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Jeder kann sofort seinen persönlichen Goldstandard schaffen. Wer rechtzeitig damit anfing, hatte bis jetzt nur Vorteile. Dies dürfte angesichts der weltweiten Gelddruckorgien auch in Zukunft so sein. Alle "Kurssteigerungen" in Papierwährungen sind nichts anderes als pure Illusion. Gold dagegen ist jetzt schon das Maß aller Dinge.
von Michael Mross
Auf der New York Hard Assets Investment Conference postulierte vor einigen Jahren (2008) der renommierte Goldexperte Ben Steil, dass Gold in Zukunft alle Währungen ersetzen werde. Die Zeit des Papiergeldes werde sich - historisch gesehen - nur als kurze Epoche erweisen. Zuviel Unfug trieben, Politiker, Staaten, Spekulanten mit dem den bunt bedruckten Scheinchen. Die Zahlungsversprechen hätten nur vorübergehende Bedeutung - nämlich nur so lange, wie man an das Versprechen glaube. Und diese Zeit läuft ab.
Dem ist eigentlich nichts hinzu zufügen. Denn eines steht fest: seit dem es Währungen gibt - egal welche - wurden sie wertlos. Warum soll das bei Dollar oder Euro anders sein? Merkwürdig dabei ist nur, dass die Menschen immer wieder neu darauf hereinfallen.
Der Wertverfall aller Währungen wird gerade in letzter Zeit wieder deutlich. Sie zeigt sich in der Frage, wie viele Rohstoffe man für Papiergeld kriegt. Die Antwort ist einfach: vielleicht in Zukunft gar keine mehr. Rohstoffe sind bekanntlich endlich. Geld dagegen nicht.
Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass Öl immer teurer wird. Aber Öl ist nur ein Aspekt. Rohstoffpreise, Nahrungsmittelpreise explodieren auf breiter Front - allerdings nur in Papiergeld. In Gold sind sie sogar gesunken. Voraussetzung, um in den Genuss der Deflation zu kommen, ist allerdings Goldbesitz bzw. das frühzeitige Recyclen von Papiergeld in Hartgeld. Und siehe da: plötzlich ist man auf der Gewinnerseite.
In Gold gemessen ist beispielsweise ein VW Golf so billig wie noch nie. Musste man beispielsweise 2008 noch etwa 40 Unzen Gold für einen Golf hinlegen, so kostet er heute nur noch 20 Unzen. (Grundausstattung, ohne Extras, und natürlich auch ohne Klimaanlage und Navi). Was für den Golf gilt, gilt für alles andere auch. Schauen wir uns zum Beispiel den Ölpreis an. Dieser ist in Gold praktisch auf Rekord-Tief:
Öl in Gold
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Was für Öl gilt, gilt praktisch für alle anderen Preise auch. Sie mögen in Dollar oder Euro gestiegen sein - in Gold dagegen sind sie im Abwärtstrend. Nicht viel anders sieht es bei dem ganzen Börsenzauber aus. Die Aktienmärkte mögen zwar in Papiergeld sich wieder kräftig erholt haben. In Gold dagegen notieren sie in der Nähe von Rekordtiefs. Der Dow Jones ist beispielsweise in Dollar in der Nähe von Rekordhochs - in Gold dagegen notiert er auf dem Niveau der 90iger.
Dow Jones in Gold: Depression

Gold, die Währung der Zukunft? Falsch!
Jeder kann damit sofort anfangen. Vorteil: Man ist völlig unabhängig von Banken und insbesondere von Zentralbanken! Es ist bereits die Währung der Gegenwart. Schaffen Sie jetzt Ihren persönlichen Goldstandard! Stellen Sie einfach um auf Krügerrand - zum Beispiel. Und berechnen Sie die Preise in Goldunzen. Das ist eine gute Übung für die Zukunft. Denn irgendwann gibt es nur noch eine Währung: Gold. Das war schon seit 5000 Jahren so und es wird so bleiben. Dies ist keine gewagte Prognose, sondern historisch bewiesene Realität.
Am besten sind Goldmünzen wie Maple Leaf oder Krügerrands. Die Krügerrands gibt es in 1/10, 1/4, 1/2 und ganze Unzen (31,1Gramm). Maple Leafs sind auch in 1/20 Unze erhältlich. In den kleineren Stückelungen kann man die Münzen auch im Alltag einsetzen. Besonderer Vorteil: Auf der ganzen Welt wird diese Währung anerkannt. Bei Bedarf kann man auch in lokale Papierwährung tauschen. Gold ist also die einzige wahre Weltwährung.
Gold, der persönliche Rettungsschirm
Gold ist die einzige Möglichkeit, die Kaufkraft seiner Ersparnisse in die Zukunft zu retten. Das hat bereits die jüngere Vergangenheit bewiesen. Wer sein Papiergeld 2007 vergoldete, hat in Papiergeld bereits jetzt fast verdreifacht. Das bedeutet: er kann sich jetzt drei mal so viel davon kaufen. Hat man dagegen sein Vermögen in Papiergeld belassen, so ist man jetzt schon das Opfer von Zentralbanken, Politikern und Geldsystem, welches nur eines zum Ziel hat: die Kaufkraft zu verwässern, Inflation und am Ende sogar Hyperinflation mit der Folge der kompletten Wertlosigkeit aller Ersparnisse.
Selbst Banken empfehlen Gold. So betrachten die Analysten der Commerzbank in ihren täglichen Kommentaren Gold es öfteren als "sicheren Hafen" und sehen dieses Jahr als Kursziel mindestens die alten Höchststände des letzten Jahres in der Gegend von 1900 $ / Unze.
Steigt der Goldpreis?
Diese Frage ist falsch. Nicht der Goldpreis steigt, sondern das Papiergeld wird in immer höherem Maße vermehrt. Gold bleibt immer gleich. Aber immer mehr Geld steht einem relativ begrenztem Goldangebot gegenüber. Eigentlich müsste es nicht heißen "Gold steigt" sondern "Geld entwertet sich". Aber eine solche Kennzeichnung würde natürlich sofort der breiten Masse auffallen - wenn man den Vorgang als "Geldentwertung" bezeichnen würde. Deshalb vermelden die Medien auch einen "Goldpreisanstieg" und nicht einen "Wertverfall des Geldes".
Allerdings sollte dem aufmerksamen Beobachter bereits aufgefallen sein, dass praktisch alle Rohstoffe in Papiergeld steigen. Nicht nur Öl, auch Lebensmittel und alle anderen knappen Güter. Die Preise für Pfeffer haben sich in den letzten Jahren zum Beispiel verdreifacht. Insofern ist es nur natürlich, dass Gold, Silber, Edelmetalle auch steigen.
Gold manipuliert?
Ist doch egal. Die meisten Experten sind der Meinung, dass der Goldpreis manipuliert ist. Das ist ein riesiger Vorteil für alle, die jetzt noch einsteigen wollen. Der faire Goldpreis liegt derzeit bei 6000 - 10000 Dollar pro Unze. Im Gegensatz dazu gibt es jetzt noch Schnäppchenpreise, dank JPMorgan, Fed & Co. Fakt ist: Manipulationen halten nicht ewig. Dass der Goldpreis derzeit nach unten manipuliert wird, ist ein Glück für alle, die sich noch nicht mit dem Edelmetall vollgesaugt haben.

Vor diesem Hintergrund sind insbesondere fallende Goldpreise ein Geschenk und letzte Einstiegschance für Jedernann. Letztlich ist es auch egal, wie der Preis von Gold in Papier gemessen wird. Fakt ist: Geld geht, Gold bleibt.
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