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Sinclair: Gold 50000, Dollar wertlos
01.11.2013

Gold-Legende Jim Sinclair befürchtet eine finanzielle Katastrophe für Amerika. Deshalb sei Goldbesitz unerlässlich, um sein Vermögen zu schützen. Alle Sparer werden in Zukunft geschoren und auch in den USA wird es zu Enteignungen kommen wie in Zypern, weil alle Banken praktisch pleite sind.


Jim Sinclair befürchtet eine finanzielle Katastrophe für Amerika - und zwar bald. Der renommierte Gold-Experte behauptet: "Wir stehen vor der Vernichtung der Währung. Wir stehen vor der Verschiebung von Amerika als die führende und einflussreichste Nation der Welt zu irgendeiner Form von Bananenrepublik."


"Gäbe es keine Essensmarken , würden wir jetzt schon lange Schlangen von Menschen sehen, die um kostenlose Lebensmittel betteln", sagt Sinclair.


Der Dollar kommt unter den Hammer, und das wird fürchterlich. Deshalb sei Gold eine Art Versicherunng für den Währungscrash. Sinclair befürchtet, dass eine Hyperinflation unausweichlich sei. Das ganze Finanzsystem stehe am Abgrund. Und dabei müssten die Menschen besonders eines beachen: "Wenn Sie einer Bank Geld geben, dann ist es nicht mehr ihr Geld, sondern das der Bank. Es ist ein unbesichertes Darlehen gegenüber der Bank. Zerbricht diese, ist das Guthaben weg. Normale Bankeinlagen sind noch schlechter besichert als Banken-Bonds."

 



Sinclair sagt voraus, dass Pensionskassen und Bankeinlagen bald vom Staat übernommen werden müssten, das sei jedenfalls ein neuer Vorschlag des IWF. Und hier lauert die Gefahr: Der Staat kann die Pensionen ohne weiteres entwerten - so wie das beispielsweise in Polen passiert ist.  Wie viel von Ihrem Geld können Sie verlieren? Sinclair sagt: "In Zypern waren es insgesamt 83%.  Zypern ist die Blaupause, und es ist das, was wir auch in den Vereinigten Staaten erleben werden."


Was viele Menschen noch nicht begreifen, ist, dass genau das schon gesetzlich festgeschrieben ist, so zum beispiel in Europa, Kanada, Neuseeland aber auch in den Niederlanden. Dort steht es schwarz auf weiß, dass die Sparer im Falle einer Bankpleite enteignet werden. Sie könnten dann für ihr Geld zwar Bankaktien kriegen, aber die sind dann auch wertlos oder nicht verkaufbar.


Die Bilanzen der meisten Banken weisen Schwarze Löcher auf, in denen Schulden ungeahnten Ausmaßes versteckt werden. Dies ist gesetzlich zulässig und hier droht die Gefahr. Die Banker - die sich vorher schon unmoralisch bereichert haben - können die Pleite so vertuschen, indem sie wertlosen Papieren einen Wert zuschreiben, der überhaupt nicht existiert. Doch irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht.


Deshalb bleibt der FED auch nichts anderes übrig, als weiter Geld zu drucken. Das ganze Geschwätz ("Tapering") sind nur Nebelkerzen. Auch wenn die FED zwischendurch mal auf die Geldbremse tritt - am Ende wird wird sie mit QE bis unendlich gehen und damit das Geld entwerten. Deshalb ist Gold die einzige Möglichkeit, sein Vermögen zu schützen. Die aktuelle Situation im Finanzsystem ist noch schlechter als 2008 - weil die Schulden sich drastisch erhöht haben.


Einer der vielen schwarzen Schwäne, die Sinclair in der Zukunft sieht, ist der mögliche Verzicht der Öl-produzierenden Staaten auf den Petrodollar.  Wenn Saudi-Arabien den Verkauf von Öl nicht mehr gegen US-Dollar vornimmt, dann würde der Dollar unweigerlich kollabieren und genau das könnte in nicht allzuferner Zeit passieren. Dann wäre der Preis für Benzin schnell bei 10$ pro Gallone. 


Jim Sinclair, der gerade das Amt als Vorsitzender des Beirats für die Errichtung des Singapore Gold Exchange akzeptiert hat , sagt: "Diese Börse wird nur physhisches Gold handeln und keine Futures oder sonstigen Papierscheine. Die Auslieferung ist jederzeit möglich. Das bedeutet, es wird  keine ungedeckte Leerverkäufe oder Manipulation dieses neuen Marktes geben. Das wird die wahre Preisfindung bei Gold ermöglichen.


Sinclair:  "Dies wird Gold vom Papier-Preis emanzipieren. Wie hoch wird Gold gehen? Bis zum Jahr 2016  $ 3.200 bis $ 3.500 pro Unze." Bis 2020 prognostiziert Sinclair einen "emanzipierten" Goldpreis $ 50.000 pro Unze. Das allerwichtigste bei Gold: Man muss es physisch besitzen. Keine Futures, keine Optionen, kein Papier.


Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem die Comex kein Gold mehr liefern wird. Dann nutzen Papierrechte auf Edelmetalle nichts mehr. In Zukunft wird es eine Art Goldstandard kommen, in dem nur physisches Gold zählt. Das sei der Grund, warum China und Russland so viel Gold kaufen.

 

(Jim Sinclair "Mr. Gold"  prognostizierte bereits im Jahr 2003 einen Goldpreis von 1650$ / Unze für 2010) 

Hier gehts zum sehenswerten Video-Interview mit Jim Sinclair


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