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Marode Banken: nicht nur in Italien
15.07.2016
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Die nächste großangelegte Bankenrettung bahnt sich an. Das gesamte europäische Bankensystem ist marode. Mario Draghi vernichtet Wohlstand. In diesen prekären Zeiten ist Gold ein sicherer Hafen.

 

Von Claus Vogt

Vetternwirtschaft statt Marktwirtschaft

Das gesamte europäische Bankensystem ist marode. Darauf habe ich Sie in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen. Im Sommer 2008, also kurz vor der heißen Phase der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise, habe ich den Lesern meines Börsenbriefes sogar die dringende Empfehlung gegeben, ihre von Bankenpleiten bedrohten Tages- und Termingelder in Sicherheit zu bringen. Konkret habe ich seinerzeit ein Umschichten in die damals gerade neu aufgelegte Tagesanleihe des Bundes empfohlen, die inzwischen leider wieder abgeschafft wurde.

 

Dieser (relativ) sichere Hafen steht Ihnen als Zuflucht in schwierigen Zeiten also nicht mehr zur Verfügung. Dabei wäre er heute nicht weniger wichtig als im Sommer 2008. Damals gelang es nur mit gewaltigen staatlichen Rettungsprogrammen und umfangreichen Staatsgarantien, die extrem hoch gehebelten Großbanken vor der Pleite zu bewahren, die sie sich durch gigantische Fehlspekulationen eigentlich redlich verdient hatten. Aber wer mächtige Freunde in der Politik hat, muss im Unterschied zu Ihnen und mir für seine Fehler eben nicht mehr geradestehen. Stattdessen wird auf Kosten des Steuerzahlers dafür gesorgt, dass er fröhlich so weitermachen kann wie bisher. Vetternwirtschaft statt Marktwirtschaft heißt hier die Parole.        

Mario Draghi vernichtet Wohlstand         

Inzwischen sind rund acht Jahre vergangen, in denen sich vieles verändert, aber kaum etwas verbessert hat. So ist der europäische Großbankensektor heute in einer ähnlich prekären Situation wie vor acht Jahren. Denn weder der Gesetzgeber noch die Aufsichtsbehörden inklusive der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich für eine Sanierung des maroden Bankensystems eingesetzt.

 

Ganz im Gegenteil haben alle Beteiligten alles dafür getan, den Fortbestand der Zombie-Banken zu sichern: „Whatever it takes“ (was immer es auch kosten mag) lautete das vollmundige Versprechen von EZB-Präsident Mario Draghi im Jahr 2012 als das Finanzsystem schon wieder auf der Kippe stand. Der Öffentlichkeit wurde diese Bankenrettung, bei der es vor allem um französische und italienische Institute ging, allerdings als Rettung Griechenlands verkauft.

 

Dabei setzte sich Draghi in seiner gewohnt dreisten Art sogar über das Verbot der Staatsfinanzierung durch die Zentralbank hinweg. Da auch die deutschen Verfassungsrichter nicht den Mumm hatten, diesen eindeutig illegalen und ökonomisch fatalen Machenschaften Einhalt zu gebieten, gibt es inzwischen wohl niemanden mehr, der die Herren der Gelddruckmaschine auf ihrem Weg der Wohlstandsvernichtung und Umverteilung aufhalten könnte.

 

Deshalb sollten Sie sich als Anleger unbedingt vor den finanziellen Folgen dieser Politik schützen, die ich immer wieder als das größte geldpolitische Experiment aller Zeiten bezeichnet habe. Ein Happyend kann dieses Experiment nicht haben, da es gegen jede ökonomische Vernunft verstößt. Sorgen Sie vor.

 

In meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren helfe ich Ihnen dabei mit erfolgreichen Anlagekonzepten und konkreten Kaufempfehlungen. In der aktuellen Juli-Ausgabe finden Sie neben zahlreichen Edelmetall- und Shortempfehlungen 3 weitere Investments, die Sie und Ihr Vermögen vor den Missetaten des Herrn Draghi schützen.          

                                                                         

Die nächste großangelegte Bankenrettung bahnt sich an       

Jetzt hat sich vor allem die Lage der italienischen Banken erneut deutlich zugespitzt. Die faulen Kredite des italienischen Bankensystems belaufen sich derzeit wohl auf mindestens 400 Mrd. Euro. Auf ganz Europa bezogen ist diese gigantische Summe aber lediglich die Spitze des Eisbergs. Massive Wertberichtigungen, die europaweit schon in den vergangenen Jahren hätten stattfinden müssen, wurden fahrlässig unterlassen. Jetzt ist wahrscheinlich der Punkt gekommen, an dem die aufgelaufenen Verluste aus leichtfertig vergebenen Krediten nicht länger vertuscht werden können.

 

Die Dimension dieser Verluste ist erneut so groß, dass das gesamte Großbankensystem gefährdet ist. Die heftigen Kurseinbrüche der Bankaktien, allen voran des einstigen Branchenprimus und Derivate-Kolosses Deutsche Bank, sprechen eine deutliche Sprache.

 

Nun haben aber weder unsere Politiker noch die Zentralbankbürokraten die Größe, das Scheitern ihrer Politik einzugestehen. Deshalb halten sie eisern fest an ihrem offensichtlich falschen, ja absurden Versuch, das Problem der Überschuldung durch noch mehr Schulden und Gelddrucken lösen zu wollen. Ich gehe davon aus, dass die Antwort auf die sich gerade wieder zuspitzende europäische Bankenkrise in noch mehr geldpolitischem Irrsinn bestehen wird.              

                                                                         

In diesen prekären Zeiten ist Gold ein sicherer Hafen            

Der Edelmetallsektor befindet sich in der Frühphase einer großen Hausse, die sich bisher geradezu lehrbuchartig entwickelt hat. Kein Wunder, denn Gold und Silber sind in Zeiten hoffnungslos überschuldeter Staaten und geldpolitischen Irrsinns, der sogar vor negativen Zinsen nicht Halt macht, ein sicherer Hafen, in dem Sie zumindest mit einem Teil Ihres Vermögens Zuflucht suchen sollten.    

                                                               

Der Schutz Ihres Vermögens ist allerdings nur ein Aspekt der Edelmetallhausse, wenn auch ein sehr wichtiger. Ein zweiter Aspekt sind die höchst attraktiven Chancen auf große Kursgewinne, die sich Ihnen bei den Gold- und Silberminenaktien bieten. Diese Chancen sollten Sie unbedingt zum Vermögensaufbau nutzen.

 

Obwohl sich viele der von mir empfohlenen Edelmetallaktien bereits mehr als verdoppelt haben, deutet weiterhin alles darauf hin, dass sich diese Hausse noch in der Frühphase befindet. Hier locken also noch erheblich höhere Kursgewinne.

 

Wenn Sie noch nicht engagiert sein sollten, rate ich Ihnen, spätestens die nächste Korrektur zum Einstieg zu nutzen. Mit meinem Gold-Preisbänder-Indikator stelle ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren ein kluges Timing-Instrument zur Verfügung, dessen Kaufsignale in den Haussejahren 2001 bis 2011 hervorragende Ergebnisse geliefert haben. Verpassen Sie diese Signale nicht. Testen Sie noch heute meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.


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