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ALEA IACTA EST: Die Welt auf dem Weg ins Verderben | Drucken |
22.05.2010

Die Welt befindet sich auf dem Weg ins Verderben und es gibt keine Taten, Führungskräfte oder neue Summen gedruckter Gelder, die sie retten oder eine hyperinflationäre Depression verhindern könnten. Die Korrekturphase wird sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Wirtschaftliche wie menschliche Not führt schließlich zu sozialen Unruhen und grundlegenden politischen Veränderungen. Diese ausgedehnte Phase der Bereinigung wird für die Welt eine grässliche Erfahrung.

 

Von Egon von Greyerz – Matterhorn Asset Management

Das ist es also! Wir haben den Rubikon überschritten und nun entfalten sich die Ereignisse in der Weltwirtschaft wahrscheinlich auf absolut unkontrollierbare Weise. Ahnungslose Regierungen begreifen noch immer nicht, dass ihre ruinösen Handlungen für eine kreditverseuchte und bankrotte Welt verantwortlich ist. Sie werden auch weiterhin genau jenes Gegenmittel einzusetzen, das ursprünglich die Probleme verursachte - weitere Kredite und noch mehr gedrucktes Geld. Die Folgen sind absehbar: Wir werden eine galoppierende Inflation, wirtschaftliche wie menschliche Not und soziale Unruhen erleben.

Wann wird die Welt endlich begreifen, dass wir am Punkt ohne Rückkehr angekommen sind und „ihr Lebensweg in Untiefen und Elend gefangen ist“ (Shakespeare, Julius Cäsar).  Bedauerlicherweise sind wir wohl nicht mehr weit davon entfernt. In vielen Ländern ist es bereits soweit.

Das jüngste, von EU und IWF auf den Weg gebrachte Rettungspaket in Höhe von 1 BILLION US-Dollar (750 Milliarden Euro) ist bloß ein weiterer vergeblicher Versuch der Regierungen, die Not mit bedrucktem Papier zu bekämpfen. Um es ganz deutlich zu sagen: Dieses Geld existiert nicht. Die Regierungen der EU-Staaten hoffen, mit dem Bekanntgeben einer derart beachtlichen Summe lediglich, das Spekulanten-Wolfsrudel hereinlegen zu können. Hier hat die EU schlicht eine große runde Zahl aus der Luft gegriffen. Doch sollte das Wolfsrudel diesen Bluff auf die Probe stellen und den nächsten Angriff starten, werden die Regierungen der EU-Staaten nach anfänglichem Zetern und Zaudern beginnen, unbegrenzte Mengen Papier zu bedrucken.



Die Welt befindet sich nun also auf ihrem Weg ins Verderben und es gibt keine Taten, Führungskräfte oder neue Summen gedruckter Gelder, die sie retten oder eine hyperinflationäre Depression verhindern könnten.

Noch nie zuvor befand sich die Welt in einer Situation, in der so gut wie alle Industriestaaten zahlungsunfähig waren. Folglich gibt es keinerlei Präzedenzfälle für das, was in den kommenden Jahren geschehen wird. Wir dürfen jedoch ziemlich sicher sein, dass die Ereignisse scheinbar willkürlich eintreten und die Ausgangspunkte der nächsten Krisen unmöglich vorauszusehen sein werden.


Auch wenn es uns nicht möglich ist, die genaue Ereignisabfolge vorherzusagen, dürfen wir doch erwarten, dass ein Großteil dessen, was weiter unten beschrieben ist, geschehen wird.


Das Wolfsrudel greift an


Bereits im Jahr 2007 warnten wir vor den extremen Risiken, die vom CDS-Markt (CDS = Credit Default Swap; zu Deutsch: Kreditausfall-Swap) ausgehen. Heute gehören CDSs zu den vorrangig vom Wolfsrudel (ein Ausdruck übrigens, den der schwedische Finanzminister Borg prägte) genutzten Instrumenten.

Das Wolfsrudel - Spekulanten, die etwa mit Hedgefonds und Investmentbanken über enorme Feuerkraft verfügen - nutzt den CDS-Markt, um jede Schwachstelle im Finanzsektor zu attackieren - gleichgültig, ob es sich dabei um Länder, Banken oder Unternehmen handelt. Die Kombination aus dem Einsatz von  CDSs und den großen Mengen an Geldern, die dem Wolfsrudel zur Verfügung stehen, ermöglicht es diesen Spekulanten, was auch immer sie angreifen zu Fall zu bringen oder ernsthaft zu schädigen. So ist das Wolfsrudel zwar nicht für die Schwierigkeiten beispielsweise in Griechenland verantwortlich, aber es kann schwache Opfer rasch erlegen und auf unmoralische Weise immens davon profitieren.



Es gibt unzählige geschwächte potentielle Angriffsziele für das Wolfsrudel und anfangs wird es sich den am ehesten verwundbaren Opfern zuwenden: Portugal, Spanien, Irland usw. Ist jedoch die Zeit erst einmal gekommen, wird es auch die USA und Großbritannien angreifen.

In den kommenden Jahren werden wir also beobachten können, wie ein Land nach dem anderen vom Wolfsrudel attackiert wird, in der Folge immer mehr Geld gedruckt wird und die Zinssätze steigen.


Island - Irland - Griechenland - wer ist der nächste?


Das EU-Rettungspaket in Höhe von 1 Billion US-Dollar gilt als ausreichend, um das restliche Europa vor einer weiteren griechischen Tragödie zu bewahren. Das Dilemma mit derart gewaltigen Kreditzusagen der EU besteht nur darin, dass keine Regierung damit rechnet, diese Gelder auch tatsächlich auszahlen zu müssen. Täten sie es wirklich, die Wähler der entsprechenden Länder würden ihren Regierungen den Laufpass erteilen. Warum etwa sollte das deutsche Volk, das sich selbst mit schweren Zeiten konfrontiert sieht, für Griechen, Portugiesen oder Spanier aufkommen - vor allem, da nicht zu erwarten ist, dass die Darlehen jemals zurückgezahlt werden.



Griechenland ist bankrott und nimmt dennoch weitere EU-Kredite in Höhe von 140 Milliarden Euro auf. Zusätzlich sollen Sparmaßnahmen das Defizit in Höhe von derzeit 12% des Bruttoinlandsprodukts in wenigen Jahren auf 3% senken. Aber wer ist schon so dumm, einer zahlungsunfähigen Nation, die in den nächsten paar Jahren in der Ägäis und dem Ionischen Meer versinken wird, etwas zu leihen? Angesichts massiver Kürzungen der Regierungsausgaben, immens rückläufiger Erträge, einer rapide anwachsenden Arbeitslosigkeit und kollabierender Steuereinnahmen - wie kann da von Griechenland erwartet werden, die wirtschaftliche Lage zu verbessern und hohe Zinssätze auf die explodierenden Schulden zu zahlen? 

 

Hinzu kommt, dass Griechenland - solange es den Euro als Währung führt - vollkommen wettbewerbsunfähig ist. Waren die Griechen bereits in so genannten guten Zeiten nicht in der Lage, ihre Wirtschaft in den Griff zu bekommen, so steht eindeutig fest, dass sie in schlechten Zeiten keine Überlebenschance haben. Griechenland wird also zahlungsunfähig - und dasselbe Schicksal wird auch Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und viele andere ereilen. Zuvor jedoch findet noch das gewaltigste globale Manöver im Drucken von Geld statt, dem der Großteil aller Bäume des Planeten zum Opfer fallen würde, ginge es dabei nicht um elektronisches Rechengeld.



Reduzieren also nahezu bankrotte Staaten ihre Defizite nicht, gehen sie unweigerlich unter - und bemühen sie sich um Einsparungen, geschieht aufgrund einbrechender Erträge und Steuereinnahmen sowie immenser Schulden genau dasselbe. Welche Maßnahmen Regierungen auch immer ergreifen oder nicht, diese Staaten sind folglich verdammt.

Die Tabelle unten stellt die Schulden verschiedener OECD-Länder als Prozentanteil des BIP dar. Die offiziellen Schulden (in rot) sind gewaltig. Dass sie jemals in Echtgeld zurückgezahlt werden, ist unwahrscheinlich. Die Gesamtschulden (in Form grauer Balken dargestellt) beinhalten nicht fundierte Verbindlichkeiten wie etwa Renten und Krankenversicherungen.

Mit 250% weist Spanien die geringsten Gesamtschulden gegenüber dem BIP auf. Die Schulden Deutschlands und Großbritanniens belaufen sich auf etwa 400%, die der Vereinigten Staaten auf über 500% und die Griechenlands auf mehr als 800% des Bruttoinlandsprodukts.

Diese Zahlen sind regelrecht astronomisch und beweisen, dass die meisten Regierungen der Welt absolut unfähig sein werden, ihre Schulden zurückzuzahlen oder ihrer Verpflichtung, Renten und Krankenversorgung zu finanzieren, nachzukommen. Ganz egal, welche Ausgaben Regierungen auch einsparen oder Steuererhöhungen sie beschließen mögen, all diese Länder sind zahlungsunfähig und nichts kann sie retten.




Die Welt muss sich ständig neu anpassen

Die meisten Regierungen glauben noch immer, dass Defizitfinanzierung und das Drucken von Geldern all ihre Probleme lösen. Weil die Expansion der Weltwirtschaft in den vergangenen 100 Jahren - und insbesondere während der letzten 40 Jahre - vor allem auf Krediten und nicht auf tatsächlichem Wachstum gründete, leben Regierungen unter dem falschen Eindruck, dass es auch dieses Mal wieder mit dem Drucken von Geld getan sein wird. Wir sind jedoch mittlerweile an dem Punkt angelangt, wo Investoren nicht länger bereit sind, wertlose Regierungsschulden, die nie in Echtgeld zurückgezahlt werden, zu kaufen.



Wir werden zunächst eine Phase durchlaufen, in der Regierungen ihre eigenen Schulden emittieren und kaufen und so diese Schulden monetarisieren oder Geld drucken.  Dies ist die hyperinflationäre Phase. Danach wird der Welt bewusst werden, dass Regierungsschulden überhaupt nicht und Bankschulden nur in äußerst geringem Umfang zurückgezahlt werden. Kredite werden daraufhin ebenso in sich zusammenbrechen wie die damit finanzierten Anlagen. Schließlich wird es ein neues Währungs- und Finanzsystem geben und die Welt wird noch einmal von vorne anfangen.

Die Korrekturphase wird sich über einen langen Zeitraum erstrecken und wirtschaftliche wie menschliche Not, die schließlich zu sozialen Unruhen und grundlegenden politischen Veränderungen führen, mit sich bringen. Diese ausgedehnte Phase der Bereinigung wird für die Welt eine grässliche Erfahrung. Und doch wird sie einem Waldbrand gleichen, der das Totholz beseitigt, um die Grundlage für starkes neues Wachstum zu schaffen.



Das neue Zeitalter wird also von einem weit geringeren Niveau ausgehen. Menschen werden für harte Arbeit unter Konditionen, in denen es nur wenig oder gar keine soziale Absicherung gibt, belohnt werden. Kredite werden nur für solide Kapitalanlageprojekte gewährt, nicht, um damit Konsum oder Spekulation zu finanzieren. Statt das goldene Kalb anzubeten, werden ethische und moralische Werte wieder an Bedeutung gewinnen. Doch ehe dies geschehen kann, muss die ganze Welt die äußerst lange und schwierige Phase der Neuanpassung  durchlaufen.

Hyperinflation

Seit mehreren Jahren bereits prognostizieren wir die Hyperinflation als wahrscheinlichstes Ergebnis der wirtschaftlichen Zwangslage, in der sich die Welt befindet.

Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass es sich dabei um eine geradlinige hyperinflationäre Phase handeln wird. Primäre Nutznießer der Hyperinflation werden die Edelmetalle sein. Die Preise bestimmter Rohstoffe, insbesondere jene für Nahrungsmittel und Energien, werden ebenfalls steigen.  Die meisten der durch den Kreditboom finanzierten Anlagegüter werden jedoch an realem Wert verlieren.

Hierzu gehören etwa Immobilien, Aktien und Anleihen. Unter hyperinflationärem Geld könnten die Preise derartiger Anlagegüter noch immer zulegen. Verdient jemand, der zuvor 50.000 Dollar jährlich an Echtgeld erwirtschaftete, nun 5 Millionen Dollar neu gedruckten Geldes, steigert sich der Wert seines Hauses wahrscheinlich auch nominal. Real gemessen jedoch werden Immobilienpreise drastisch zurückgehen. Kredite werden nicht verfügbar und Zinssätze mit vermutlich mindestens 15-20% extrem hoch angesetzt sein, so dass sich nur sehr wenige Menschen einen Hauskauf leisten können.

Die Hyperinflation wird zahlreiche Währungen vernichten, so dass Papiergeld endgültig seinem eigentlichem Wert entspricht - der bei Null liegt. Gold und Silber werden praktisch die einzigen Anlagegüter sein, mittels derer sich Investoren uneingeschränkt gegen den Geldabbau absichern können.

 



Die nächste Etappe der Schuldenkrise ist bereits erreicht

In unserem Newsletter vom Februar mit dem Titel „Die staatliche Finanzakrobatik versagt“ erörterten wir die Zeitbombe "Staatsschulden". Mittlerweile beobachten wir bereits die ersten kleinen Explosionen, denen zunächst Griechenland zum Opfer fiel.

Das 1-Billion-US-Dollar Rettungspaket von EU und IWF sollte zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Schlagzeile sein. Die Regierungen der EU-Staaten erhofften sich, damit das Wolfsrudel vertreiben zu können. Nur das ist bisher nicht gelungen. Als das Paket angekündigt wurde, stieg der Euro um 4 Cent, hat aber schon wieder neue Tiefstwerte erreicht. Wie könnte man ein derart gewaltiges Rettungspaket auch ernst nehmen, wenn die meisten Geberstaaten selbst zahlungsunfähig sind?

Spanien und Italien haben jeweils zehnstellige Milliardenkredite zugesagt. Und genau diese beiden Länder werden die nächsten Opfer des Wolfsrudels sein. Hier hilft der Bankrotte dem Bankrotten. Der IWF besitzt kein Geld sondern ist stattdessen abhängig von seinen Mitgliedern, unter denen die USA die größten Beiträge leisten. Und ebenfalls bankrott sind.

Großbritannien, das nicht der Eurozone angehört und ein größeres Haushaltsdefizit als Griechenland aufweist, beteiligte sich mit 15 Milliarden britischen Pfund. Die neugewählte britische Regierung beabsichtigt, im Haushalt des nächsten Jahres gewaltige 6 Milliarden Pfund Ausgaben einzusparen, was immense Entbehrungen mit sich bringt.

Als letzten Akt jedoch veranlasste die scheidende Regierung noch Beitragszahlungen in Höhe von 15 Milliarden Pfund, die - einmal ausgezahlt - nie wieder erstattet werden. Die ganze Angelegenheit ist nichts als eine totale Farce. Regierungen beteiligen sich mit Billionen an der Rettung von Banken und Staaten und können nicht einmal im Haushalt ihrer eigenen Länder Einsparungen in Höhe einiger weniger Milliarden umsetzen. Dies zeigt, dass Weltwirtschaft und globales Finanzsystem unter der Führung von Schwachsinnigen stehen, die ausschließlich eigene Interessen verfolgen und nicht in der Lage sind, die Konsequenzen ihres ruinösen Tuns zu erfassen.

Als das 1-Billion-Dollar-Rettungspaket der EU angekündigt wurde, boten die USA den europäischen Banken zeitgleich Gelegenheiten zu Dollar-Swaps, also Tauschgeschäften (Dollardarlehen), in Höhe von mindestens 500 Milliarden Dollar - wahrscheinlich aber deutlich mehr - an. Zusätzlich schoss die US-Notenbank mindestens weitere 500 Milliarden Dollar in das US-amerikanische Bankensystem ein. Diese Aktionen verdeutlichen, dass das Bankensystem - ähnlich wie im Jahr 2008 - unter immensem Druck steht. Und das ist erst der Anfang. Es wird noch viel schlimmer.

Gold

Im Jahr 2002 rieten wir Investoren dazu, bis zu 50% ihres flüssigen Kapitals in Gold anzulegen, als dessen Preis bei 300 US-Dollar lag. Uns schien es glasklar, dass der Berg an Schulden und Derivaten niemals in Echtgeld zurückgezahlt sondern stattdessen durch das Drucken von Geld noch in die Höhe getrieben würde.

Nichts anderes geschieht gerade. Die Medien sprechen nun von einer Goldblase und stellen Vergleiche mit dem Höchstwert von 850 US-Dollar im Jahr 1980 an. Um es ganz deutlich zu sagen: Obwohl der Goldwert seit seinem Tiefststand von 250 Dollar im Jahr 1999 bereits fünfmal gestiegen ist, hat er noch nicht annähernd seinen Höchstwert erreicht. Entsprechend der tatsächlichen Inflation bereinigt, entspricht der Höchststand des Goldwertes von 1980 (laut shadowstats.com) einem Preis von heute ungefähr 7.200 Dollar. Gold könnte also noch gut sechsmal um seinen derzeitigen Wert von 1.220 US-Dollar steigen und würde sich noch immer im normalen Rahmen bewegen.





Zahlreiche Faktoren (außer dem Drucken von Geld) tragen zu einem weiteren Anstieg des Goldwertes bei:

  1. Die Goldproduktion ist rückläufig.
  2. Weder Comex (die Terminbörse) noch die Edelmetallbanken wären dazu in der Lage, mehr als nur einen Bruchteil des Realgoldes, für das sie offene Engagements halten, freizusetzen.
  3. Zentralbanken und IWF halten vermutlich nicht einmal die Hälfte jener 30.000 Tonnen, die zu besitzen sie vorgeben. Höchstwahrscheinlich wurden mindestens 15.000 Tonnen (die Goldproduktion aus 6 Jahren) verkauft, um den Goldpreis zu drücken.
  4. Das instabile Finanzsystem wird zu einem totalen Mißtrauen gegenüber Papiergold führen. Dies wird auch die meisten ETFs betreffen, die nicht über reales Gold verfügen.


Die vier oben genannten Faktoren werden einen gewaltigen Anstieg des Goldpreises herbeiführen. Es wird nicht annähernd genug Gold verfügbar sein, um eine Nachfrage wie unter den derzeitigen Preisen zu befriedigen. Wir hatten erwartet, dass Gold im März 2010 zuzulegen beginnt, und genau dies ist auch geschehen. Für den Großteil dieses Jahres rechnen wir mit nicht nachlassenden Kurse bei nur sehr wenigen größeren Korrekturen aber hoher Volatilität. Bewegungen um 100 Dollar innerhalb eines Tages sind jederzeit vorstellbar.

Gold erreicht also innerhalb der nächsten Jahre vermutlich Spitzenpreise zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar. Erleben wir jedoch eine galoppierende Inflation, könnte der Preis exponentiell höher klettern - wie etwa in der Weimarer Republik, wo Gold im Jahre 1923 bis zu 100 Billionen DM pro Unze kostete. Wird Gold, wenn es erst einmal seinen Spitzenwert erreicht hat, dieselbe Korrektur erfahren wie nach dem Höchststand von 1980? Wohl eher nicht, denn vermutlich ist Gold Bestandteil jenes neuen Finanzsystems, das nach dem Zusammenbruch des derzeitigen geschaffen wird.



Die Tabelle unten stellt den totalen Untergang des Papiergeldes dem Gold während der vergangenen 100 Jahre gegenüber und weist aus, wie viele Unzen Gold zu unterschiedlichen Zeiten für 1.000 US-Dollar gekauft werden konnten. Im Jahr 1910 waren 1.000 US-Dollar 40 Unzen Gold zu je 25 Dollar pro Unze wert. Heute, im Jahr 2010, erhält man für 1.000 US-Dollar 0,80 Unzen Gold zu je 1.230 US-Dollar pro Unze. Für den real gemessenen Dollarwert der letzten 100 Jahre bedeutet dies  eine massive Minderung um 98%.

Das nächste bezeichnende Jahr ist 1971, als Nixon die Konvertierbarkeit von US-Dollar in Gold abschaffte. Eine desaströse Entscheidung, die jener Kredit- und Gelderschaffung, die wir derzeit erleben, Tür und Tor öffnete. Seitdem fiel der Dollar um 97%. Aber selbst wenn wir jüngere Jahre betrachten, hat die in Gold gemessene Kaufkraft des Dollars geradezu katastrophal nachgelassen. Seit dem Gold-Niedrigstkurs von 1999 hat der Dollar gegenüber Gold um 80% verloren. Seit 2002 (als Matterhorn Asset Management große Goldinvestitionen anregte) sind es 76%.


Praktisch alle Währungen weisen im Vergleich zu Gold während der vergangenen 100 Jahre ähnlich rückläufige Werte auf. Dies ist der deutlichste Beweis dafür, dass Regierungen und Zentralbanken ihre Bürger um deren schwer verdientes Geld betrügen.

Wo soll das enden? Es endet dann, wenn der Dollar und zahlreiche andere Währungen ihren eigentlich Wert erreicht haben - der bei NULL liegt. Diese Zeit liegt nicht in allzu weiter Ferne.   --->matterhornassetmanagement.com

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