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Wo ist unser Gold?
03.12.2010

Nach offiziellen Statistiken besitzt Deutschland mit rund 3446 Tonnen Gold (110,6 Millionen Unzen) den zweitgrößten Goldschatz der Erde, die zweitgrößten Gold-Reserven der Welt. Dieses Gold ist Eigentum des Deutschen Volkes. Doch was ist damit geschehen, und wo befindet es sich?

 

 

Von Norbert Knobloch

Laut Gerd-Helmut Komossa, Generalmajor der Bundeswehr a. D., ehemaliger Chef des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), bleiben die Goldreserven Deutschlands von den alliierten Siegermächten des Zweiten Weltkrieges mindestens bis 2099 gepfändet und liegen zum größten Teil in den Vereinigten Staaten von Amerika und im Vereinigten Königreich von Großbritannien. (vgl. Gerd-Helmut Komossa, Die deutsche Karte. Das verdeckte Spiel der geheimen Dienste, KOPP-Verlag, Rottenburg 2009)

 

Gehen wir das einmal durch und schauen es uns an:

 

„Als die Europäische Zentralbank ihre Tätigkeit aufnahm, transferierte die Bundesbank von ihrem [des Volkes!] Gold im Rahmen der damaligen Vereinbarung [!?] 232 Tonnen (24 Millionen Unzen) an das Europäische Währungsinstitut.“  (Ferdinand Lips, a. a. O., S. 299; Anm. d. d. Verf.)

 

Offenbar hatte die Deutsche Bundesbank die Warnung des britischen Unterhaus-Abgeordneten Sir Peter Tapsell nicht zur Kenntnis genommen, nicht verstanden oder in den Wind geschlagen:    „Wer Gold verkauft, verliert letztendlich die Unabhängigkeit und die Währungssouveränität.“   (Sir Peter Tapsell, Member of The House of Commons, Parliamentary Debates Hansard Commons, Mittwoch, 16. Juni 1999, Vol. 333, Col. 104, S. 45; zit. n. F. Lips, a. a. O., S. 289)

 

Doch damit nicht genug; den großen Rest des Goldes, der ihr gar nicht gehört, sondern dem Deutschen Volk, warf die Deutsche Bundesbank leichtfertig (oder unter Zwang??) gleich mit aus dem Fenster – in den gefräßigen, unersättlichen Rachen des internationalen Bankensystems:

„Die Bundesbank hat 1700 Tonnen ausgeliehen, d. h. die Hälfte ihrer Reserven von 3400 Tonnen. Die anderen 1700 Tonnen wurden mit dem U. S. Exchange Stabilization Fund geswapt, der seinerseits das Gold (das weder ihm noch der Bundesbank, sondern dem deutschen Volk gehört!) an Bullion-Banken auslieh und der Bundesbank dafür die 1700 Tonnen zusagte, welche das U. S. Schatzamt in West Point, New York, liegen hatte (das aber auch sowieso schon der Bundesbank bzw. den deutschen Bürgern gehört!). Das Endresultat wäre, daß die Tresore der Bundesbank leer sind!  (James Turk im Internet: www.fgmr.com ; zit. n. F. Lips, a. a. O., S. 300; Anm. d. d. Verf.)

 

Doch es besteht der begründete Verdacht, daß das Gold auch nicht mehr im staatlichen Besitz der Vereinigten Staaten ist. Die U.S.A. verweigern schon lange jede Auskunft und Wirtschaftsprüfung: seit 1955 (!) hat es keine unabhängige Buchprüfung der U.S.-Goldreserven mehr gegeben! Und auffälligerweise ist in offiziellen Berichten nur noch von „verwaltetem“ Gold die Rede, nicht aber von „Goldbeständen“…! Weitere suspekte, aber bezeichnende Auffälligkeiten: Im September 2000 wurde eine sonderbare Umbenennung von 1700 Tonnen Gold (das sind über 54 Millionen Unzen oder 21 % der gesamten U.S.-Goldreserven von 261,5 Millionen Unzen und entspricht exakt der Menge „ausgeliehenen“ deutschen Goldes [siehe vorherigen Absatz]), das sich offiziell in der U.S.-Mint (U.S.-Münzstätte) in West Point befinden soll, von der Kategorie „Gold Bullion Reserve“ zur Kategorie „Custodial Gold Bullion“ vorgenommen – ohne jegliche offizielle Erklärung. (Nach Ferdinand Lips, a. a. O., S. 292; vgl. auch http://207.87.26.43/gold/00-09.html)

 

Der U.S.-Gold-Experte James Turk vermutet, daß dieses („umbenannte“) Gold Deutschland gehört. „Custodial Gold“ bedeutet nämlich übersetzt „Treuhand-Gold“. Und da „Custodial“ im amerikanischen Englisch auch „Vormund“ bedeutet und „to take into custody“ gleichbedeutend ist mit „in Gewahrsam nehmen“, deutet eigentlich alles darauf hin, daß Turks Vermutung zutrifft. (Nach Ferdinand Lips, a. a. O., S. 299)

 

Noch verdächtiger war dann der Treasury Report (Bericht des Schatzamtes) vom Mai 2001, in dem die Begriffe „Reserve“ und „Custodial“ vollständig eliminiert und durch den Begriff „Deep Storage Gold“ (zu Deutsch: „Gold in Tieflagerung“) ersetzt worden sind. Das gesamte in Fort Knox, West Point und anderen Depots (angeblich) gelagerte Gold der U.S.A. (und der „BRD“?) wird seitdem nur so genannt. Handelt es sich dabei etwa um Gold, das noch gar nicht gefördert ist?? (Nach Ferdinand Lips, a. a. O., S. 299/300; vgl. auch www.fms.treas.gov/gold/index.html)

Dazu passt folgende Meldung: „Finanzexperte entdeckt US-Goldexporte im Rekordwert von 175 Millionen Unzen.“ (Susanne Hamann, KOPP-Exklusiv, Dienstag, 07. 07. 2009, Internet)

 

Demnach hatten die U.S.A. in den Jahren 2007 und 2008 22 Millionen Unzen in veredeltem Gold und 154 Millionen Unzen in Mischgold exportiert – 62 % der angeblich vorhandenen Goldreserven der U.S.A., das Vierzehnfache der gesamten Goldminen-Förderung der U.S.A. und mehr als die gesamte Gold-Förderungsmenge der Erde in diesen beiden Jahren.

„Goldhändler stellten in den letzten Jahren immer wieder fest, dass erstaunlich hohe Mengen an Münzen aus geschmolzenen Barren auf den Märkten in London und Zürich auftauchten. Die Vermutung liegt nahe, dass dieses Gold aus den US-Schatzkammern stammt. Finanzexperte Ron Kirby ging der Sache auf den Grund. Er entdeckte im USGS (United States Geological Survey), dass 2007 und 2008 insgesamt etwa 5000 Tonnen [!] Gold exportiert worden waren. Nach heutigem Stand entspricht das einem Gegenwert von 128 Milliarden Dollar. Der USGS ist die monatlich publizierte Statistik des »U.S. Census Bureau« zum Import/Export von Edelmetallen.“ (Susanne Hamann, KOPP-Exklusiv, 07. 07. 2009)

 

Wo kam dieses Gold her? Und an wen wurde es verkauft?? Und – vor allem – warum???

 

Angesichts des kurz bevorstehenden Zusammenbruchs des Welt-Finanz-Systems und der Welt-Wirtschaft, über den nur der Besitz von physischem Gold und Silber retten wird, wird einem angst und bange… Es ist offensichtlich, daß der Raub des deutschen Goldes gezielt geplant worden ist…

 

David Marsh, fünf Jahre lang Hauptkorrespondent der Financial Times in der Bundeshauptstadt Bonn, drückt die Dummheit (und die Korruptheit?) der Verantwortlichen in der Deutschen Bundesbank und der deutschen Bundesregierung sarkastisch-süffisant „durch die Blume“ aus:

„Die Bundesbank ist einmalig unter den wichtigsten goldbesitzenden Zentralbanken der Welt, insofern, als sie nur einen kleinen Teil, kaum 80 Tonnen, d. h. etwas über 2 %, in ihren Frankfurter Tresoren aufbewahrt. Der Rest und Großteil ihres [des deutschen Volkes!] Goldschatzes liegt in den Tresoren anderer Zentralbanken, der Federal Reserve Bank of New York, der Bank von England und … bei der Bank von Frankreich .“ (David Marsh, The Bundesbank: The Bank That Rules Europe, William Heinemann Ltd., London 1992, S. 61/62; zit. n. Ferdinand Lips, a. a. O., S. 300; Anmerkungen und Hervorhebungen d. d. Verfasser)

 

Was das heißt, bringt ein Insider auf den Punkt: „Wer das Gold hat, der hat das Geld.” (Harry J. Bingham, Weekly Gold Market Update, Van Eck Global, 7. Juni 1999; zit. n. F. Lips, a.a.O., S. 293

 

Das deutsche Volk verlor im letzten Jahrhundert zweimal seine Währung; beide Male wurden ihm damit auch seine Ersparnisse und sein Eigentum geraubt. Nun wurden ihm auch noch die Bundesbank und eine der solidesten Währungen der Welt, die Deutsche Mark (D-Mark) geraubt. Und jetzt ist es wahrscheinlich, daß auch noch der größte Teil, wenn nicht alles, seines Währungsgoldes veruntreut und gestohlen worden ist.


h - dein Beitrag hier

 


acb

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