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Inflation - staatlich legitimierter Betrug
08.04.2011

„So wie der Krieg das denkbar größte Gewaltverbrechen ist und der Zins die größte vorstellbare Ausbeutung, so kann man die Inflation ohne Übertreibung als den größten denkbaren Betrug bezeichnen. Und im Gegensatz zu vielen kleinen Gaunereien werden diese drei Kapital-Verbrechen von allen Staaten immer noch legitimiert.“

von Norbert Knobloch

Gold und Silber sind das einzige Geld, deren eigener, innerer Wert ziemlich genau auch dem Wert, den sie stellvertretend anzeigen, entspricht. Das heißt, nur Gold und Silber sind tatsächliches Geld. Wer will, kann die Probe auf´s Exempel machen und eine Gold- oder Silber-Münze einschmelzen: obwohl das Edelmetall dann kein Zahlungsmittel mehr ist, hat es doch denselben Wert wie vorher! (Aber versuchen Sie einmal, mit der Asche eines verbrannten EURO-Scheines etwas zu kaufen…)

 

Dagegen hat das Papier des „Geld“-Scheines, der Banknote, keinen eigenen, inneren Wert. Er ist kein Äquivalent, kein Pfand, kein Geld, sondern Kredit und läuft nur stellvertretend für das Geld um, solange die Schuld besteht, und zeigt den Wert der Waren, auf deren Bezug er einen Anspruch quittiert, nur an. Deshalb nannte man ihn ja auch nicht `Pfand´, sondern `Schuldschein´ oder `Quittung´. Doch die ist heute nur solange etwas „wert“, wie der Staat die „Gültigkeit“ seines „Gesetzlichen Zahlungsmittels“ wohlwollend gewährt – nämlich bis zur nächsten Währungs-„Reform“. Heutige Banknoten stellen kein verbrieftes Forderungsrecht auf Gold und Silber oder Waren mehr dar; sie sind nur verordnete Zwangs-Zahlungsmittel. Heutige „Geld“-Scheine sind nur wertlose Papierschnipsel, die vom Staat jederzeit willkürlich außer Kurs gesetzt werden können.

 

Auch hier die Probe auf´s Exempel: Versuchen Sie mal, mit Reichsmark- oder Deutschmark-Scheinen etwas zu kaufen… Für den rund 100 Jahre alten Tausendmarkschein der Kaiserzeit bekommen Sie vielleicht von einem Sammler noch einige wenige Euro; für den gleichen Betrag in Form von 50 massiv-goldenen Zwanzigmarkstücken aus derselben Zeit aber erhalten Sie derzeit von jeder Bank über 5000 Euro ausgezahlt. Gold und Silber können eben nicht außer Kurs gesetzt werden – niemals; ihr Wert ist real und unvergänglich. Das Erkennen dieses Unterschiedes und das Verstehen dieses Sachverhaltes sind essentiell für das Verständnis des Geldes und der heutigen Wirtschafts-Probleme. Denn aus dieser Tatsache ergeben sich schwerwiegende Konsequenzen:

 

Bei einer Währungs-„Reform“, die in Wirklichkeit immer eine Entschuldung des überschuldeten Staates und eine Enteignung der arbeitenden und sparenden Bevölkerung ist, wird das bisherige gesetzliche Zahlungsmittel extrem abgewertet und gegen ein neues ausgetauscht. So geschah es am 15. November 1923 mit der Einführung der Rentenmark, als einfach 12 Nullen gestrichen wurden, und am 20. Juni 1948 mit der Einführung der D-Mark – beide Male nach einer Hyper-Inflation. Sparguthaben, Kontobestände und Bargeld werden entwertet und aufgelöst. Jeder muß wieder bei „Null“ anfangen. Jeder? Nein – wer Sachwerte wie Immobilien, Kunstgegenstände, Edelmetalle  usw. besitzt, gehört zu den Gewinnern einer Währungs-„Reform“. Alle anderen sind Verlierer: sie werden um ihre Rechtsansprüche, die sie mit ihrer Arbeitsleistung verdient haben und die ihnen vom Staat mit den Geldscheinen der nun ungültigen Währung bescheinigt und angeblich „dauerhaft garantiert“ wurden, betrogen. Sie werden vom Staat entrechtet und enteignet, beraubt und bestohlen

 

Analog verhält es sich bei Inflation und Deflation. Von `Inflation´ spricht man, wenn zu viel Geld  in Umlauf ist und als Folge die Preise steigen; von `Deflation´ spricht man, wenn zu wenig Geld in Umlauf ist und als Folge die Preise fallen. Um genau zu sein: es ist nicht zuviel oder zuwenig `Geld´, sondern es sind zu viele oder zu wenige Geldzeichen, also Geldscheine oder Banknoten, im Umlauf, und es steigen oder fallen nicht die Preise, sondern es sinkt jeweils entweder der Wert des Geldes – im Falle einer Inflation – oder der Wert der Güter und Waren – im Falle einer Deflation.

 

Eine Inflation hat immer nur eine Ursache: eine willkürliche, künstliche Vermehrung der umlaufenden Geldzeichenmenge durch die Notenbanken und immer nur eine Auswirkung: einen Verlust der Kaufkraft des Geldes bzw. einen – scheinbaren – „Anstieg“ der Preise. Bei der Deflation verhält es sich genau umgekehrt: Eine Deflation hat immer nur eine Ursache: eine willkürliche, künstliche Verringerung der umlaufenden Geldzeichenmenge durch die Notenbanken oder Zurückhalten großer Geldzeichenmengen durch das Kapital und immer nur eine Auswirkung: einen Verlust des Wertes der Güter und Waren bzw. ein  – scheinbares –  „Sinken“ der Preise.

 

Das ist ein ökonomisches Gesetz, das nicht außer Kraft gesetzt, wohl aber mißbraucht werden kann und seit Bestehen des Zentralbank-Systems methodisch und systematisch ständig mißbraucht wird.

 

Eine Inflation ist eine indirekte Steuer des Staates und eine schleichende Konfiszierung des Vermögens der arbeitenden und sparenden Bürger durch die Banken. Eine Deflation ist eine heimliche Konfiszierung des Eigentums, eine verdeckte Enteignung der Bürger durch das Kapital. Inflation und Deflation sind beide organisierte Verbrechen des gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Es ist eine durch den Zinseszins-Mechanismus sich selber beschleunigende Vermögens-Umverteilung von der Arbeit zum Besitz, von den Schaffenden zu den ohne Leistung Raffenden, von Arm zu Reich – ein Verbrechen.

 

Mit dem systematischen, methodischen Betrugs-Mechanismus Inflation (zu viel Geld) – Deflation (zu wenig Geld), abwechselnd künstlich erzeugt, kann man andere regelmäßig entrechten und enteignen, bestehlen und berauben sowie sich selber unendlich bereichern – an Geld und Macht:

 

Die willkürliche Veränderung der umlaufenden Geldmenge durch die Zentralbanken bzw. Notenbanken ist der zentrale Hebel zur Ausübung von Geldmacht.

 

„Durch den fortlaufenden Prozeß der Inflation [im Wechsel mit Deflation] kann sich die Regierung insgeheim einen großen Teil des Reichtums ihrer Bürger aneignen. Durch diese Methode wird nicht nur beschlagnahmt [enteignet], sondern willkürlich beschlagnahmt [enteignet], und während dieser Prozeß viele [die Bevölkerung] in die Armut stürzt, werden einige wenige [Banken u. Regierungen] unglaublich reich. Es gibt keine subtilere Methode, die Grundlage der bestehenden Gesellschaft zu beseitigen, als ihre Währung zu zerstören. Dieser Prozess bringt alle verborgenen wirtschaftlichen Kräfte auf die Seite der Zerstörung, und zwar so, daß nicht einer unter Millionen in der Lage ist, dies zu erkennen.“ (John Maynard Keynes, The Economic Consequences of the Peace, zitiert nach A. Ralph Epperson, Die unsichtbare Hand. Der Einfluß geheimer Mächte auf die Weltpolitik, KOPP-Verlag, Rottenburg 2008, S. 64; Anm. u. Hervorheb. d. d. Verf.)

 

(Diese Strategie hatte vor Keynes auch schon Lenin gekannt und taktisch um- und eingesetzt)

 

„So wie der Krieg das denkbar größte Gewaltverbrechen ist und der Zins die größte vorstellbare Ausbeutung, so kann man die Inflation ohne Übertreibung als den größten denkbaren Betrug bezeichnen. Und im Gegensatz zu vielen kleinen Gaunereien werden diese drei Kapital-Verbrechen von allen Staaten immer noch legitimiert.“ (Helmut Creutz, Ökonom, in: Margrit Kennedy, Geld ohne Zinsen und Inflation, Wilhelm Goldmann Verlag, München 2006, S. 40)

 

Machen wir uns das an zwei Beispielen klar: Nehmen wir einmal an, ein Staat, in dem eine bestimmte Menge Geldzeichen zirkuliert, gibt aus irgendwelchen Gründen noch einmal die gleiche Menge aus, verdoppelt also die Menge der Geldzeichen. Er stellt also gefälschte „Anrechtscheine“ aus, die scheinbar genau wie die bereits umlaufenden Anrechtscheine, Geldscheine oder Banknoten, zum Bezug von Gütern und Waren „berechtigen“. Die Menge neugeschaffener Geldzeichen nimmt nun die Güter- und Warenmenge zusätzlich in Beschlag, in die sich bis dahin die Hälfte, nämlich die Menge der alten Geldzeichen geteilt hatte. Das heißt, die zu verteilenden Portionen desselben Kuchens sind bei gleich bleibender Zahl von Hungrigen halbiert worden. Eine bestimmte, gleichbleibende Menge von Gütern und Waren auf dem Markt steht nunmehr einem doppelt so großen Anspruch gegenüber. Nach dem ehernen Gesetz von Angebot und Nachfrage verdoppelt sich bei gleichbleibendem Angebot und verdoppelter Nachfrage immer der Preis der Güter und Waren.

 

Das ist der klassische Mechanismus der Inflation.

 

Das Resultat der Verdoppelung der Geldzeichen ist also, daß jeder Inhaber des alten Geldes bei seinen Käufen auf dem Markt das Doppelte bezahlen muß wie vorher, er also für die gleiche Geldmenge nur noch die Hälfte der Güter und Waren bekommt. Das aber heißt wiederum nichts anderes, als daß ihm durch die Geldvermehrung die Hälfte der Gegenleistung, auf die er mit seiner bereits erbrachten Arbeits-Leistung einen wohlverdienten Anspruch und ein eigentlich beglaubigtes und „garantiertes“ Recht erworben hatte, sowohl heimlich wie auch gewaltsam weggenommen worden ist. `Heimliche Wegnahme´ und `Gewaltsame Wegnahme´ sind nach dem Strafgesetzbuch die Definitionen von `Diebstahl´ und `Raub´ – es ist staatlicher Diebstahl, Raub und Betrug.

 

Nun das zweite Beispiel: Nehmen wir einmal an, ein Staat, in dem eine bestimmte Menge Geld-zeichen zirkuliert, halbiert aus irgendwelchen Gründen diese umlaufende Geldmenge. Er annulliert also die Hälfte der verdienten Ansprüche auf gleichwertige Gegenleistungen, die er vorher selber ausgestellt, beglaubigt und „garantiert“ hatte! Das heißt, die Hälfte der hungrigen Esser bekommt nun gar kein Stück des Kuchens mehr, aber die andere Hälfte dafür jetzt doppelte Portionen. Denn eine bestimmte, gleich bleibende Menge von Gütern und Waren auf dem Markt steht nunmehr einer auf die Hälfte reduzierten Zahl von Ansprüchen gegenüber. Nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage halbiert sich bei gleichbleibendem Angebot und halbierter Nachfrage immer der Preis.

 

Das ist der klassische Mechanismus der Deflation.

 

Das Resultat der Verringerung der Geldzeichen ist also, daß die Hälfte der Inhaber des alten Geldes auf dem Markt leer ausgeht – oder alle nur noch die Hälfte bekommen. Sie sind also um ihre wohlverdienten Ansprüche auf Gegenleistungen, die sie sich mit erbrachter Eigenleistung, ihrer Arbeit, erworben hatten, betrogen worden. Ihnen sind ihre Rechte von derselben Instanz, die sie ihnen erst beglaubigt und „garantiert“ hatte, nämlich vom Staat, heimlich und zugleich gewaltsam wieder weggenommen worden – es ist wiederum staatlicher Diebstahl, Raub und Betrug.

 

Wie kommt es zu diesem staatlichen Verbrechen? Nun, das liegt, außer an Macht- und Habgier sowie krimineller Energie der Regierungen, an der Konfusion der Begriffe, der Verwechslung oder Gleichsetzung der Wörter `Geld´ und `Geldzeichen´ sowie `Geld´ und `Ware´, und an der Unkenntnis dessen, was Geld ist. Geld ist keine Kreatur der staatlichen Willkür, sondern ein Produkt des Austausch-Handels, des wirtschaftlichen Verkehrs – der aus Leistung entstandene Rechtsanspruch auf gleichwertige Gegenleistung. Die Geldzeichen sind nur technische Hilfsmittel dieses Verkehrs. (Dazu mehr in einem kommenden Artikel)

 

Mit diesem technischen Hilfsmittel ist der Rechtsanspruch, der im Geldzeichen dargestellt ist, gewissermaßen „objektiviert“ worden. Der objektive Anspruch an und für sich besteht weiter – auch dann, wenn der subjektive Anspruch des jeweiligen Inhabers erloschen ist: Geld als Bezugsrecht entsteht und vergeht nicht, es zirkuliert durch zahllose Stadien der Produktion und Konsumtion. Derjenige, der eine eigene Leistung weggibt, empfängt Geld; wer eine fremde Leistung empfängt, gibt Geld weg. Anders ausgedrückt: Wer produziert, empfängt Geld; wer konsumiert, gibt Geld weg

 

Es ist eine Tatsache, daß ein Rechtsanspruch, der einmal entstanden, sozusagen „geboren“ worden ist, nie wieder vergeht, sondern von nun an auf immer zirkuliert, sozusagen „unsterblich“ ist. Das trifft auch dann zu, wenn jemand einen oder alle seiner Geldscheine verbrennt, also auf den entsprechenden Teil seines Rechtsanspruches freiwillig verzichtet. Der entsprechende Anteil seines ehemaligen Bezugrechtes geht nun „automatisch“ auf die Inhaber der übrigen Anspruchsrechte, also alle anderen Halter von Geldzeichen, über: der ganze „Kuchen“ wird nun neu aufgeteilt, und die einzelnen Portionen sind jetzt für jeden größer geworden, weil nun ein „Esser“ weniger da ist.

 

Das Prinzip ist so simpel, so einfach, daß man sich wundern muß und nicht verstehen kann, wie sich Millionen und Milliarden von Menschen über Jahrhunderte wehrlos vom Staat bzw. von den eigenen Regierungen und vom Kapital haben betrügen, bestehlen, berauben, entrechten und enteignen lassen. Es ist eigentlich nur zu erklären, wenn man den Menschen totale Unmündigkeit unterstellt. `Unmündigkeit´ ist nach der immer noch besten Definition des größten deutschen Philosophen Immanuel Kant das Unvermögen, sich selber seines eigenen Verstandes zu bedienen. Beruht dieses Unvermögen auf Trägheit und Denk-Faulheit sowie Feigheit oder Unterwürfigkeit gegenüber „Autorität“ und Macht, so ist die Unmündigkeit selbstverschuldet.

 

Wagen und versuchen wir es einmal, unseren Verstand selber zu benutzen und logisch zu denken:

 

Nehmen wir einmal an, Sie und Ihr Freund haben einen Kuchen gebacken, also jeder eine Leistung erbracht. Sie haben die Zutaten gekauft, nach Hause getragen und die Küchen-Gerätschaften gestellt, Ihr Freund hat den Teig gerührt, den Kuchen in den Backofen geschoben und zuletzt serviert. Ihrer beider Arbeits-Leistung entspricht also genau dem „Wert“ des fertigen, ganzen Kuchens: Sie haben ihn selber produziert, und Ihre eigene Arbeits-Leistung „steckt“ sozusagen in dem Produkt. Jeder von Ihnen Beiden hat darum den begründeten und berechtigten Anspruch auf je einen halben Kuchen. Verzichtet nun Ihr Freund aus irgendwelchen Gründen freiwillig auf seinen Anteil, so geht sein Anspruch auf den halben Kuchen automatisch auf Sie über. Sie dürfen also ohne schlechtes Gewissen und ohne Schuldgefühl den ganzen Kuchen essen. So weit, so gut.

 

Bescheinigt nun aber eine „Autorität“, die stärker und mächtiger ist als Sie und Ihr Freund, einfach noch zwei weiteren Personen einen „Anspruch“ auf Teile des Kuchens, so wird der Kuchen nun auf vier Personen aufgeteilt. Sie und Ihr Freund bekommen jetzt nur noch je ein Viertel statt jeweils der Hälfte des Kuchens. Doch die beiden anderen Personen haben nichts zu der Herstellung des Kuchens beigetragen, also keine eigenen Leistungen erbracht. Deren „Ansprüche“ sind also unbegründet und unberechtigt. Sie und Ihr Freund sind um die Hälfte ihrer rechtmäßigen Ansprüche betrogen und beraubt worden. Das Ganze ist Entrechtung und Enteignung – willkürliches Unrecht.

 

Werden nun den zwei weiteren Personen gar größere „Ansprüche“ auf den Kuchen als Ihnen Beiden „bescheinigt“, oder werden noch viel mehr anderen Personen, die alle keine eigenen Leistungen erbracht haben, „Ansprüche“ zu Unrecht „beglaubigt“, so bleiben Ihnen Beiden, die Sie allein die ganze Arbeit gemacht und die gesamte Leistung erbracht haben, am Ende nur noch ein paar Krümel Ihres eigenen Kuchens auf Ihrem von Anderen leergegessenen Kuchenteller übrig.

 

Es handelt sich hier um eine Umverteilung von der leistenden Arbeit zum leistungslosen Besitz.

 

(Die „Autorität“ in diesem Beispiel ist der Staat bzw. die Regierung und die Zentralbank oder Notenbank; die zu Unrecht bescheinigten „Ansprüche“ sind von der Bank im Auftrag oder mit Duldung des Staates nachträglich und zusätzlich in Umlauf gebrachte Geldscheine oder Banknoten, also gefälschte Geldzeichen; der „Kuchen“ ist die Gesamtheit der Güter und Waren am Markt, also das von den arbeitenden und steuerzahlenden Bürgern erwirtschaftete, volkswirtschaftliche Sozialprodukt; und Sie Beide stehen in dem Beispiel für die arbeitenden, steuerzahlenden Bürger.)

 

Noch einmal: Echtes Geld dient als Vergleichsmaßstab für die Menge an Lohnarbeit, die in einer Ware – einem produzierten Gut oder einer Dienstleistung – steckt; es ist sozusagen „geronnene Arbeit“. Gleichzeitig dient es umgekehrt als Vergleichsmaßstab für die Menge an Lohnarbeit, die damit entlohnt werden kann und für die Menge an Waren, die damit erworben werden kann. Echtes Geld ist als technisches Hilfsmittel der bescheinigte, beglaubigte und für immer garantierte Rechtsanspruch auf den Erhalt einer gleichwertigen Gegenleistung für eine bereits erbrachte Leistung. Es überträgt diesen Anspruch über Raum und Zeit auf Andere, nämlich bei Kauf und Verkauf. Die Menge Geldes, die jemand durch eigene Leistung rechtmäßig erworben hat und besitzt, entspricht dem ihm zustehenden Anteil am Sozialprodukt, den er damit erwerben kann.

 

Denn jedes einzelne rechtmäßige Bezugsrecht lautet nicht auf eine feste, konkrete Größe oder Menge an Gütern oder Waren des Gesamtvorrates am Markt, sondern auf einen zwar bestimmten, aber variablen Teil aller rechtmäßigen Bezugsrechte und damit aller sich rechtmäßig im Umlauf befindlichen Geldzeichen. Es handelt sich also um den durch Leistung erworbenen Anspruch auf den entsprechenden prozentualen Anteil oder Bruchteil des gesamten jeweiligen Sozialproduktes.

 

Je kleiner die Zahl der umlaufenden Geldzeichen und damit der existierenden Bezugsrechte ist, desto größer ist der einzelne Rechtsanspruch auf Güter und Waren des gesamten Sozialproduktes; je größer die Zahl der umlaufenden Geldzeichen und damit der existierenden Bezugsrechte ist, desto kleiner ist der einzelne Rechtsanspruch darauf. (Die Höhe des individuellen Anspruches korreliert natürlich auch mit der Größe des von allen gemeinsam erwirtschafteten gesamten Sozialproduktes)

 

Im ersten Fall verteilt sich die Gesamtheit der Waren am Markt, das Sozialprodukt, auf eine geringere Zahl von Bezugsberechtigten, im zweiten Fall auf eine höhere Zahl. Im ersten Fall ist das zum Vorteil, im zweiten Fall zum Nachteil der Bezugsberechtigten, das heißt der einzelnen Geldzeichenbesitzer. Der Wert des Geldes, genauer: einer Geldeinheit, das heißt die Kaufkraft, ist nicht absolut, sondern relativ, nämlich ein Verhältnis, ausgedrückt in Prozent oder als Bruch.

 

Geldzeichen-Menge und Höhe oder Wert der einzelnen Rechtsansprüche auf Güter und Waren – das ist die Kaufkraft des Geldes, die sich als Wert einer Geldeinheit definiert – verhalten sich also umgekehrt proportional zueinander. Diese reziproke Relation (umgekehrte Verhältnismäßigkeit) liegt dem vorhin beschriebenen und erläuterten Mechanismus der Inflation und der Deflation zugrunde. Die Sache des Geld-Wertes ist also eine Sache der Geldzeichen-Menge.

 

Soll der Wert des Geldes, also die Kaufkraft, stabil bleiben, darf die Geldzeichen-Menge nichtniemals! – künstlich manipuliert, sprich verändert werden. Andernfalls kann das Geld seine wichtigste Funktion nicht mehr erfüllen, und der Inhaber wird um seinen verdienten Lohn betrogen:

 

Die eigentliche und wichtigste Funktion des Geldes ist es, einen durch Eigenleistung verdienten Rechtsanspruch auf gleichwertige Gegenleistung unbefristet und ungeschmälert sicherzustellen.

 

Erfüllt das Geld diese seine Hauptaufgabe vollkommen, so ist es echtes, gutes Geld. Erfüllt es diese Aufgabe unvollkommen oder gar nicht, so daß der Inhaber seinen erworbenen und verbrieften Anspruch teilweise oder gänzlich einbüßt, so ist es minderwertiges oder wertloses „Geld“, mithin Scheingeld oder Falschgeld.


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