Realtime by RTFXForex Trading
Powered byARIVA.DE
 

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Gold-Crash: Größter Insider-Skandal der Geschichte?
28.06.2013

Wurde der Crash bei Gold und Silber inszeniert? Wurden die Preise gar manipuliert? Wurden wichtige Makrtteilnehmer zuvor informiert? Fakt: Kurz vor dem Fall sprangen die Short-Kontrakte auf Rekord. Hauptgewinner: JPMorgan.

 

von Michael Mross

Was sonst im Leben gilt, trifft auch für die Börse zu: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Der jähe Kurs-Sturz bei Gold und Silber könnte sich  zu einer der größten Insider-Trading Skandale entwickeln. Doch wo kein Kläger, da ist auch keine Klage. Die Merkwürdigkeiten in Zusammenhang mit dem Crash bei Edelmetallen könnten aber durchaus zu einer Prüfung Anlaß geben: Denn kurz vor dem Kollaps stiegen die Shortkontrakte bei der Comex auf Rekord. Hochgetrieben von den üblichen Verdächtigen - einer handvoll Banken und vor allem: JPMorgan.

Wussten da ein paar Leute mehr als andere? Wurde der Kurs-Crash gar von langer Hand vorbereitet? Wurden die Preise manipuliert? Fakt jedenfalls: Gegen Ende Mai stiegen die Shortkontrakte an der Comex drastisch an. Danach kam der große Fall? Zufall?

 

Ende Mai -Goldshorts auf Rekord:

Quelle: Bloomberg / Zerohedge

 

Wenn sich eine solche Situation bei einer x-beliebigen Aktie ereignen würde, wäre eine Prüfung durch die BaFin oder in diesem Fall durch die SEC garantiert. Im vorliegenden Fall jedoch geschah nichts. Gar nichts.

Ausweislich der COMEX war es speziell ein Player, der mit Gold-Shorts herausstach: JPMorgan. Ansonsten sind noch eine handvoll Banken mit dabei. 79416 Kontrakte wurden per Ende Mai geshortet. Das entspricht der Rekordsumme von rund 8 Millionen Unzen Gold bzw.  240 Tonnen des Edelmetalls.

Laut Statistik stand JPMorgan für 99% der Leerverkäufe. Trader witzelten schon, dass die Bank definitiv pleite geht, sollten die Preise anziehen. Außerdem wäre niemand in der Lage gewesen, 240 Tonnen Gold physich zu liefern.

Doch der letzte lacht bekanntlich am besten. Während vor einem Monat noch die Community die Pleite von JPM im Falle steigender Preise beschwor ("Es ist Zeit, die Lämmer zu schlachten", Zerohedge), streicht das US-Bankhaus nun zweistellige Milliardensummen an Gewinn ein. JPM hat die Wette offensichtlich gewonnen. Geschlachtet wurde nicht die Bank, sondern die Goldlämmer - besonders jene, welche hochgehebelt im Papiergoldmarkt investierten.

Die Frage bleibt: wie konnte die Bank eine so waghalsige Position eingehen, welche bei weiter steigenden Kursen definitiv in Pleite führen würde? Wie kommt es, dass ausgerechnet wenige Wochen vor dem großen Fall die Shortpositionen auf Rekord sprangen? Wussten da etwa wenige Eingeweihte mehr? Gehörte es zum Plan, dass die Edelmetallpreise gedrückt würden? Wurden die Preise gar von unbekannter Hand manipuliert? War alles abgesprochen, so dass kaum was schief gehen konnte? War es ein Free Lunch?

Doch JPM braucht sicherlich keine kritischen Fragen und auch kein Insiderverfahren zu fürchten. Möglicherweise genießt die Bank sogar den Schutz der Fed. Die Bankbilanzen dürften jedenfalls saniert sein. Und die SEC hat genug mit Kleinkram zu tun. Die Großen lässt man laufen...

 

Frisch raus gekommen: "In Gold We Trust" - neue Analyse von Ronald Stöferle


h - dein Beitrag hier

 

Top News

  • EU-Vertreter wollen Wirtschaft mit ESM-Geldern ankurbeln. Der ESM würde derzeit nicht für Rettungsaktionen gebraucht und könnte "zeitlich und anteilig begrenzt" für das Wachstumspaket des neuen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker verwendet werden.

    Weiterlesen...
  • In den ersten Handels-Minuten wurden 100 Millionen Alibaba Aktien an der Wall Street gehandelt. Ausgabekurs: 68 Dollar. Erster Kurs: 92,70 - danach sprang das chinesische E-Commerce Unternehmen auf fast 100 Dollar, um anschließend wieder auf unter den ersten Kurs zu fallen. Kursachterbahn auf chinesisch.

    Weiterlesen...
  • "iSozial" - deutsche Entwickler haben eine App für iphone und Android entwickelt, mit dem Einwanderer in Sekundenschnelle Stütze in Deutschland beantragen können. Die App gibts in Englisch, Bulgarisch und Rumänisch.

    Weiterlesen...
  • Die Kriegspropagandapresse des Westens verbreitet eine angebliche Drohung Putins, "Warschau und Bukarest einzunehmen". Das soll er angeblich Kiews Staatschef Poroschenko gesagt haben. Moskau dementiert, doch davon liest man in der westlichen Presse nichts.

    Weiterlesen...
  • Karl-Theodor zu Guttenberg: Krypto-Technologien und digitale Währungen wie Bitcoin werden das Finanzsystem nachhaltig verbessern.  „Das Potenzial lässt sich noch gar nicht ermessen“

    Weiterlesen...
  • Endergebnis der Schottland-Abstimmung:  Etwas mehr als 55 Prozent der Schotten entschieden sich gegen die Unabhängigkeit. Es war eine spannende Wahl. Zuvor hatte es in den Prognosen so ausgesehen, als wenn sich eine knappe Mehrheit für eine Unabhängigkeit Schottlands ausgesprochen hätte. Insofern ist die starke Ablehnung der Eigenständigkeit eine Überraschung.

    Weiterlesen...
  • Der Mainstream wird immer bekloppter. Zahllose Beispiele von billiiger Manipulation besonders in Sachen Ukraine schwirren durch ARD, ZDF & Co. - Den Vogel schoss heute jedoch CNN ab. Der US-Sender zeigte eine letzte Prognose zum Abstimmungsverhalten und meldet: 52% NO, 58% YES - heisst: 58% sind für die Unabhängigkeit. Kleiner Schönheitsfehler: Insgesamt macht das 110%. Die Meldung ging jedoch unbehelligt so um die Welt.

     

    Weiterlesen...
  • EZB-Direktor Coeuré und Staatssekretär Asmussen fordern Steuersenkung in Deutschland

    Weiterlesen...

Mainstream

News-Letter

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.