Realtime by RTFXForex Trading
Powered byARIVA.DE
 

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Gold: Der Jahrhundert-Crash
27.06.2013

Rekordverlust bei Gold und Silber: Fast 25% runter in einem Quartal. Edelmetalle im freien Fall. Der Mainstream plappert absurde Gründe für den Kurssturz nach. Angeblich gute US-Daten. Das jedoch ist völlig wirklichkeitsfremd.


von Michael Mross

Kursverlust in diesem Jahr bei Gold 27%  und  Silber gar 39%.  Solche Kursstürze sind historisch einmalig und niemand weiß genau, wie es weiter geht. Nur eines ist klar: Was der Wirtschafts-Mainstream zu den Ursachen plappert, ist an Inkompetenz nicht mehr zu überbieten. Unisono werden gute Wirtschaftsdaten aus den USA als Grund für den Kursverfall bei Edelmetallen genannt. Wie dumm muß man als Finanzjournalist eigentlich sein, um diese von den Agenturen vorgegebene Argumentation tatsächlich abzudrucken?

Gute Wirtschaftsdaten würden für Inflation sprechen. Inflation jedoch spricht eher für Gold. Doch ganz abgesehen davon, dass die Statistiken in den USA einen hedonistischen Touch haben - um nicht zu sagen sie sind gefälscht - sind die Daten ansich alles andere als gut. Und genau das ist das Problem für Gold.

Die angeblich guten Daten sind nämlich in Wirklichkeit grottenschlecht und es sieht so aus, als wenn wir in eine Deflation schliddern. Das ist eine brandgefährliche Situation für die Notenbanken, weil sie Deflation nicht mehr kontrollieren können. Derzeit scheint sich weltweit das japanische Syndrom auszubreiten: Die Notenbanken drucken Geld wie nie zuvor, aber es tut sich nichts mehr in der Realwirtschaft.

Dies Situation wird von manchen auch als "Singularität" interpretiert: Zinsen bei Null, Geldruck bei Unendlich - Effekt gleich Null. Die Folge ist programmiert: Vertrauensverlust in Zentralbanken, Politik und schließlich Geld.

Ausgelöst, bzw. beschleunigt werden könnte der Geldverfall durch die verworrene Lage im korrupten China, wo praktisch alle Banken wackeln und pleite sind. Diagnose: Verzockt in Vetternwirtschaft. Am Mittwoch wurde berichtet, dass die größten Banken keine Darlehen mehr vergeben. Zuvor gab es schon Ausfälle bei Überweisungen und Geldautomaten. Der nächste Schritt wird sein, dass die Einlagen weg sind. Ob China dann noch ruhig bliebt, ist mehr als fraglich.

Die Unruhen in Chinas Finanzsystem scheinen auch ein Hauptauslöser des Preisverfalls bei Gold und Silber zu sein. Dafür sprechen Kursstürze in den frühen Morgenstunden europäischer Zeit. Die Finanzhäuser sind offenbar gezwungen, alles zu versilbern um an Liquidität heranzukommen. Und dazu zählt eben auch Gold, welches man an den Weltmärkten am einfachsten verscherbeln kann. Doch das alles sind dramatische Warnsignale für die Zukunft.

Ein Ausfall des Wirtschaftsmotors Chinas hätte automatisch einen globalen deflatorischen Schock zur Folge. Dies mag ein Grund sein, warum Edelmetalle fallen. Allerdings müsste dann z.B. auch der Ölpreis abstürzen und der ist relativ stabil.

Unterm Strich allerdings kann man festhalten, dass eine deflatorische Tendenz aktuell eher wahrscheinlich erscheint. Und das ist nicht nur schlecht für Rohstoffe, sondern das Todesurteil für alle Banken weltweit. Eine Kontraktion der Weltwirtschaft würde unweigerlich zum Bankenkollaps führen, denn diese sind vollgesaugt mit Krediten, die dann notleidend werden. Und China weist in dieser Hinsicht den Weg: nicht nur vollgesaugt mit Krediten, sondern auch noch total korrupt, verzockt in Geisterstädten und versickert in dubiosen Politikkanälen.

Ein Deflation ist auch ein Sargnagel für das Geldsystem: Alles Geld der Welt spiegelt sich nämlich in den Bankbilanzen wider. Und wenn diese verkürzt werden oder sogar pleite gehen, dann ist das Geld weg. Diesen Mechanismus aber kennen nur die wenigsten Menschen, sonst würden sie heute noch zur Bank rennen und ihr Geld abheben.

Aber genau dazu wird es kommen: Zur Totalenteignung aller Geldbesitzer. Diese merken es allerdings erst, wenn sie, wie jetzt in China, keine Überweisungen mehr vornehmen können oder wenn der Geldautomat tot ist.

Erst wenn die Geldautomaten nichts mehr ausspucken werden die Menschen merken: Geld geht, Gold bleibt.

Frisch raus gekommen: "In Gold We Trust" Analyse von Ronald Stöferle


h - dein Beitrag hier

 

Top News

  • Die Zahl der Salafisten, die von Deutschland mit dem Ziel Syrien und Nordirak ausgereist sind, ist bedeutend höher als offiziell bisher zugegeben. Es sollen bisher rund 1800 Salafisten von Deutschland aus sich der ISIS angeschlossen haben.

    Weiterlesen...
  • Die EU macht mit ihren Unterranen bekanntlich was sie will. Deshalb wird auch immer an der Uhr gedreht.

    Weiterlesen...
  • Sergio Leone hätte es nicht spannender inszeniert. Vorige Woche haben die Euro-Staaten Budgetentwürfe nach Brüssel geschickt. Erstmals hat die EU-Kommission nun das Recht (und die Pflicht), Pläne zur Überarbeitung zurückzusenden, die eklatant gegen den erneuerten, strikteren Pakt verstoßen.

    Weiterlesen...
  • Wie ein internationales Autoren-Team anhand bisher unter Verschluß gehaltener, nun aber freigegebener Akten des U.S.-Kongresses und des Internationalen Militär-Tribunals der Nürnberger Prozesse nachweist, ist die Brüsseler EU der dritte Anlauf zu einer globalen faschistischen Diktatur derselben Gruppe, die auch die beiden Weltkriege zu diesem Zweck geplant, vorbereitet, inszeniert und finanziert hatte: die supranationalen Kartelle der I. G. Farben sowie der Wall Street und der City of London.

    Weiterlesen...
  • Tag für Tag flimmert sie um 20 Uhr in Millionen deutschen Wohnstuben. Die ARD Tagesschau ist immer noch des Deutschen größtes Leitmedium. Was die Tagesschau bringt ist wahr, ist Gesetz. Höchste Zeit, mal eine Sendung auseinanderzunehmen. User Ali Iscitürk mit einer Bestandsaufnahme der Tagesschau vom 23.10.2014 - unsere Meinung: Diese Analyse sollte man gleich nach der Tagesschau senden.

    Weiterlesen...
  • Erst wenn eine ausreichend große Zahl an Bürgern sich fragt, wozu brauchen wir überhaupt eine Zentralbank? Weshalb fordert der Staat das Geldmonopol für sich ein? - Dann können wir uns auf den Weg machen, das Übel an der Wurzel zu bekämpfen und die Grundlage für dauerhaften Frieden und Wohlstand zwischen den Völkern schaffen.

    Weiterlesen...
  • Gegen den ARD ZDF Beitragsservice anzugehen ist keine leichte Sache. Aber vielleicht hilft ja Zermürbungstaktik. MMnews veröffentlicht an dieser Stelle den Briefverkehr eines tapferen GEZ-Verweigerers.

    Weiterlesen...
  • Die grüne Klimasekte ist empört: Hofreiter wirft EU Verrat an Klimaschutz vor. Grünen-Fraktionschef kritisiert Ergebnisse des Gipfels: „Schmutziger Deal“.

    Weiterlesen...

Mainstream

News-Letter

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.