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Trotz der Kapriolen an den Papiermärkten ist die physische Nachfrage fast auf Rekordständen. Sie ist sogar so hoch, dass Internetseiten von Edelmetallverkäufern zeitweilig zusammenbrachen. Pro Aurum: Über 99 Prozent der Kunden sind derzeit auf der Käuferseite.
Die Kurse von Gold und Silber crashen. Aber welche Rolle spielt spielen heutzutage noch die Börsen und die Terminmärkte, an denen die Kurse "gemacht" werden? An der Goldfront jedenfalls ergibt sich ein ganz anderes Bild. Pro Aurum verzeichnete die größte Nachfrage nach Edelmetallen seit der Lehman-Pleite. Andere Edelmetallshops berichtenn ähnliches.
Angesichts dieser Tatsache zeigt sich drastisch, dass die "Papierwelt" und die reale Edelmetallwelt immer weiter auseinaderlaufen. Trotz des Kursverfalls gibt es lange Lieferzeiten von bis zu drei Wochen. Viele Münzen sind derzeit schlicht nicht verfügbar. Alles läuft darauf hinaus, dass sich der physische Markt für Edelmetalle demnächst komplett vom Börsenzirkus abkoppelt. Gezahlt werden muss dann das, was der Händler vor Ort fordert und nicht was der Spottmarkt angibt.
Aus der offiziellen Stellungnahme von Pro Aurum:
Nach den starken Kursrückgängen beim Gold und Silber in den vergangenen Tagen sehen wir erneut eine enorme Zunahme von Kaufaufträgen im Onlineshop von pro aurum. Die Anzahl der Orders übersteigt mittlerweile das Niveau der Jahre 2008 (Pleite der Bank Lehman Brothers) und 2010 (erste Berichte über die in Zweifel gezogene Liquidität Griechenlands). Auch im Münchner Goldhaus und in den Lokationen von pro aurum hat sich die Kundennachfrage sehr stark erhöht. Über 99 Prozent der Kunden sind derzeit auf der Käuferseite.
Hieraus ergeben sich Verzögerungen in der Orderkette (Zahlungseingang, Verpackung, Logistik). Wir garantieren zwar, dass trotz des hohen Aufkommens alle angenommenen Orders zum zugesagten Kurs rechtsverbindlich ausgeführt werden, wir wollen aber auch explizit darüber informieren, dass es momentan zu Lieferverzögerungen von ein bis zwei Wochen kommen kann. Zudem kann es momentan vorkommen, dass unser Onlineshop aufgrund des hohen Aufkommens schwerer zu erreichen sein wird.
Pro aurum wird ab dem 26. September 2011, 20 Uhr, aufgrund der enormen Zunahme von Kaufaufträgen im Onlineshop eine Mindestordergröße für Käufe von 3000 Euro einrichten. Diese gilt für den Onlineshop und alle Bestellungen, die uns per Fax, E-Mail und postalisch erreiche (die Mindestordergröße gilt nur für den deutschen Markt). Im Münchner Goldhaus und in den Niederlassungen in Berlin, Dresden und Bad Homburg wird im direkten Kundenkontakt selbstverständlich weiterhin jede Ordergröße angenommen. pro aurum hat sich nach Mai 2010 nun zum zweiten Mal zu diesem Schritt entschlossen. Damals konnte die Mindestordergröße nach wenigen Tagen wieder aufgehoben werden.
Wie kam es zu den Preisrückschlägen?
Durch die hohen Verluste an praktisch allen Märkten (Ausnahme Anleihen AAA) sind viele Marktteilnehmer gezwungen, Positionen aufzulösen. Diese Verkaufsaufträge treffen auf eine ausgedünnte Nachfrage an den Futuresmärkten und lösen so immer weitere Stopploss-Verkäufe aus.
Zudem sind an einigen Edelmetallbörsen wegen der hohen Volatilität die Einschussbeträge signifikant erhöht worden – die Investoren müssen also mehr Geld als Sicherheit hinterlegen, was den erzielbaren Hebeleffekt verringert. Um der Erhöhung dieser Margenanforderungen zu entsprechen, müssen viele Marktteilnehmer Teile Ihrer Positionen veräußern, was weiter Druck auf die Notierungen ausübt.
Wie sind die weiteren Aussichten?
Ein Ende dieser starken Korrektur ist schwierig zu prognostizieren..Wir sind jedoch der Meinung, dass es sich hier unter mittel- bis langfristigen Aspekten um eine gute Kaufgelegenheit handelt. Wir nutzen als Edelmetallhandelshaus die Preisrücksetzer jedenfalls für einen weiteren Ausbau unserer Positionen.
Umfrage: Gold ist sichere Langfristanlage
Gold wird weiterhin eine zentrale Rolle als krisen- und inflationssichere Anlage bei den deutschen Anlegern einnehmen. Denn bei Aktien, Anleihen oder Zertifikaten befürchten die Investoren das Risiko des Komplettausfalls. Dies hat auch eine repräsentative Forsa-Umfrage bestätigt, die wir kürzlich in Auftrag gegeben haben: Ziel der Untersuchung war es zu ermitteln, welche der fünf vorgegebenen Geldanlagen (Aktien, Anleihen, Festgeld, Fondsanteile und Gold) aus Sicht der Bürger ab 18 Jahre am besten als langfristige Geldanlage mit mindestens drei Jahren Laufzeit geeignet ist.
An erster Stelle platziert sich Gold: 34 Prozent der Bürger würden sich heute für diese Anlage entscheiden, weil sie vermuten, dass Gold nach mindestens drei Jahren Laufzeit den meisten Gewinn bringt. 22 Prozent halten Festgeld für besonders lukrativ, wenn es um langfristige Geldanlagen geht. Mit deutlichem Abstand folgen Fondsanteile (12 %), Aktien (11 %) und Anleihen (5 %). Ich habe den DAX-CRASH in 2011 vorhergesagt...kommt jetzt ein neuer CRASH?! Ads
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