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Curcumin: der heilende Sekundär-Pflanzenstoff
19.05.2013

Von den mehr als 60.000 bekannten Sekundären Pflanzenstoffen sind nur etwa 1000 genauer erforscht. Aber was bewirken Sekundäre Pflanzenstoffe, was nützen diese winzigen Mitbringsel der Pflanzen – letztlich auch uns?

 

von Hans-Jörg Müllenmeister

Von den mehr als 60.000 bekannten Sekundären Pflanzenstoffen sind nur etwa 1000 genauer erforscht, z.B. das Beta-Carotin. Auf welch filigrane Weise diese Sekundärstoffe mit den Primärstoffen der Pflanze synergetisch zusammenarbeiten, liegt nach wie vor im Dunklen. Aber was bewirken Sekundäre Pflanzenstoffe, was nützen diese winzigen Mitbringsel der Pflanzen – letztlich auch uns? Im Laufe der Evolution bildeten sie die Abwehrstoffe gegen Fressfeinde oder mikrobiellen Angriff, wirken als Wachstumsregulatoren, als Farb- und Duftstoff. In weitaus größerer Menge sind dagegen Stoffe im primären Stoffwechsel des Pflanzenkörpers verbreitet wie Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Gewiss, bisher zählen die primären „Zutaten“ zu unseren essenziellen Nährstoffen. Es scheint aber, dass in Sekundären Pflanzenstoffen gesundheitsdienliche Geheimnisse schlummern, die unsere Stoffwechselprozesse günstig beeinflussen. Möglicherweise schützen sie vor verschiedenen Tumorarten, erweitern die Blutgefäße, senken den Blutdruck und beeinflussen positiv unser Immunsystem.


Jede Zelle im menschlichen Körper benötigt Sauerstoff, damit der Stoffwechsel funktioniert und die Mitochondrien, die „Energiemotoren“ im Zellinnern Energie abgeben. Indes entstehen bei vielen dieser Reaktionen instabile Moleküle, also freie Radikale. Sie heißen so, weil bei ihnen ein Elektron fehlt. Um als Molekül stabil zu sein, entreißen sie das fehlende Elektron benachbarten Körperzellen. Diese Geber-Zellen können so geschädigt werden und dann selber weitere freie Radikale bilden. Auch Umwelteinflüsse, UV-Strahlung und Stress fördern freie Radikale. Mit zunehmendem Alter kann es zum sogenannten oxidativen Stress kommen: Alles Auslöser für ein frühzeitiges Altern und chronische Erkrankungen wie Krebs, Arthritis oder Demenz.

 
Viele Sekundäre Pflanzenstoffe enthalten Antioxidantien. Sie vermögen eigene Elektronen zu produzieren und abzugeben. So werden freie Radikale neutralisiert und eine weitere Zellschädigung vermieden.

Betrachten wir ein paar farbige Kandidaten dieser Sekundär-Pflanzenstoffe, um speziell auf einen der geheimen Pflanzenheiler einzugehen. Es begann wohl um 1831. Goethe vollendete gerade seinen Faust, da gelang seinem Briefpartner, dem Pharmazeut Heinrich Wackenrode eine Entdeckung: er isolierte aus der Karotte eine bestimmte Kohlenwasserstoffverbindung; deswegen nannte er sie Carotin. Bis heute fand man etwa 650 artverwandte Stoffe; zusammenfassend heißen sie Carotinoide. 50 von ihnen lassen sich in Vitamin A umwandeln (Pro-Vitamin A-Carotinole). Diese „Buntröcke“ finden sich in gelben bis roten Obst- und Gemüsesorten.

 
Analysieren wir einmal einen Apfel. Hauptsächlich in der Schale verbirgt sich das Flavonoid Quercetin. Es gehört zu den stärksten Antioxidantien und hat eine entzündungs- und krebshemmende Wirkung. Auch die schwarze Holunderbeere wartet mit einem Radikalfänger auf, dem violetten Farbstoff Sambucyanin. Der rote Farbstoff der Tomate, ein Carotinoid, heißt Lycopin. Wie die meisten Carotinoide ist Lycopin ein Radikalfänger (Antioxidant). Es kann bestimmte reaktionsfreudige Moleküle aus dem Tomatenstoffwechsel unschädlich machen. Für die Tomate bedeutet das: Lycopin schützt ihr Erbgut vor schädlicher UV-Strahlung der Sonne. Und wie wirkt Lycopin im menschlichen Organismus? Schon seit einiger Zeit erforscht man Lycopine. Man vermutet stark, dass eben dieser Pflanzenstoff möglichen Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen kann. So senkt Lycopin den Gehalt von LDL-Cholesterin im Blut. Und der Farbstoff Tannin ist in Traubenschalen und -kernen enthalten. Über einen hohen Tanningehalt von 1500 bis 4000 mg/l verfügt Rotwein.

 
Ist die Rede von Sekundären Pflanzenstoffen, so sind wohl immer Gemüse- und Obstsorten als Träger gemeint. Indes verbergen sich unter manchen Gewürzkräutern wahre Heiler. Das weiß die alte Volksmedizin schon seit Jahrtausenden. In letzter Zeit analysiert man in Forscherkreisen eine 4000 Jahre bekannte indische Heilpflanze aus der Ayurvedischen Medizin. Es ist die Wurzelknolle Curcuma, die zur Familie der Ingwergewächse gehört. Die krautige Pflanze (Curcuma longa) mit einem knolligen Wurzelwerk wird zwei Meter hoch, zeigt lilienartige Blätter und blüht rosa. Indien ist das wichtigste Anbaugebiet. Jährlich werden 350.000 Tonnen Curcuma angebaut und weltweit 300.000 Tonnen gehandelt; das entspricht etwa dem zweifachen Gewicht des Kölner Doms. Der gelbe Farbwirkstoff − das Curcumin − steckt zu 5% in der Pflanzenwurzel des Gewürzes. Bei uns auch unter dem Namen Gelbwurz bekannt, ist Curcuma der Hauptbestandteil im Currypulver. Wegen seiner schönen Gelbfärbung dient es traditionell auch zum Färben von Textilien, Holz oder Leder und als Reagenz zum Nachweis von Bor in Form von Boraten. Übrigens, der rötliche Farbpunkt auf der Stirn der Hindus besteht aus Curcuma, und nicht aus Henna, dem Haarfärbemittel.

 
Warum hilft Curcuma gegen Krebs? In zahlreichen Studien wurden Beweise für das alte Erfahrungswissen gefunden, dass Curcuma vorbeugend und heilend wirkt bei Krebs. Der gelbe Farbstoff Curcumin hemmt über verschiedene Angriffspunkte die Entstehung und Weitergabe von innerzellulären Signalen, die Krebsbildung auslösen. Diese Signalwege werden ja durch chronische Entzündungsprozesse gebildet und durch entartete Zellen weiter aufrechterhalten.

Wie Curcumin die Bildung von Metastasen unterbindet, ist inzwischen enträtselt. Bislang war noch unklar, wie es genau seine Wirkung entfaltet. Mit Hilfe der Kernresonanz-Spektroskopie wies man nach, dass der „gelbe Ritter“ selbst solche Proteine beeinflusst, die gar keine spezifischen Rezeptoren für Curcumin besitzen. Diese Messmethode untersucht dabei das elektrische Umfeld einzelner Atome und die Wechselwirkungen mit den Nachbaratomen. Damit sind Strukturen und Dynamik der Moleküle aufzuklären. Die Meßergebnisse bestätigt die Vermutung, dass Curcumin die physikalischen Eigenschaften der Membran von Krebszellen beeinflusst, indem es sich in die Doppellipidschichten der Zellmembranen einschmuggelt: es schädigt die Krebszellen, macht also die Membranen durchlässig wie ein Sieb.

Außerdem bremsen Curcumin-Moleküle den Signalstoff NF-kappaB: ein zelluläres Regulatormolekül, das bis zum Zellkern eindringt. Es gilt als kritisch für Entzündungsreaktionen. Curcumin moderiert diesen „heißen Boten“ und bremst die Wachstumsgeschwindigkeit von Krebszellen ganz erheblich. Ja, er setzt sogar deren Überlebensmechanismus außer Kraft und löst den programmierten Zelltod bösartiger Krebszellen aus.

Der molekulare „gelbe Ritter“ senkt auch den Histamin-Spiegel; ein weiterer Mechanismus, um Entzündungen einzudämmen und Metastasenbildung zu stoppen. Hohe Homocysteinspiegel können Gefäßwände schädigen; sie sind die bedeutenden Risikofaktoren bei artherosklerotischen Ablagerungen und Herzerkrankungen.


Die Abwehrkraft von Curcumin gegen krebserregende freie Radikale beruht auf seine immunstimulierende Fähigkeit. Der Sekundäre Pflanzenstoff beeinflusst die Zellen des menschlichen Immunsystems positiv: das Wachstum sogenannter zytotoxischer T-Lymphozyten wird eingedämmt. Aktuelle Forschungen fanden einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Curcumin und dem Anreichern eines antimikrobiellen Proteins im menschlichen Immunsystem. Das ist ein antimikrobielles Peptid. Diese organische Verbindung aus mehreren Aminosäuren setzt sich im Immunsystem gegen Bakterien zur Wehr und beugt somit Infektionen und chronischen Erkrankungen vor. Es kommt zu einem messbaren Anstieg des Proteins Cathelicidin im menschlichen Organismus.

 
Alle medizinischen Heilwirkungen des „Gelben Ritters“ können wir nicht durchdeklinieren. Noch liegen keine umfassenden, endgültigen Forschungsergebnisse vor. Indes deuten viele Tierversuche und Studien mit Patienten darauf hin, dass der Erfahrungsschatz mit der „Wunderwurzel“ keineswegs auf einem Placebo-Effekt beruht (Placebo = ich werde gefallen). Man weiß zum Beispiel, dass Brust- und Prostatakrebs in Indien viel seltener vorkommen als in den USA oder Deutschland, ebenso Morbus Alzheimer. Einer der Gründe hierfür ist, dass die Bevölkerung Indiens Curry – und damit Curcumin – fast täglich in größere Menge als Gewürz verzehrt.

Wenden wir uns der Gelbwurz als Ur-Therapeutikum gegen Leiden im Bereich von Galle, Bauchspeicheldrüse, Magen und Darm (Dyspepsie) zu. Etwa 25% von uns leiden in diesem Bereich unter Störungen wie Blähungen, Fettunverträglichkeit, Verstopfung, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch. Selbst bei der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn hilft Curcumin. Das Präparat ist gallensafttreibend (cholagog) und antioxidativ: es fördert die Gallensekretion und die Gallenblasen-Entleerung. Da der Darm damit mehr Gallensäure bekommt, verteilen sich fein die fettlöslichen, lipophilen Nahrungsbestandteile und erhöhen den pH-Wert. Das steigert die Enzymen-Aktivität, verstärkt die Fettverdauung und fördert die Darmbewegung. Die ätherischen Öle des Gewürzes wirken auch beruhigend und krampflösend auf die Magen- und Darmmuskulatur. Außerdem reguliert es die körpereigene Bildung von Cholesterin und normalisiert den Cholesterinspiegel.


In der Zeitschrift Molecular Nutritional Research ist ein Tierversuch beschrieben, bei dem man Mäusen ein entzündungsförderndes Mittel verabreicht, das normalerweise zu Darmentzündung (Colitis) führt. Setzte man dem Futter fünf Tage zuvor Curcumin zu, trat diese Entzündung nicht auf; Curcumin wirkt ja schützend durch seine antioxidative Wirkung.

 

Die krebshemmende Wirkung ließ sich experimentell belegen: Curcumin kann Darmpolypen den Garaus machen und damit Darmkrebs vorbeugen. Das dokumentiert eine Studie mit Patienten mit erblicher gutartiger Polypenbildung (adenomatöser Polyposis); bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm. Unbehandelt entwickelt sich daraus Darmkrebs. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60% zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50%. Das berichtete die Zeitschrift Clinical Gastroenterology and Hepatology.

In einem Tierexperiment wirkte Curcumin als leberschützendes Antioxidans. Man entferne Ratten 70% der Leber. Ein Tag nach dem Eingriff wurden Blut- und Gewebeproben entnommen, um Leberregenerationsmarker, Leberfunktion und die Schädigung der Leberzellen zu ermitteln. Die Ratten wurden entweder nur mit Erythropoetin behandelt − ein Hormon, das die Bildung der roten Blutkörperchen anregt − bzw. mit einer Kombination von Erythropoetin und Curcumin. Erythropoetin allein konnte die Leberregeneration nicht verbessern. Indes führte eine Kombination von beidem zu einer deutlich erhöhten Leberregeneration.


Freie Radikale können Gelenkentzündungen auslösen. Da Curcumin stark antioxidativ wirkt, setzt man es mit Erfolg bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis ein. Rheuma, namentlich die rheumatoide Arthritis, also die chronische Gelenkentzündung lässt sich behandeln. Curcumin hemmt die Synthese der enzündungsauslösenden Prostaglandine: eine Gruppe der Gewebshormone. Das sind die Schmerz-, Entzündungs- und Fieber-Botenstoffe des Körpers. Dadurch werden Gelenkschwellungen, Morgensteifigkeit der Gelenke oder die Gehfähigkeit verbessert. Die schmerzlindernde Wirkung von Curcumin konnte man u.a. bei Patienten mit Knie-Arthrose nachweisen.

Außerdem reduziert Curcumin den Knochenabbau: die Konzentration des sog. RANK-Liganden im Knochenmark wird gesenkt; das sind bestimmte Proteine an der Oberfläche von Osteoklasten. Diese Proteine hemmen die Entwicklung von Osteoklasten (osteon = Knochen, klastein = zerbrechen; die Gegenspieler sind die knochenaufbauenden Osteozyten). Zudem wirkt Curcumin dem Verlust der Knochendichte entgegen, der durch Östrogenmangel entsteht. In einer Doppelblind-Studie verbesserte der Curcumin-Phospholipid-Komplex außerdem die Schmerzsymptomatik und Beweglichkeit.

Offensichtlich überwindet Curcumin die Blut-Hirn-Schranke, denn es gibt zunehmend Beweise dafür, dass es möglicherweise vor neurodegenerativen Erkrankungen schützt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand entsteht Alzheimer dadurch, dass sich ein fehlgefaltetes Protein in der Gehinregion der Substantia nigra ansammelt und oxidativen Stress und Entzündungen hervorruft. Dabei bilden sich Ablagerungen, also Plaques zwischen den Nervenzellen im Gehirn; sie hemmen die Gehirnfunktion. Es wird also spekuliert, dass Curcumin gegen Morbus Alzheimer wirksam ist.

 
Auch bei Atemwegserkrankungen zeigt Curcumin seine therapeutische Wirkung. Forscher berichten im Journal of Experimental Medicine and Biology, dass bisherige Medikamente akute und chronische Lungenerkrankungen nicht effektiv heilen. In Tierversuchen testete man Curcumin bei Lungenfibrose. Es stellte sich heraus, dass das Heilkraut Lungenverletzung und Lungenfibrose mildert − ausgelöst durch Bestrahlung, Chemotherapeutika und Giftstoffe. Weitere Studien lassen den Schluss zu, dass der therapeutische Einsatz von Curcumin eine Schutzfunktion ausübt, und zwar bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, akutem Atemnotsyndrom, akut-inflammatorischer Lungenerkrankung und allergischem Asthma.

 
Oxidiertes Cholesterin schädigt die Blutgefäße. Es sammelt sich in den Gefäßen als Plaques an und kann zu Bluthochdruck, Schlaganfall oder zum Herzinfarkt führen. Curcumin könnte die Oxidation von Cholesterin im Körper verhindern. Außerdem sorgt das begleitende Vitamin B6 dafür, Proteine zu beeinflussen, die keine spezifischen Rezeptoren für Curcumin besitzen. In einem Tiermodell zeigte sich, dass Curcumin der Schädigung kleiner Blutgefäße in der Netzhaut entgegen wirkt, ebenso gegen die chronische Zuckerkrankheit. Putzig, denn übersetzt heißt die Volkskrankheit Diabetes mellitus „honigsüßer Durchfluss“.

Was aber ist die Crux der Anti-Krebs-Präparate? Sie können zwar bösartiges Zellwachstum hemmen, jedoch nur in Dosierungen, die für unseren Organismus unverträglich, schädlich, ja sogar tödlich sind; da treibt man den Teufel mit Beelzebub aus. Curcumin dagegen hat keinerlei bekannte Nebenwirkungen. Selbst bei täglichen Dosen von zehn Gramm gibt es kein schädliches Überdosieren; dies entspricht mehr als 250 Gramm der Curcumawurzel. Prophylaktisch genügen bereits drei Gramm pro Tag. Nachteilig ist allerdings die geringe Bioverfügbarkeit von Curcumin. Die ist aber durch Piperin − ein Pfeffermolekül − tausendfach zu steigern. Curcumin ist kaum wasserlöslich und wird daher wenig vom Blut aufgenommen. Auf dem Markt gibt es aber ein Nanocurcuma in Kapselform, das hoch bioverfügbar ist. Hierbei ist Curcumin in etwa 50 Nanometer große Polymerkügelchen eingekapselt. Sie besitzen eine hydrophile Oberfläche und machen den hochpotenten Wirkstoff wasserlöslich.

Curcuma, das steinalte nebenwirkungsfreie Heilkraut ist mehr als nur ein Gewürz und farbgebender Lebensmittelzusatz E100: das Präparat kann Tumorbildung verhindern, schützt gesunde Zellen vor freie Radikale und stimuliert das körpereigene Immunsystem. Curcuma ist das Gewürz des Lebens. Es ist praktisch in jeder unserer etwa 75 Billionen Körperzellen wirksam und ein gern gesehener Mikrogast auf Stippvisite.

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag geäußerten Ansichten / Empfehlungen / Behauptungen sind rein subjektiver Natur und stellen in keiner Weise eine Therapie-Empfehlung oder eine sonstige Empfehlung dar, um Krankheiten zu behandeln oder zu verhindern. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihren Apotheker.


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