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Gold, Silber, Krise: Dieses Mal ist alles anders?
14.10.2014
Edelmetalle scheinen derzeit aus der Mode zu kommen. Sollte man bei fallenden Kursen einsteigen? Die Finanzkrise hat sich nur vordergründig beruhigt. Edelmetalle sind deshalb für die Vermögenssicherung immer noch wichtig - selbst im deflationären Umfeld.
 
 
Von Marco Freundl
 
Haben Sie in den vergangenen drei Jahren des Öfteren folgenden Spruch gehört: "Dieses Mal ist alles anders!" Dieser Spruch kam sicher von einem der sogenannten "Finanzexperten", welche Jahr für Jahr auf die enormen Chancen bei Gold und Silber hinwiesen und das baldige Erreichen eines Bodens prognostizierten. Doch auf jede dieser Prognosen folgte ein erneuter Absturz des Edelmetallmarktes. Die Permabullen irrten von Mal zu Mal, verstanden ihre "Dieses Mal ist alles anders - Welt" nicht mehr, und verdienten an Ihrer Leichtgläubigkeit, Angst, Gier oder sonstigen Gefühlen, ein kleines Vermögen. Sie selbst hingegen verloren, wenn Sie zum bisherigen Edelmetall-Hoch eingestiegen sind, ein kleines Vermögen.
 
 

Für Menschen mit hohem laufendem Einkommen stellt dies kein Problem dar, da sie entstandene Verluste hierdurch "ausgleichen" können, aber sehr wohl für jene die all ihr hart Erspartes in diese Assetklasse investierten. Wer Geld für neue Anschaffungen in den vergangenen Jahren benötigte und seine Metalle weit unter Einstandskurs verkaufen musste, der wird schmerzlich verstehen was ich meine. Da stellt sich die Frage, ob die Rentenvorsorge so noch gewährleistet ist, doch genau hierfür war Gold unter Umständen gedacht. Von dem Argument, dass eine Unze eine Unze ist und immer sein wird und  daher (real) ihren Wert hält, können sich diese Menschen nichts kaufen. Gerade da eine Unze derzeit auch real betrachtet an Wert verloren hat! So lange es den Euro, Dollar oder sonstige Papierwährungen gibt und man hiermit bezahlen muss, ist es sehr wohl wichtig was eine Unze in diesen Währungen an "Wert" hat, gerade wenn man diese Unze aus finanziellen Gründen zu "Geld machen" muss. Ich hoffe daher sehr für Sie, dass Sie nicht all Ihr hart Erspartes auf eine Karte gesetzt haben, denn so berauben Sie sich Ihrer finanziellen Freiheit und Unabhängigkeit. Diversifikation ist an der Börse das A und O. Lediglich sehr (Geld-) reiche Menschen oder jene mit einem hohen laufenden Einkommen können größere und längere Korrekturen aussitzen, da sie auf das angelegte Geld nicht angewiesen sind. Es bleibt daher anzuraten, dass man in Edelmetalle nur jenen Teil des Ersparten investiert auf den man langfristig nicht angewiesen ist. Sollten die "Experten" recht behalten und der Goldkurs bis zum Mond schießen, dann spielt es keine Rolle ob Sie nur für die Hälfte Ihres Ersparten Edelmetalle erworben haben oder für all Ihr Erspartes, Sie werden dann so oder so über verhältnismäßig viel Geldvermögen verfügen.

 

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, auch ich finde in der aktuellen Zeit Edelmetallinvestments (in physischer Form) unerlässlich, gerade zur Diversifikation (wie ich hier beweise: LINK). Und auch ich bin davon überzeugt, dass die Zeit der Edelmetalle noch kommen wird, aber wer behauptet, dass es keine Rolle spielt wann man in Edelmetalle einsteigt oder dass es egal ist wenn sich diese zwischenzeitlich halbieren, da sie ja in 20 Jahren astronomisch viel mehr wert sein werden, dann ist dies in meinen Augen eine glatte Lüge am Kunden/Leser oder zeugt von Unwissen. Warum sollte ich Verluste aussitzen wenn ich diese umgehen bzw. kompensieren kann? Klar, physisch erworbene Ware ganz zu verkaufen macht keinen Sinn, da diese als Versicherung gegen den Finanzkollaps dient. Aber Teilverkäufe oder ein Hedge können durchaus Sinn machen. Den gewonnen finanziellen Spielraum durch das Hedgen können Sie in weitere Edelmetalle investieren oder sich hiervon etwas gönnen, denn wer weiß was die Zukunft bringt und was Gold dann wirklich wert ist (Krieg, schlechte Güterversorgung,...).
 
 

Ich will mit diesem Artikel niemanden angreifen oder zu nahe treten, aber ich finde Augenwischerei nicht in Ordnung und es zeugt von Größe, wenn man zu seinen Fehlern steht, oder noch besser, aus diesen lernt. Beim Börsengeschäft gibt es keine 100-Prozent-Prognosen, wäre es so, dann könnte man an der Börse kein Geld mehr verdienen. Börse besteht aus Wahrscheinlichkeiten und diese gilt es durch Moneymanagement richtig zu handeln. Auch ich mache genügend Fehler beim Börsenhandel, aber ich versuche hieraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Andere hingegen führen ihre Fehlprognosen auf das Argument der Marktmanipulation zurück und versuchen sich so zu rechtfertigen, ohne sich und anderen gegenüber einzugestehen, dass man sich einfach irrte. Komischerweise sprechen diese "Experten" aber nicht von Marktmanipulation wenn es gerade mal in ihre Richtung läuft, aber dennoch zu Marktübertreibungen kommt (vergessen Sie nicht, Gold stieg ca. 10 Jahre ohne größere Korrekturen!), dann handelt es sich lediglich um eine Marktberichtigung. Kann diese Marktberichtigung aber nicht für beide Seiten der selben Medaille gelten? Und ist es nicht so, dass man gerade Manipulationen besonders leicht vorhersehen und prognostizieren kann, denn immerhin muss jemand, um zu manipulieren, auf den Märkten tätigen werden! Ein wirklich freier Markt ist mehr oder weniger unvorhersehbar, da alles erdenklich mögliche eintreffen kann, weil eine Verschiebung der Meinung der Marktteilnehmer von heute auf morgen möglich ist. Aber wird ein Markt manipuliert, so ist er, meiner Meinung nach, doch hierdurch erst recht prognostizierbar, da die Manipulation in Schritten erfolgt! Also entweder haben die sogenannten "Experten" keine Ahnung oder basteln sich ihre Welt einfach so wie sie diese benötigen um sich zu rechtfertigen.
 
 
Wer das Argument Marktmanipulation verwendet, verweist meist auch gerne darauf, dass man "Marktinsider" kennt und der Boden lauten diesen nahe ist. So soll angebliches "Expertenwissen" suggeriert werden. Ich frage mich an dieser Stelle, wenn man denn Zugang zu so gut informierten Kreisen besitzt, wie kann man dann von einem nahenden Boden erfahren, aber nichts von den angeblichen Manipulationsversuchen im Voraus wissen?
 

Häufig wird nur mit der Angst der Leser gespielt. So wird gerne davon gesprochen, dass wenn man heute keine Edelmetalle erwirbt, morgen keine mehr verfügbar sind. Seien wir ehrlich, geht es nach den "Experten", so sollten bereits seit Jahren keine Edelmetalle mehr verfügbar sein, da sie ausverkauft sein müssten, weil Edelmetalle ein knappes Gut darstellen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder von Ihnen zu jeder Zeit seine bestellte Ware erhalten hat, auch wenn es manchmal etwas länger dauerte. Dies ist schon alleine deshalb so, da die Nachfrage (in Stück - nicht in Papiergeldwerten!) mit höheren Preisen ab nimmt.
 

Laut "Experten" steht jeden Tag erneut der Crash vor der Tür, wegen dem man Edelmetalle benötigt. Doch nimmt man Japan zum Vergleich (auch wenn dieses Land über besondere Voraussetzungen verfügt), kann es unter Umständen Jahrzehnte dauern bis der Crash wirklich eintritt! So lange die Masse sich nicht gegen dieses System auflehnt wird es weiter bestehen und wir alle warten vergebens auf diesen Crash, anstatt zu leben. Ferner ist es so, dass der Crash gar nicht so bald eintreten konnte, denn die Hochfinanz muss sich zuvor positionieren. Doch diese besitzt ein beträchtliches Vermögen, welches in einen Markt mit begrenzten Gütern fließt. Bis dieser Assetwechsel vollzogen ist dauert es viele Jahre und das Ende dieses Vorgangs kann nur vermutet werden. Zum Crash kann es also bereits morgen oder aber erst in Jahrzehnten kommen. Fakt ist jedenfalls, dass der Schuldenberg/Geldmenge bereits exponentiell wächst und auf ein knappes Gut Edelmetalle trifft. Die Fallstricke im Finanzsystem werden darüber hinaus von Tag zu Tag mehr. Physische Ware ist daher Pflicht, aber nicht zu jedem Preis und zu jeder Zeit!
 

Dass aktuell noch so gut wie niemand in Edelmetalle investiert ist und "wir" eine kleine eingeschworene Gemeinschaft sind halte ich ebenfalls für ein Gerücht, diese Zeit ist bereits vorüber. Spätestens seit Werbespots für Edelmetalle im TV ausgestrahlt wurden, ist dieses Thema in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Ferner gab es im TV auch eine Zeit (nahe dem bisherigen Goldhoch) in welcher Gold für Gewinnshows oder Gewinnspiele verwendet wurde. Banken sprangen ebenfalls auf den Rohstoff-Zug auf, gerade 2011, wo unzählige ETFs, ETCs oder Zertifikate, mit denen man auf Rohstoffe oder Edelmetalle setzen konnte, emittiert wurden. Die Bankkunden wurden regelrecht in diesen Markt gedrängt und auf die starke Performance der vergangenen 10 Jahre verwiesen. Finanzzeitschriften spezialisierten sich darüberhinaus immer mehr auf dieses Marktsegment und vernachlässigten die klassische Aktie. Auch die "BILD" brachte kurz vor dem letzten Hoch das Thema Gold auf ihre Titelseite - samt Gold-Gewinnspiel. Und Krisenstammtische schossen allerorts wie Pilze aus dem Boden. Soll man hier also nicht von Hype sprechen?
 

Auch fällt auf, dass die sogenannten "Experten" ihre Argumente die für Gold sprechen sollen nur so lange hervorkramen, wie es in die von ihnen konstruierte Welt passt. Läuft ihr Argument plötzlich in die andere Richtung wird dies verschwiegen und neue Argumente werden für den baldigen Boden hervor gekramt. Schönstes Beispiel ist hier Öl. Vor einiger Zeit stieg Öl, die Edelmetalle fielen jedoch. Einige stellten hierauf die Behauptung auf, dass Öl immer Vorreiter für den Goldkurs sei und der Goldkurs bald nachziehen werde. Ist es aber in der Wirklichkeit nicht vielleicht genau anders herum oder einmal so und ein anderes Mal so? Jedenfalls drehte Öl "plötzlich" wieder nach unten und zog Gold hinterher. In der Zeit als Öl zu fallen begann suchten sich die "Experten" eben neue Argumente die für einen nahenden Boden bei Gold sprechen sollten.
 

Ich könnte hier noch viel zu diesem Thema schreiben, aber ich denke jeder von Ihnen hat in den vergangenen drei Jahren seine eigenen Erfahrungen sammeln dürfen und eigene Schlussfolgerungen gezogen. Einige werden weiterhin unverbesserlich bleiben und "Experten" vertrauen, anstatt auf ihr eigenes Gefühl zu hören. Andere hingegen haben gelernt und werden beim nächsten Mal einiges besser machen.
 
 
Und die "Experten" maßen sich selbst jetzt noch den Status quo der Unantastbarkeit an und werden sobald Gold wieder steigt behaupten, dass sie es doch immer wussten und rechtbehalten haben. Dass sie aber zuvor 20 Mal falsch lagen werden sie hierbei nicht mehr erwähnen. Gold wird steigen (besser ist es zu sagen: "real an Wert gewinnen"), da gebe ich den "Experten" recht, aber diese Aussage kann jeder treffen der nur ansatzweise Ahnung vom Geldwesen hat. Entscheidend ist doch, zumindest ungefähr, zu wissen wann dies sein wird. So kann man sich eine Menge Ärger durch weiter fallende Goldnotierungen ersparen. Wenn man philosophisch wird muss man sich ohnehin die Frage stellen welchen Wert Gold wirklich besitzt und ob es in der Zukunft überhaupt noch einen Wert besitzen wird.
 

Worauf ich hinaus will:
Der Markt hat seine eigenen Gesetze und seine eigene Strukturen und diese gilt es zu erkennen, dies hat nichts mit Manipulation zu tun, sondern ist ganz natürlich. So gibt es z.B. wichtige Zyklen, ebenso ist der Dollarindex immens wichtig für die Edelmetalle. Es war in den vergangenen Jahren daher sehr wohl möglich die "wichtigen" Hochs und Tiefs rechtzeitig im Voraus zu erkennen, sofern man dem Markt lauschte und dessen Sprache verstand. Ich habe 2011 bei rund 50 Dollar im Silber zum Hedgen der Edelmetalle aufgerufen oder gar zu Teilverkäufen. Auch habe ich Ende Februar 2013 vor einer größeren Korrektur gewarnt und sprach hierbei von einem möglichen Blutbad (LINK), nur kurze Zeit später kam es zum Crash bei den Edelmetallen. Seit dem habe ich immer wieder wichtige Hochs und Tiefs benannt. Zum letzten Signal meiner Indikatoren kam es im Juli diesen Jahres, hier empfahl ich erneut zum Hedge der Edelmetalle (LINK). Seit diesem Zeitpunkt habe ich keine Artikel mehr verfasst, da das bisherige Verkaufssignal bestand hielt und es bis heute zu keinem erneuten Kaufsignal kam. Ich möchte an dieser Stelle zwei Frage stellen: "Wie kann es sein, dass es scheinbar doch möglich ist Hochs und Tiefs relativ exakt im Voraus zu erkennen und dies trotz Manipulation? Zeugt das Argument der Manipulation also vielleicht in Wirklichkeit von Fehleinschätzung?"

 
Doch wie geht es nun im Edelmetallmarkt weiter? Langfristig glaube auch ich, dass wir die Edelmetallkurse noch sehr viel höher als heute sehen werden (real), wie ich die letzten Jahre immer wieder klar stellte. Die Verschuldungsorgie der vergangenen Jahrzehnte lässt keine andere Schlussfolgerung zu und somit ein großes Finale mit einem großen Knall erwarten. Doch wann dies genau stattfinden wird, das mag ich mir nicht anzumaßen. Daher ist es auch wichtig und richtig, dass Sie Edelmetalle in physischer Form besitzen, aber sicher nicht für 100 Prozent Ihres Ersparten. Ferner gilt es kurzfristige Kursschwankungen abzusichern oder gar zu Ihren Gunsten auszunutzen, denn eine dreijährige Korrektur kann sehr schmerzhaft sein (wie sicher viele von Ihnen mitbekommen haben). Ferner muss man sich die Frage stellen, warum man einmal erreichte Gewinne wieder abgeben sollte? In den kommenden Wochen werde ich daher hierzu eine Lösung aufzeigen, sollten Sie sich selbst nicht diese Arbeit machen wollen. Ferner veröffentliche ich wieder einmal eine Sonderstudie zu den Märkten in den kommenden Tagen, welche kostenlos zum Download erscheint, aber ich wie immer um eine kleine Spende bitte, die meine investierte Arbeit und Zeit honoriert. Derzeit gibt es nämlich eine Menge Chancen an den Märkten, die man nur ein paar Mal im Jahr, oder gar nur alle paar Jahre, findet.
 

Bevor ich diesen Artikel beende, möchte ich aber nicht verschweigen, dass auch ich nun wieder nach Kaufsignalen im Gold- und Silberkurs suche, da einer meiner wichtigsten Indikatoren wieder auf "Kaufen" gesprungen ist. In den vergangenen sieben Jahren gab es nur ein Fehlsignal, daher nehme ich dieses Signal sehr ernst. Das Auflösen von zuvor eingegangenen Hedges und das Suchen nach einem Longeinstieg macht daher Sinn. Dieses kursseitige Longsignal wird bereits in den kommenden Tagen bis einigen Wochen erscheinen, verfolgen Sie den Markt daher genau. Ob es langfristiger Natur ist wird sich herausstellen (da ich ein langfristiges Tief eigentlich erst für 2015/2016 sehe), ich gehe jedenfalls von einer zumindest mehrwöchigen Erholung bei den Edelmetallen aus.
 

Meine Ausführungen möchte ich nun mit Grafiken untermauern. Zunächst mein Silberindikator. Erreicht dieser einen Wert von unter 0,2 kann man nach Kaufgelegenheiten bei den Edelmetallen suchen, Werte über 0,8 deuten auf ein Hoch hin.
 

Wie Sie selbst erkennen können, scheint es nun wieder an der Zeit für einen Edelmetallanstieg.
 

Bei nachfolgender Grafik habe ich die bisher größten und längsten Korrekturen im Silber miteinander verglichen. Mich interessierte wie lange es in der Regel nach einer "großen" Korrektur dauerte bis das letzte Allzeithoch wieder überwunden wurde. Da sich in den vergangenen Jahrzehnten nur zwei weitere Korrekturen dieses Ausmaßes finden lassen ist die Grafik zwar nicht sonderlich repräsentativ, aber der aktuelle Korrekturverlauf von Silber (orange Linie) ähnelt dem der anderen beiden, an machen Stellen, doch frappierend. Gerade die Korrektur von 1968 ist im Vergleich wichtig. Sollte Silber diesem Verlauf folgen, dürfte nächste Woche ein Boden bei den Edelmetallen zu finden sein.
 

 

Doch nicht nur diese beiden Grafiken sprechen für einen baldigen Anstieg bei den Edelmetallen. Auch ein wichtiger Silberzyklus markiert aktuell ein Tief und deutet steigende Notierungen an. Dieser Zyklus verläuft meist recht exakt mit dem tatsächlichen Kursverlauf und sollte daher ernst genommen werden. Einziger Haken an dieser Grafik stellt das große Tief im Frühjahr 2015 dar, was bedeutet, dass es nach dem vermuteten aktuellen Anstieg nochmals eine Korrektur geben könnte, so dass ein endgültiger Boden erst 2015 zu finden ist. (rote Balken stellen langfristige Zyklusböden dar, der grüne Balken markiert das aktuelle Zwischentief)

 

 

Fazit: Physische Ware gehört schon alleine aus Gründen der Performancesteigerung und der Risikoreduzierung in jedes Portfolio, doch Timing gerade beim Erwerb der Metalle kann nicht schaden. Wer übrigens einmal eine andere Sichtweise auf das Thema Edelmetalle werfen möchte, der kann Warren Buffetts Ausführungen hier lesen. Sicher mag er mit seinen Aussagen in gewisser Weise recht haben, aber vergessen Sie nie, dieser Mensch verfolgt seine eigenen Interessen und diese müssen nicht die Ihren sein!

 

 
 
Darüberhinaus ist es mir wichtig nochmals klar zu stellen, dass ich mit diesem Artikel niemanden angreifen möchte. Kein Börsenhändler ist perfekt und letztlich geht es ohnehin „nur“ um Geld. Ich selbst behaupte nicht dass ich es besser machen könnte, aber ich möchte Sie auffordern Ihr Geld selbständig zu verwalten und Sie dafür sensibilisieren, dass Sie auf niemanden außer auf sich selbst hören sollten. Sie können das! Ich weise auf jedem meiner Seminare darauf hin, dass Sie niemanden zum verwalten Ihres Ersparten benötigen, auch mich nicht, denn ich kann mich genau so gut wie jeder andere irren. Haben Sie Mut und übernehmen Sie selbst das Kommando über Ihre Anlagen. Glauben Sie mir, schlechter als so mancher Fondsmanager können Sie gar nicht sein. Einige Rohstofffonds schafften es tatsächlich 90 Prozent an Wert (vom Allzeithoch) zu verlieren. Denken Sie wirklich diese Manager haben mehr Ahnung als Sie selbst? Hätten Sie lediglich den Index HUI über einen ETF oder Zertifikat erworben, könnten Sie eine weitaus bessere Performance vorweisen und würden sich nebenbei noch teure Verwaltungsgebühren sparen. Einen wirklichen "Experten" erkennen Sie in holprigen Marktphasen, nicht in Schönwetter Abschnitten. Ebenso gilt es sich selbst zu hinterfragen und die Frage zu stellen: "Ist denn dieses Mal wirklich alles anders?" Immerhin traf nicht der „Experte“ die letzte Entscheidung, sondern man selbst. Daher gilt – Augen auf bei Geldanlagen! Daher gilt – Augen auf bei Geldanlagen!
 

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