie mehr erwähnt! Auch soll Jesus angeblich aus dem „Geschlecht Davids“ sein. Als vorgeblicher „Beweis“ werden bei Matthäus (1: 1 – 16) und Lukas (3: 23 – 38) Stammtafeln  Josefs angeführt, die sich aber voneinander  unterscheiden. Aber nicht Josef soll ja der leibliche Vater Jesu sein, sondern der „Heilige Geist“ bzw. der Engel Gabriel. Folglich stammt Jesus Christus nicht aus dem Geschlecht Davids (ohnehin eine nicht historische Figur)

 

Jehōschūa´ / Jeschūa  (griech. Iēsoún, deutsch Josua / Jesus: „Jahwe ist Rettung“) war kein Christ, sondern ein Jude aus dem Stamm Jehuda / Juda. Jesus bezeichnete sich selber weder als „Messias“ noch als „Sohn Gottes“ und trat auch nicht als solcher auf. (Ein Jude hätte sich selber niemals als „Sohn Gottes“ bezeichnet; außerdem stand darauf die Todesstrafe. Das war ja gerade der [erfundene] Aufhänger für die [unbegründeten und unberechtigten] Vorwürfe der jüdischen Hohepriester und des jüdischen Hohen Rates [Sanhedrin] gegen Jesus!)

 

Das Jahr von Jesu Geburt ist bis heute unbekannt (genau genommen ist selbst seine historische Authenzität nicht gesichert). Dem skythischen Mönch Dionysius Exiguus, der im Jahr 533 n. Chr. in Rom den Auftrag bekam, den Beginn der neuen Zeitrechnung rückwirkend festzulegen, unterliefen mehrere Fehler (so gibt es z. B. aus mathematisch-logischen Gründen ein „Jahr Null“ natürlich nicht). Matthäus und Lukas schreiben übereinstimmend, daß Jesus zur Regierungszeit Herodes des Großen geboren worden wäre; der aber starb nachweislich bereits im Jahr 4 (vier) vor „Christi Geburt“ (nach unserer – falschen – Zeitrechnung). 8)

 

Lukas erwähnt eine „Volkszählung“ (Lukas 2: 1 – 5) – ein wohl willkürliches Konstrukt, um die „Verheißung“ des Propheten Micha (Mi 5: 1, 2) zu „bestätigen“ und zu „erfüllen“, daß der „Messias“ aus Bethlehem, der „Heimat Davids“ (keine historische Person), kommen würde. Weil Josef wegen des Census (der Volkszählung) nach Bethlehem mußte (da er ja [angeblich] aus dem Geschlecht Davids war), wurde Jesus in „Erfüllung“ der „Verheißung“ dann auch in Bethlehem geboren. Aber da Josef ja gar nicht der leibliche Vater Jesu ist, sondern der „Heilige Geist“ bzw. der Erzengel Gabriel, ist Jesus nicht aus dem Geschlecht Davids!

 

Der Census, wie in Rom die Volkszählung offiziell hieß, hatte ursprünglich alle fünf Jahre stattgefunden. (Die fünf Jahre zwischen den Schätzungen wurden „Lustrum“ genannt, so, wie die vier Jahre zwischen zwei Olympischen Spielen heute noch „Olympiade“ genannt werden). Der von Lukas erwähnte syrische Landpfleger Cyrenius (Lk 2: 1 – 5) war der römische Senator Publius Sulpicius Quirinius aus Tusculum. Der kam aber erst im Jahre 6 (sechs) nach „Christi Geburt“ als Legat nach Syrien. Zusammen mit dem ersten Prokurator Coponius führte er tatsächlich eine Volkszählung durch. Zwar war Quirinius zur Zeit des Prokonsuls Saturnius schon einmal in Syrien gewesen, nämlich in den Jahren zwischen 10 (zehn) und 7 (sieben) vor „Christi Geburt“, doch hatte er da keine Volkszählung durchgeführt, sondern eine rein militärische Mission, nämlich den Krieg gegen den Stamm der Homonadenser, erfüllt. 8)

 

Um es noch verwirrender zu machen: Bereits im Jahre 1603, genau am 17. Dezember, wies der deutsche Gelehrte (Astrologe, Astronom, Mathematiker) Johannes Kepler nach, daß im Jahre 7 (sieben) vor Christi Geburt eine große, dreimalige Konjunktion der beiden Planeten Jupiter und Saturn im Sternbild „Fische“ stattgefunden hatte (am 12. April, am 29. Mai und am 4. Dezember des Jahres 7 [sieben] vor „Christi Geburt“), die als scheinbar ein Stern zu sehen gewesen war. Die beiden ersten Konjunktionen waren sog. „heliakische“, d. h. Früh-aufgänge eines Gestirns in der Morgendämmerung. Das ist aus folgendem Grund bedeutsam:

 

„Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland“ lautet Martin Luthers Übersetzung des zweiten Verses des zweiten Kapitels des Evangeliums nach Matthäus, doch das ist ein Übersetzungs-Fehler: Die Worte, die Luther fälschlich mit „Morgenland“ übersetzte, lauten im altgriechischen Original en té anatolé, und das ist der Singular (die Einzahl). Der Begriff „Morgenland“ wurde im Bibelgriechischen aber mit dem Plural (der Mehrzahl) anatolai wiedergegeben. Die Singular-Form hingegen bezeichnete eine ganz spezielle astronomische Konstellation, nämlich die eines Gestirns-Frühaufganges in der Morgendämmerung, also des sog. heliakischen Aufganges (s. o.).

 

Die korrekte Übersetzung der Worte der „Weisen aus dem Morgenland“ (s. u.) an der Stelle Matthäus 2: 2 muß also lauten: „Wir haben in den Strahlen der Morgendämmerung (s)einen Stern erscheinen sehen.“ 8) Und das entspricht nun auch der astronomischen Konstellation im Jahre 7 (sieben) vor „Christi Geburt“ exakt. Allerdings paßt dieses Datum wiederum nicht zu der erwähnten Volkszählung, dafür aber zu der Regierungszeit des Herodes. Fazit: Falls überhaupt (das ist nach wie vor fraglich und unsicher), wurde Jesus irgendwann in der Zeit zwischen den Jahren 7 (sieben) vor und 7 (sieben) nach Beginn unserer Zeitrechnung geboren

 

Jedenfalls wurde Jesus auf keinen Fall im Winter geboren (die Hirten und ihre Herden waren im Winter nicht auf den Weiden; noch heute sind die Tiere von Anfang November bis Ende März in den Ställen). Das Alte Testament und auch die Evangelien nennen weder Tag noch Monat noch Jahr. Das Datum der heutigen „Heiligen Nacht“ (der „geweihten Nacht“ –  „Weihnacht“: 24. / 25. Dezember), ist zwar einerseits völlig willkürlich, aber andererseits völlig folgerichtig: es ist die dritte Nacht nach der längsten Nacht des Jahres (21. / 22. Dezember). Der 25. Dezember war im Jahr 274 n. Chr. von dem römischen Kaiser Aurelianus zum „dies natalis solis invicti“ („Geburtstag der unbesiegbaren Sonne“) des getöteten und nach drei Tagen wiederauferstandenen, ursprünglich persischen Sonnengottes Mithras („sol invictus“ / „unbesiegbare Sonne“) erklärt und im Jahr 354 n. Chr. von dem römischen Kaiser Justinian als gesetzlicher Feiertag bestätigt worden. Als Höhepunkt und letzter Tag der „Brumalien“, die längst in einen mehrwöchigen, orgiastischen „Karneval“ ausgeartet waren, war er zugleich Bestandteil der „Saturnalien“ zu Ehren des römischen Gottes Saturnus. Weil die Christen in jener Zeit vor Verfolgungen relativ sicher waren, wurde von Papst Liberius im Jahr 364 auf der Synode von Laodicea der 25. Dezember als angebl. „Geburtstag Jesu Christi“ willkürlich festgelegt – taktisch geschickt auf den Tag des römischen Festes der Winter-Sonnenwende zu Ehren des heidnischen Sonnengottes Mithras.8)

 

(Die Brumalien [von bruma, lat.: Winter-Sonnenwende] oder Bacchantien, ein orgiastisches Fruchtbarkeits-Fest zu Ehren des Gottes Bacchus [griechisch: Dionysos], beruhten auf dem altgriechischen Kultus der ekstatischen Dionysos-Mysterien [Dionysia]; sie begannen am 25. November und endeten am 25. Dezember. Die Saturnalien waren ursprünglich ein Festtag zu Ehren des Gottes Saturnus [griechisch: Kronos] am 17. Dezember; ab 45 v. Chr. wurden sie bis zum 25. Dezember, in nachchristlicher Zeit bis zum 30. Dezember ausgedehnt. Dionysos war in frühester Zeit der Gott Jerusalems; das jüdische Laubhüttenfest [Sabbat] entwickelte sich aus dem Dionysos-Kult, berichten übereinstimmend der griechische Geschichts-Schreiber Plutarch und der römische Historiker Tacitus. Die Feste gehen auf ein noch früheres mythologisches Ereignis zurück: Der akkadische Gott Tammuz alias Adonis [„Herr“; daher „Adonai“!], der in den antiken mesopotamischen Babylon und Assur verehrt wurde, soll in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember geboren worden sein. Sein Symbol war das T-förmige „Kreuz“, die Initiale »Tau« [der Buchstabe »T«] seines Namens;  es wurde Mitte des 3. Jahrhunderts mit tiefer hängendem Querbalken von der römischen Kirche als „Kreuz Christi“ übernommen und wurde zu dem wichtigsten Symbol des sog. „Christentums“. 9))

 

Herberge, Stall und Krippe

Jesus wurde auch nicht in einem Stall geboren, sondern in einem Privathaus, das zum Teil wohl sogar Josef gehörte. Weil nicht genug Platz (griech. topos) in dem Gästezimmer (griech. katalyma) war, wurde das Kind in eine herbeigeschaffte Futterkrippe gelegt, wie es damals üblich war. (Die Krippe wurde also zum Säugling, nicht der Säugling zur Krippe getragen!)

 

Das altgriechische Wort in Lukas, Kapitel 2, Vers 7, das fälschlich mit „Herberge“ übersetzt worden ist, lautet katalyma. Die Bedeutung dieses Wortes ist „Gastzimmer“ (vgl. Lk 22: 11), nicht „Herberge“. An einer anderen Stelle, in dem Bericht über den barmherzigen Samariter, benutzt Lukas folgerichtig das griechische Wort pandokheion für »Herberge« (Lk 10: 34).

 

Die arabische und syrische Übersetzung des Neuen Testamentes, die ja noch im orientalischen Kontext stehen, übersetzen katalyma nie als „Herberge“, sondern immer als „Gastzimmer“. Der Arabist / Orientalist und Theologe Prof. Dr. Kenneth E. Bailey stellt deshalb fest: 

 

Diese [falsche] Übersetzung [des Wortes »katalyma« mit „Herberge“] ist ein Produkt unseres westlichen Erbes.“ 10)

 

Auch das Nachschlage-Werk The International Standard Bible Encyclopedia betont, daß es sich bei dem Wort katalyma um ein Gästezimmer in einem Privathaus handelte, und führt aus:

 

„Wir wissen, daß Fremde [Gäste] zu den jährlichen Festtagen in Jerusalem in den Gästezimmern der Privathäuser untergebracht wurden. (…) Der schlechte Ruf der öffentlichen Herbergen, zusammen mit dem semitischen Geist der Gastfreundschaft, veranlaßte die Juden und die ersten Christen, ihre Häuser für die Fremden zu öffnen.“ 11)

 

Zu jener Zeit war die Gastfreundschaft unter den Juden sehr wichtig, denn sie beruhte auf biblischem Beispiel und biblischer Anweisung (siehe 3. Mose 19: 33 und 5. Mose 10: 19).

 

Außerdem befanden sich öffentliche Herbergen zu kommerziellen Zwecken gewöhnlich an den stark frequentierten Hauptstraßen. Bethlehem aber war ein kleines, unbekanntes, unbedeutendes Dorf in den Bergen Judäas. Es führte keine (römische) Durchgangs-Straße nach Bethlehem. So ist es sehr unwahrscheinlich, daß es dort überhaupt eine Herberge gab.

 

Schließlich geht aus einer Stelle bei Lukas (Kap. 2, Vers 6) eindeutig hervor, daß Maria und Josef bereits einige Tage in Bethlehem gewesen waren, bevor Marias Wehen einsetzten:

 

„Während sie dort waren, wurden ihre Tage voll, daß sie gebären sollte“ heißt es in der sehr exakten Übersetzung der Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift mit Studienverweisen. Die ebenfalls genaue Übersetzung der Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel schreibt: Und es geschah, als sie dort waren, wurden ihre Tage erfüllt, daß sie gebären sollte.“

 

Das heißt, das sie bereits irgendwo in Bethlehem Unterkunft gefunden hatten, denn es wird nirgends auch nur angedeutet, daß sie ohne Obdach gewesen wären. Marias Cousine Elisabeth wohnte nicht weit entfernt; Maria hatte sie während deren Schwangerschaft für drei Monate besucht (vgl. Lk 1: 39 – 56). Ganz sicher lebten Maria und Josef also nicht mehrere Tage und Nächte in einem Stall. Die Vorstellung eines „Stalls“ geht auf einen anderen Umstand zurück:

 

In den typischen jüdischen Häusern jener Zeit gab es nicht nur ein Gastzimmer, sondern auch einen Platz nahe des Eingangs, wo die Tiere des Nachts und manchmal auch des Tags gehalten wurden. (Vgl. 1. Samuel 28: 24) (Nur die wohlhabenden, reichen Leute hatten einen vom Haus getrennten Stall für ihre Tiere.) So waren sie vor Diebstahl und Kälte geschützt, und die Körperwärme der Tiere trug zur Erwärmung des Wohn- und Schlafraumes bei. Die Familie lebte und schlief im selben Raum auf einem erhöhten, von dem Boden am Eingang abgesetzten Podest oder Plateau. Diese Stelle konnte  von den Tieren nicht betreten und nicht beschmutzt werden. In der Nähe des Eingangs befanden sich eine gemauerte Tränke und eine ebenfalls gemauerte, manchmal aber auch bewegliche Futterkrippe (!) für die Tiere. 12)

 

Und jetzt wird auch die Bemerkung „kein Platz im Gastzimmer“ (Lk 2: 7) verständlich: Das Gästezimmer war belegt, und deswegen waren Maria und Josef im Wohn- und Schlafraum der gastgebenden Familie untergebracht, wie es zu jenen Zeiten üblich und normal war. Auch wäre das Gastzimmer für eine Geburt, bei der nach alter Tradition die Frauen der Familie und aus der Nachbarschaft assistierten und die Männer den Raum verlassen mußten, zu klein gewesen. Und als Maria geboren hatte, wurde das Neugeborene in die Futterkrippe der Tiere gelegt, weil dies die praktischste Lösung in dem wahrscheinlich überfüllten Haus war. 12)

 

„Weihnachts-Krippe“, „Weihnachts-Baum“ und „Heilige Drei Könige“

Die sentimentale, aber kitschige Weihnachts-Geschichte ist zum Teil heidnischen Ursprungs, zum Teil reine Erfindung. Die rührende „Krippen-Szene“ stammt von dem „Heiligen“ Franziskus von Assisi, der im Jahre 1223 im italienischen Greccio Dorfbewohner und ihr Vieh versammelte, um die mißverstandene, fehlinterpretierte Lukas-Geschichte nachzustellen. Diese Szene wurde dann überliefert, verkitscht und kommerzialisiert. 13)

 

Auch die Weihnachts-Geschenke sind kein christlicher Brauch. Diese Sitte gab es schon lange vor dem Christentum überall im Heidentum zur Zeit der Winter-Sonnenwende. Und der „Weihnachts-Baum“ / „Tannenbaum“ geht auf das Fällen einer heiligen Kiefer / Tanne für den Tempel der heidnischen Magna Mater Kybele, der „Großen Mutter“ und „Mutter aller Götter“, in Rom zurück. 14) Doch die mythologischen Wurzeln sind noch viel älter: Der Satyr Marsyas, ein Verehrer der phrygischen Göttin Kybele, verlor infolge eines Fluches der Göttin Athene und aufgrund einer List einen musikalischen Wettstreit gegen Apollon. Apollon zog Marsyas zur Strafe bei lebendigem Leibe die Haut ab und nagelte sie an eine Kiefer / Tanne. Die Anhänger Kybeles fällten seitdem zur Winter-Sonnenwende eine Kiefer / Tanne und brachten sie der Göttin in deren Tempel dar, damit sie den gehäuteten Marsyas erlöste. 15) 

 

Später schnitten die römischen Priester, die dendrophoroi („Baumträger“), heilige Pinien in den heiligen Pinienhainen, in denen die Tempel der Kybele errichtet worden waren, und stellten sie im Tempel auf. Dort schmückten sie die Bäume und hängten kleine Figuren und Fetische daran auf, die das gesamte heidnische Pantheon am Weltenbaum darstellten. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der heutige geschmückte „Weihnachts-Baum“. 16)

 

Auch die Prozessionen mit Kerzen und Gesängen und schließlich die Weihnachts-Messe in der „Heiligen Nacht“ gehen auf  diese heidnischen Zeremonien im antiken Rom zurück (s. o.).

 

Eine zweite Wurzel ist das skandinavische Winter-Sonnenwend-Fest Jul. Es wurde mit Lichterbäumen, Stechpalmen- und Kiefernzweigen, Gesängen, üppigem Gelage mit Punsch und Spanferkeln und Geschenken zu Ehren des wiedergeborenen (!) Gottes Frey gefeiert. Im Mittelalter wurde das Jul-Fest mit allen Attributen mit dem Weihnachts-Fest vereinigt. 17)

 

Die „Heiligen Drei Könige“ Caspar, Melchior und Balthasar waren keine Könige, sondern Magier (griechisch mágoi; Matt 2: 1), also persische Priester des altiranischen Mazdaznan, der Lehre des Religions-Stifters Zarathustra / Zoroaster. Die Bibel spricht weder von “Königen“, noch nennt sie ihre Zahl oder ihre Namen. (Im „Drei-Königs-Schrein“ im Dom zu Köln liegen übrigens die Gebeine dreier unbekannter Knaben.) Der oströmische Kaiser Konstantin der Große ließ im Jahre 330 n. Chr. an der Außenwand der „Geburtskirche“ in Bethlehem erstmals die „Heiligen Drei Könige“ darstellen, nachdem seine Mutter Helena behauptet hatte, die genauen Orte der Geburt und der Kreuzigung Jesu sowie sein Grab und die Stelle seiner „Himmelfahrt“ gefunden zu haben… (Auch die drei Holzkreuze von Golgatha [griech. kranion: Schädel; nach der natürlichen Form] will sie gefunden haben…) 8)

 

Die Szene mit den „Heiligen Drei Königen“ diente wohl auch wieder nur zur (vorgeblichen) „Bestätigung“ der Ankündigung des „Messias“ im Alten Testament (vgl. Psalm 72: 10, 11). Der 6. Januar ist ursprünglich das Datum eines heidnischen matriarchalen Festes: An diesem Tag wurden (und werden) in Deutschland, Österreich und der Schweiz Weizen-Pfannkuchen für die germanische Göttin Hel („Frau Holle“) und ihre Schwester Perchta aufgestellt. Sie gehören zu den Göttinnen, die der römische Dichter Ovid als „Türangel der Welt“ beschrieb, um die sich die Jahreszeiten drehen. So auch bei Frau Holle / Hel: Kämmt sie ihr Haar, scheint die Sonne; schüttelt sie ihr Federbett aus, schneit es; an ihrem Waschtag regnet es. 18)

 

Doch dies sind jüngere Verniedlichungen; ursprünglich war Hel die altnordische Göttin der Unterwelt. Ihr Name Hel von germanisch hel: (ver)bergen, (ver)hehlen ist etymologisch mit althochdeutsch hella („Hölle“) und Walhall, dem Aufenthaltsort der gefallenen germanischen Recken bis zur Götterdämmerung (Ragnarök), verwandt. Das neuhochdeutsche Wort »Helden« ist über mittelhochdeutsch helt von altnordisch Helleder: Hels Männer abgeleitet. Auch der mittelalterliche dänische Begriff hellig für „heilig“ leitete sich von hel ab. 19)

 

Jesus – eine historische Person?

Ob Jesus überhaupt eine historische Person war, ist unsicher und fragwürdig. Außerhalb der Evangelien wird der Jesus (fast) nicht erwähnt (der Name Josua / Jesus war sehr verbreitet!).

 

Von Jesu Zeitgenossen Philo Judaeus sind rund 50 (fünfzig) Werke erhalten, doch in keinem erwähnt er Jesus auch nur mit einem Wort. Auch der jüdische Geschichts-Schreiber des ersten Jahrhunderts, Justus von Tiberias bei Kaphernaum am See Genezareth, wo Jesus sich ja öfter aufgehalten haben soll, nennt in seiner umfangreichen Chronik, die sich von Moses bis in seine Gegenwart erstreckt, den Namen »Jesus« nicht. Der römische Historiker Plinius der Jüngere schreibt um das Jahr 110 n. Chr. in einem Brief an Kaiser Trajan zwar über »Christen« in Bithnyen, erwähnt aber Jesus ebenfalls nicht. Der römische Biograph Sueton hatte als Kanzleichef von Kaiser Hadrian Zugang zu den Staats-Archiven. Er bemerkt lediglich, daß unter Kaiser Claudius die Juden aus Rom vertrieben wurden, weil sie unter dem Einfluß eines gewissen »Chrestos« Unruhe gestiftet hätten. Und der römische Historiker des zweiten Jahrhunderts, Tacitus, berichtet in seinen Annalen (um 117 / 118) von dem „verheerenden Aberglauben der Christen, die ihren Namen auf einen gewissen Christus zurückführen, der zur Zeit des Kaisers Tiberius unter dem Landpfleger Pontius Pilatus hingerichtet worden“ sei. Tacitus hielt »Christus« sogar für einen Eigennamen… 20)


Der jüdische Geschichts-Schreiber Joseph Ben Mathias, der mit der römischen Staats-bürgerschaft den römischen Namen Flavius Josephus angenommen hatte, berichtet in seinen „Jüdischen Altertümern“ Ende des ersten Jahrhunderts von Johannes dem Täufer, Herodes und Pilatus – aber nicht von Jesus. Lediglich in dem Bericht über die Verurteilung des Jakobus zum Tod durch Steinigung durch den jüdischen Hohepriester Ananos erwähnt er Jesus ganz kurz als dessen (Jakobus´) Bruder. Die drei befremdenden Sätze über Jesus im 18. Buch der „Jüdischen Altertümer“, das sogenannte „Testimonium Flavianum“, sind eine sehr grobe, plumpe Fälschung aus dem dritten Jahrhundert und später eingefügt worden. 20)

 

Fazit

Jesu Christi Geburtsdatum ist unbekannt. Seine Historizität und Authenzität sind ungesichert. Auf jeden Fall wurde Jesus nicht im Winter und nicht in einem Stall geboren. Maria und Josef waren weder verlobt noch verheiratet. Maria war keine „Jungfrau“, sondern ein von einem Römer geschwängertes Waisenmädchen. Die „Heiligen Drei Könige“ waren eine Erfindung des oströmischen Kaisers Konstantin des Großen u. haben nichts mit dem 6. Januar zu tun.

 

Das heutige, pseudo-„christliche“ Weihnachts-Fest hat sich aus den heidnischen Kulten der altgriechischen, ekstatischen Dionysien und der antik-römischen, orgiastischen Brumalien und Saturnalien sowie des altnordischen / skandinavischen Mittwinter-Festes Jul entwickelt. Weihnachts-Baum, Kerzenlicht, Geschenke, Gelage, Gesänge, Prozessionen und Messen waren Bestandteile dieser heidnischen Riten. Weihnachten ist ein originär heidnisches Fest.


Was nun?

Es gibt einen wunderbaren Buch-Titel des englischen Autoren David Icke: „Unendliche Liebe ist die einzige Wahrheit – alles andere ist Illusion!“ Dieser kurze Satz sagt eigentlich alles. Denn „Gott ist Geist“ („pneumá ho theós“), heißt es im Evangelium nach Johannes, Kapitel 4, Vers 24. Und eine der drei Wirkungen oder Funktionen des Heiligen Geistes (griech. pneumá, lat. spíritus; hier nicht nous oder ánimus) ist, neben Glaube (griech. pístis) und Hoffnung (griech. elpís), Liebe  (griech. agápe, lat. cáritas; hier nicht éros oder ámor):

 

 „… denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren worden und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, denn Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, daß Gott seinen einziggezeugten Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn Leben erlangen könnten.“  (1. Joh 4: 7 – 9; s. 1. Kor 13: 13)

 

Der große deutsche Denker und Dichter Johann Wolfgang (von) Goethe faßt zusammen: „Denn das Leben ist die Liebe und des Lebens Leben Geist.“. Mit anderen Worten: Die beseelte Schöpfung ist offenbarte Liebe des Heiligen Geistes / „Gottes“. Der Sinn des Lebens ist es, dies zu erkennen und darauf aus freiem Willen ebenso zu antworten: zu lieben und geliebt zu werden. DAS ist die Essenz der Heiligen Schrift. In diesem Sinne: „Frohes Fest!“

Literatur:

T. W. Doane, Bible Myths, Health Research, PO Box 850, Pomeroy, WA 99347, U.S.A.

Tim C. Leedom (Hrsg.), The Book Your Church Doesn´t Want You To Read, Kendall / Hunt Publishing, Iowa / U.S.A. 1993; zu beziehen von The Truth Seeker Company, PO Box 2872, San Diego, California 92112, U.S.A.

Barbara G. Walker, The Woman´s Encyclopedia Of Myths And Secrets, Harper Collins Publishers, Inc., San Francisco, California, U.S.A., 1983

 

Quellen:                                                                                                                                            

1) Earl Wendel Count / Alice Lawson Count, 4,000 Years of Christmas: A Gift from the Ages, Henry Schuman, New York 1948

2) Nach Earl W. Count / Alice L. Count, 4,000 Years of Christmas: A Gift from the Ages, a. a. O., S. 53

3) “In Search of Christmas”, in: U.S. News & World Report, 23. Dezember 1996, S. 60

4) Nach Dr. Penne Restad, in: Christmas in America: A History, 1996, S. 

5) Nach Michael Grant, Jesus, Gondrom Verlag GmbH & Co. KG, Bindlach 1990, S. 89

6) Nach Sharukh Husain, Die Göttin. Das Matriarchat – Mythen und Archetypen – Schöpfung, Fruchtbarkeit und Überfluss, Evergreen / Taschen GmbH, Köln 2007, S. 122 – 125

7) Nach Barbara G. Walker, Das geheime Wissen der Frauen, Arun-Verlag, 3. Auflage, 2007, S. 687

8) Nach Manfred Barthel, Was wirklich in der Bibel steht, Econ Verlag, Düsseldorf / Wien 1980, S. 276 – 293; und Werner Keller, Und die Bibel hat doch recht, Econ Verlag, Düsseldorf / Wien 1978, S. 351 – 365

9) Nach W. E. Vine, An Expositionary Dictionary of New Testament Words, Nachdruck 1975, Bd.I, S. 256; und nach David Icke, Das größte Geheimnis, Mosquito Verlag Ltd & Co KG, Immenstadt 2010, S. 115

10) Prof. Dr. Kenneth Bailey, “The Manger and the Inn: The Cultural Background of Luke 2: 7”, in: Bible and Spade, Herbst 2007, S. 103; zit. n. Mario Seigle / Tom Robinson, “Gab es wirklich »keinen Raum in der Herberge«?”, in: Gute Nachrichten, 17. Jahrgang, Nr. 6, November / Dezember 2013, S. 4

11) The International Standard Bible Encyclopedia, 1982, Band II, “Inn”, S. 826

12) Nach Eric F. F. Bishop, Jesus of Palestine, 1955, S. 42; Gustav Dalmann, Sacred Sites and Ways, 1935, S. 41; Kenneth Bailey, The Manger and the Inn, a. a. O., S. 104 / 105; hier wiedergegeben nach Gute Nachrichten, a. a. O., S. 4 – 7

13) Nach The Book Your Church Doesn´t Want You To Read, Tim C. Leedom (Hrsg.), Kendall / Hunt Publishing, Iowa / USA 1993, S. 182 / 183; David Icke, Das größte Geheimnis, a. a. O., S. 124 / 125

14) Nach Sharukh Husain, Die Göttin, a. a. O., S. 37

15) Nach Robert von Ranke-Graves, Griechische Mythologie – Quellen und Deutung, rowohlts enzyklopädie 404, rororo 2480, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 1984, S. 65 – 69

16) Nach Barbara G. Walker, Das geheime Wissen der Frauen, a. a. O., S. 1173 / 1174

17) Nach Barbara G. Walker, Das geheime Wissen der Frauen, a. a. O., S. 509

18) Nach Sharuk Husain, Die Göttin, a. a. O., S. 68

19) Nach Barbara G. Walker, Das geheime Wissen der Frauen, a. a. O., S. 376 – 379  

20) Nach Herbert Ziegler / Elmar R. Gruber, Das Ur-Evangelium. Was Jesus wirklich sagte, Langen Müller in der F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München 1999, S. 22 – 24 


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