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EU-Saatgut-Verordnung: Widerstand jetzt!
13.10.2013

Die Europäische Kommission will Landwirten, Gärtnern und Privat-Personen in Zukunft die Verwendung von patentiertem, genetisch manipuliertem „Terminator“-Saatgut des Agro-Kartells um Monsanto & Co. gesetzlich vorschreiben. Züchtung, Verkauf, Verschenken und Anbau alter, traditioneller natürlicher Sorten sollen verboten und mit Geld- und Freiheits-Strafen belegt werden.

 

von Norbert Knobloch

„Über das Öl kontrollieren wir die Nationen; über die Nahrung kontrollieren wir die Menschheit.“ (Avraam ben Alazaar alias Heinz Alfred „Henry“ Kissinger)

 

Bill Gates und Rockefeller spielen „Gott“

Was auf den ersten Blick für einen geistig gesunden und charakterlich integeren Menschen wie ein völlig mißlungener Witz übelster Machart aussieht, ist leider erschütternde Wahrheit und erschreckende Wirklichkeit. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die Fertigstellung und Inbetriebnahme eines riesigen, unterirdischen Bunkers durch die norwegische Regierung auf dem Archipel Svalbard am Polarkreis. In diesem atombombensicheren Bunker sollen die Samen aller bekannten Nahrungspflanzen der Erde eingelagert werden; derzeit lagern bereits rund 20 Millionen Samen von etwa einem Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen dort. 1)

 

Das Projekt wurde von der Rockefeller-Foundation und von der Bill-and-Melinda-Gates-Foundation initiiert und maßgeblich finanziert und im Februar 2008 offiziell eröffnet. In diesem Zusammenhang ist es nötig und wichtig zu wissen, daß die Rockefeller-Stiftung von Beginn an die Gen-Technologie bis heute mit mehreren hundert Millionen U.S.-Dollar unterstützt und fördert, und daß die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung einer der größten und wichtigsten Anteils-Eigner von Monsanto, des größten Agro- / Gen-Tech-Konzerns der Welt, ist. 1) (Bill Gates ist der Begründer und war der Inhaber von Microsoft® und Windows®.) Frage: Welche Teufelei haben Rockefeller und Gates vor…??

 

Die Familie Rockefeller und Bill Gates waren und sind erklärte Befürworter und aktive Betreiber der Eugenik und der Reduzierung der Weltbevölkerung auf nur noch eine, möglichst aber auf eine halbe Milliarde Menschen – „natürlich“ nicht unter dieser Bezeichnung. Bill Gates z. B. finanziert die Entwicklung von Impfstoffen gegen die menschliche Fertilität (Fruchtbarkeit), um die Geburten-Rate zu senken, und fordert, wissenschaftlich total absurd, die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen auf Null bis zum Jahr 2050. 2) (Vgl. auch die sog. „Georgia Guide Stones“ in Elbert County, Georgia / U.S.A. [„Bringe die Anzahl der Menschheit auf 500.000.000 und halte sie da in ewigem Gleichgewicht”], den Report „Global 2000“ des Council on Foreign Relations / CFR- und Trilaterale Commission / TC-Mitgliedes Cyrus R. Vance und „Die Grenzen des Wachstums“ des im Auftrag Rockefellers und des CFR 1968 von Aurelio Peccei gegründeten Club of Rome.) Das bevorzugte Mittel Rockefellers und Gates für die Reduzierung der Weltbevölkerung sind Impfungen, allopathische Medikamente und chemische Nahrungsmittel-Zusätze, Genetisch Veränderte Organismen (GVO), englisch Genetically Modified Organism (GMO).

 

Die Firmen, die mittels Patenten auf gentechnisch manipulierte(s), aber auch auf natürliche(s) Saatgut, Pflanzen und Tiere nun ein Monopol und die totale Kontrolle über die Nahrungskette der Menschheit und damit über die Zahl der Menschen erlangen wollen, sind Monsanto Corporation, Syngenta (Novartis Agriculture Discovery Institute), DuPont / Pioneer Hi-Bred International, Dow AgroSciences und Bayer CropScience – das Kartell der Gifte und Gene.

 

Verbote und Strafen

In Kanada und den U.S.A. ist es bereits seit einigen Jahren gesetzlich verboten, Heilpflanzen / Heilkräuter im eigenen Garten anzubauen, privat anzuwenden, weiterzugeben und öffentlich Aussagen über die medizinischen Heilwirkungen dieser Pflanzen zu machen! Auf Zuwiderhandlungen stehen Geld- und Freiheits-Strafen! (Kein Witz! Das ist dem Verfasser persönlich von einem ihm bekannten deutschen Heilpraktiker, der früher regelmäßig zu Vorträgen nach Nordamerika reiste, bestätigt worden.) In Neuseeland ist 2010 gar ein Gesetz verabschiedet worden, das den Anbau und Verzehr von natürlichen Nahrungs-Pflanzen im eigenen Garten und auf eigenem Feld genehmigungspflichtig und kontrollpflichtig macht! (NZ Government Food Bill 160 – 2 vom 26. 05. 2010 / 22. 07. 2010) 3)

 

Und nun soll das mit Hilfe der nicht legitimierten und nicht autorisierten EU-Kommission der totalitären Brüsseler EUdSSR (Europäische Union der Sozialistischen Sowjet-Republiken) auch auf Europa ausgeweitet werden. In Brüssel beraten zur Zeit die „Abgeordneten“ des EU-„Parlamentes“ über eine Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer „Saatgut-Verordnung“. Damit soll eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes vom Juli 2012 bis spätestens April 2014 umgesetzt werden: Landwirte und Gärtner, Züchter und Händler dürfen nur noch amtlich „zugelassenes“ Saatgut kaufen und verkaufen sowie anbauen. Bisher sind alte und seltene Sorten noch ausgenommen. Geht es jedoch nach den diabolischen Plänen der EU-Kommission, dürfen selbst Privat-Personen ihr selber gezüchtetes Saatgut nicht mehr aussäen und nicht einmal mehr verschenken! Selbst für den privaten Tausch kleiner Mengen „nicht zugelassener“ Samen-Sorten sind hohe Strafen vorgesehen!

 

Profiteure sind die großen Agro- / Saatgut- und Gentech-Konzerne, die schon heute mittels Patenten ein Monopol auf den Saatgut- und Getreide-Markt haben. (Monsanto kontrolliert über 90 % aller weltweit angebauten gentechnisch manipulierten Pflanzen!) Seit Jahren betreibt die Lobby dieser kriminellen Vereinigung der organisierten Kriminalität hinter den Kulissen Propaganda für ein Saatgut-Kartell und nimmt mittels Korruption (Bestechung), Simonie (Ämterkauf) und Nepotismus (Vetternwirtschaft) illegal, aber erfolgreich Einfluß auf den Filz von EU-Kommission, EU-„Parlament“ u. EFSA (European Food Safety Authority).4)

 

Die EFSA – eine kriminelle Vereinigung der organisierten Kriminalität

Die EFSA wurde 2002 von der Europäischen Union in Brüssel eingerichtet. Auf der offiziellen Weltnetz-Seite der EFSA wird deren (vorgebliche) Aufgabe wie folgt beschrieben:

 

„Aufgabe der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist die unabhängige wissenschaftliche Beratung in Bezug auf alle Fragen, die sich unmittelbar oder mittelbar auf die Lebensmittelsicherheit auswirken, einschließlich Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit. Die EFSA wird ferner in Fragen der Rechtsetzung der Gemeinschaft zur Ernährung konsultiert. Die Behörde informiert die Öffentlichkeit in einer offenen und transparenten Art und Weise über alle ihren Tätigkeitsbereich betreffenden Belange.“ 5)

 

Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Fast alle Mitglieder der EFSA, so z. B. die EFSA-Vorsitzende Diána Bánáti, die Abteilungsleiterin des Bereichs Gentechnik, Suzy Rencken, der Vorsitzende des GVO-Ausschusses, Harry Kuiper, sein Kollege im GVO-„Experten“-Gremium, Gijs Kleter, ihr Kollege in der EFSA-Studiengruppe über Peptide in industriell produzierten Nahrungsmitteln, Renger Witkamp, unterhalten engste Verbindungen oder stehen in abhängigen Beziehungen zu der privaten Organisation International Life Science Institute (ILSI) oder gehören ihr sogar als Mitglieder an. Zu den finanziellen Unterstützern von ILSI zählen die fünf weltweit größten GVO-Konzerne Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences, DuPont / Pioneer Hi-Bred International, Bayer CropScience sowie die weltweit größten Nahrungsmittel-Unternehmen Nestlé, Coca-Cola, Pepsico, Kraft Foods, Kelloggs u. a. 6) Im Vorstand von ILSI sitzen führende Vertreter dieser Konzerne. 7)

 

Die EFSA erklärte z. B. am 30. Juni 2009 den genmanipulierten Mais MON810, der in der BRD u. in Frankreich (noch) verboten ist, für „unbedenklich“! 8) Und am 31. März 2011 traten die „Europäischen Regelungen zur Registrierung traditionell verwendeter Arzneimittel“ voll in Kraft. Damit endete die 2004 beschlossene Übergangsphase, bis zu deren Ende pflanzliche Produkte entweder eine offiziell von der EFSA genehmigte Aussage zum gesundheitlichen Nutzen aufweisen oder aber als pflanzliches Arzneimittel registriert sein mußten. Bereits 2004 mußten auf der Grundlage dieser „Europäischen Regelungen“ mehr als 6.000 (sechstausend!) phytotherapeutische, ayurvedische und homöopathische Präparate vom Markt genommen werden! Ein unersetzlicher Verlust für die klassische, orthodoxe Medizin der Naturheilkunde!

 

Die Health Claim Directive der EU legt fest, daß gesundheitsbezogene Aussagen auf Nahrungsmittel in Zukunft von der EFSA „genehmigt“ werden müssen. Produkte der traditionellen Naturheilkunde mit pflanzlichen Inhaltsstoffen haben aber kaum eine Chance, eine solche „Genehmigung“ zu erhalten. Die EFSA hat für Phyto-Therapeutika (Heilkräuter, Gewürze, Tees) extrem hohe, völlig überzogene Anforderungen festgelegt – höher als für die Zulassung synthetisierter, allopathischer Medikamente der chemisch-pharmazeut. Industrie!

 

Sollte das EU-„Parlament“ nun auch die Saatgut-Verordnung durchwinken, dürfen natürliche Obst-, Gemüse- und Getreide-Sorten ebenfalls nicht mehr gezüchtet, angebaut und geerntet werden, wenn sie nicht den willkürlichen EU-„Normen“ entsprechen und keine EU-„Zulassung“ erteilt bekommen haben. Das wäre das Ende der natürlichen, gesunden Ernährung der überwältigenden Mehrheit der Menschheit – ganz im Interesse des Profits der Nahrungsmittel-Industrie und des medizinisch-industriellen Komplexes der Schul-„Medizin“.

 

„Terminator“-Saatgut  GURT / TPS – Saat des Teufels

Seit 1983 hatte das U.S.-Landwirtschaftsministerium (USDA) im Auftrag der U.S.-Regierung und in Zusammenarbeit mit dem Gen-Tech-Unternehmen Delta & Pine Land an der Entwicklung einer geheimen Gen-Technologie mit den offiziellen Bezeichnungen Genetic Use Restriction Technology (GURT) und Technology Protection System (TPS) gearbeitet. Dafür flossen Multi-Millionen an „Forschungsgeldern“ des Landwirtschafts-Ministeriums, also Gelder der arbeitenden Steuerzahler, an die private Firma Delta & Pine Land. Im März 1988 gewährte das U.S.-Patentamt der Firma Delta & Pine Land das Patent № 5,723,765 mit der Bezeichnung „Control of Plant Gen Expression“; Eigentümer des Patents waren nach Auskunft der Firma gegenüber der U.S.-Börsenaufsicht (SEC) Delta & Pine Land selber und die Vereinigten Staaten von Amerika, vertreten durch den Landwirtschaftsminister. 9)

 

Es handelt sich dabei um genetisch manipuliertes Saatgut, das nur eine Fruchtfolge zuläßt, weil die Samen nach dem einmaligen Auskeimen der Saat steril werden bzw. „Selbstmord“ begehen. Das heißt, die geernteten Samen sind nicht wieder als Saatgut für eine erneute Aussaat verwendbar. Damit soll sichergestellt werden, daß Bauern und Gärtner jedes Jahr neues Saatgut erwerben müssen  – und zwar bei den großen Saatgut-Konzernen wie Monsanto, Syngenta u. a., weil das Saatgut „natürlich“ ganz spezielle synthetische Dünger benötigt und nur ganz bestimmte Pestizide verträgt, die wiederum „selbstverständlich“ nur von eben diesen Konzernen hergestellt und vertrieben werden sowie ebenfalls patentiert sind.

 

Aber das ist noch nicht alles: Knapp 30 % der „Terminator-Samen keimen trotzdem – für eine erneute Aussaat zu wenig, für die Verhinderung der Auskreuzung dieser Satans-Saat zu viel! Zudem ist der Pollen dieser GVO-Pflanzen fruchtbar – mit der (beabsichtigten) Folge, daß die künstlich manipulierten Transgene auf natürliche Pflanzen übertragen werden und auch ihre „Terminator“-Eigenschaft auf diese natürlichen Pflanzen übertragen! Eine nicht mehr rückholbare und rückgängig zu machende Kontaminierung der Natur mit GVO-Organismen!

 

Dieses ebenfalls patentierte „Terminator-Saatgut“ ist eine kranke, kriminelle, diabolische Geschäfts-Idee, die sich der Teufel persönlich nicht besser hätte ausdenken können.

 

(Übrigens: Das Biotech-Unternehmen Epicyte Pharmaceutical [heute Biolex] in San Diego / Kalifornien hat einen GVO-Mais mit sperma-abtötender Wirkung entwickelt! Epicyte / Biolex arbeitete mit Dow Chemical [Produzent von „Agent Orange“!], Syngenta und ReProtect LLC sowie mit dem U.S.-Landwirtschafts-Ministerium und [höchstwahrscheinlich] mit dem U.S.-Verteidigungs-Ministerium zusammen und wird von der U.S.-Regierung finanziert. 10))

 

Anfang 1999 sickerte durch, daß Monsanto Corporation, der weltweit größte Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut und den dazu „passenden“ Agro-Chemikalien, die Übernahme der Firma Delta & Pine Land nebst deren „Terminator“-Patent plante. Doch nach einem Sturm von öffentlichen Protesten dementierte Monsanto und wartete, bis die Aufregung sich gelegt hatte. Im Jahre 2007 dann gelang Monsanto mit Hilfe der U.S.-Regierung und des U.S.-Kartell-Amtes die stille Übernahme von Delta & Pine Land.

 

Mittels der Patent-„Rechte“ auf „Terminator“-Saatgut wird die Nahrungsmittel-Versorgung derjenigen Nationen und Staaten, die den fatalen Fehler mach(t)en, gentechnisch verändertes Saatgut zuzulassen, zur Geisel eines privaten, multinationalen Privat-Unternehmens und des trans- und supranationalen Saatgut-Kartells. Dieses kriminelle Kartell mit engsten Beziehungen zur U.S.-Regierung kann nun Lebensmittel als Waffe einsetzen, um die betroffenen Staaten zu einer U.S.-freundlichen Politik zu erpressen und zu zwingen:

 

„Nahrungsmittel sind eine Waffe.“ sagte der ehemalige U.S.-Landwirtschafts-Minister Earl Lauer Butz, ein bekannter Eugeniker und Rassist sowie verurteilter Steuerhinterzieher, bereits Ende 1974 im (vom System kontrollierten und zensierten) Time Magazine. 11)

 

(Eine Waffe, zumindest ein Instrument der Gen-Tech-Lobby ist auch der Codex Alimentarius [lat. „Ernährungs-Regelwerk“], ein von der chemisch-pharmazeutischen Industrie ins Leben gerufenes und seit 1963 forciertes transnationales Projekt auf UN-Ebene über „einheitliche Sicherheits- und Hygienebestimmungen von Nahrungsmitteln im Welthandel“. Mitglieder der Welthandelsorganisation WTO müssen dessen „Entwürfe“ in geltendes „Recht“ umsetzen, sonst drohen Wirtschafts-Sanktionen u. Strafen in dreistelliger Millionenhöhe durch die UNO)

 

Widerstand jetzt: keine Patente auf Leben!

Zurück zur „Saatgut-Verordnung“, über die bis spätestens April 2014 entschieden werden soll. Nur Saatgut, das offiziell bei den „zuständigen“ EU-Behörden registriert und von ihnen „genehmigt“ wurde, wird dann „legal“ sein. (Und das soll und wird „selbstverständlich“ ausschließlich „Terminator“-Saatgut sein). Doch die Verfahren der Registrierung und der „Genehmigung“, die regelmäßig wiederholt werden müssen, sind so aufwendig und teuer, daß nur die riesigen Kartelle sie sich leisten können. Saatgut steht am Anfang der menschlichen Nahrungskette. Wenn das Agro-Kartell erst einmal ein Monopol darüber hat, ist es zu spät.

 

Selbstversorgung wird dann „kriminalisiert“ sein. Es läuft einmal mehr genauso wie auch bei dem anstehenden Verbot von Gold und bei dem heuchlerisch so genannten „Kampf gegen den (im Auftrag der Hochfinanz selber verübten) Terror“, der als Vorwand für den totalen Abbau von ursprünglich „garantierten“ Bürger-, Grund- und Freiheitsrechten sowie für die Etablierung eines globalen totalitären Überwachungs-Staates erfunden worden ist.

 

Ist die Verordnung erst einmal beschlossen, so gilt sie als „Recht“. (Auch hier ist wieder einmal – wie heute immer und überall – alles auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt worden: natürlich ist das allergrößtes Unrecht.) Es wird sehr schwierig bis unmöglich sein, dieses (Un-) „Recht“, diese „gesetzliche“ Regelung dann wieder rückgängig zu machen.

 

Deswegen muß jetzt (jetzt!) größter und schärfster Widerstand der Bevölkerung gegen das Gift- und Gen-Kartell sowie gegen die EU-Kommission, das EU-„Parlament“ und die EFSA geleistet werden. Bereits erteilte Patente auf natürliche Pflanzen, Tiere und Menschen und auch auf gentechnisch veränderte Organismen sind zu widerrufen; für die Zukunft sind solche Patente zu verbieten! Im Anhang sind die Adressen vieler Organisationen und Institutionen, über die sich der einzelne Bürger wehren kann, sowie alternative Handlungs-Möglichkeiten und Verhaltensweisen für jeden Einzelnen aufgelistet. Wer allerspätestens jetzt nicht handelt, ist selbstverschuldet unmündig und macht sich mitschuldig an diesem Schwerstverbrechen.


ANHANG

A. Adressen für Aktionen und Informations-Material

 

1)    Greenpeace e. V., www.greenpeace.de

 

22767 Hamburg, Tel. (040) 30 61 80, E-Mail: mail@greenpeace.de

 

http://de.live02.gpconsumer.org/gentechnik/ (Einkaufsnetzwerk)

 

http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/ Infos / Aktionen)

 

2)    http://www.gentechnikfreie-regionen.de/

 

3)    http://www.bantam-mais.de/

 

Aktion „Bantam-Mais“: Einfache Idee für alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben: Samenfesten Süßmais pflanzen, aus dem Saatgut gewonnen werden soll. Dann hat man das Recht, genau zu erfahren, wer in der Nachbarschaft Gen-Mais anbaut und Anspruch auf Schutz vor genetischer Verunreinigung z. B. durch Pollenflug.

 

4)    Initiative Save our Seeds, www.saveourseeds.org

 

c/o Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Büro Berlin, Marienstraße 19, 10117 Berlin, Tel. (030) 24 04 71 46, Fax (030) 27 59 03 12, E-Mail: info@saveourseeds.org

 

5)    Umweltinstitut München e. V., http://www.umweltinstitut.org/

 

Landwehrstraße 64 a, 80336 München, Tel. (089) 30 77 49-0, Fax (089) 30 77 49-20, E-Mail: info@umweltinstitut.org

 

6)    Zivil Courage – Freie Bauern und Bürger AG, www.zivilcourage.ro

 

Christoph Fischer, 83139 Söchtenau, Tel. (0 80 55) 91 28, E-Mail: info@zivilcourage.ro

 

7)    Informationsdienst Keine Gentechnik, http://www.keine-gentechnik.de/

 

c/o Zs-L Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Marienstr. 19-20, 10117 Berlin (s. o.), Tel. (030) 28 48 23 04, Fax (030) 28 48 23 09, E-Mail: info@keine-gentechnik.de

 

8)    www.gen-ethisches-netzwerk.de

 

9)    Arbeitskreis bäuerliche Landwirtschaft, http://www.abl-ev.de/

 

B. Verhaltens-Möglichkeiten

 

1)    Beim Einkauf auf gentechnisch veränderte Zutaten achten. Achtung: gentechnische Verunreinigungen bis zu 0,9 % brauchen nicht gekennzeichnet zu werden! Und alle Nahrungsmittel (Nudeln, Kekse, Kuchen, Schokolade etc.), die tierische Produkte (Milch, Eier etc.) enthalten, sind nicht gentechnikfrei, weil die Tiere gentechnisch manipuliertes Futter erhalten und von der Kennzeichnungs-Pflicht ausgenommen sind! Nur Produkte mit Bio-Siegel in Reformhaus und Bio-Laden kaufen!

 

2)    Möglichst viele regionale und saisonale Produkte auf einem (Bio-) Bauernhof kaufen!

 

3)    In öffentlichen Gaststätten, Restaurants und Cafés gentechnikfreie Speisen und Zutaten verlangen!

 

4)    Gentechnikfreies und kontrolliert-biologisches / ökologisches Saatgut kaufen und fördern sowie einlagern, aussäen und weitergeben! (z. B. bei Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V., Bingenheimer, Dreschflegel, Grüner Tiger)

 

C. Handlungs-Möglichkeiten

 

1)    Aktionen und Organisationen mittels Spenden und Mitgliedschaften unterstützen

 

2)    Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Nachbarn etc. informieren

 

3)    In Kindergärten, Schulen, Firmen etc. für gentechnikfreie Nahrung sowie regionale und saisonale Kost werben

 

4)    Politiker unaufhörlich zu ihrer Einstellung / Haltung zu diesem Thema befragen

 

5)    Leserbriefe an Zeitungen, Zeitschriften und Magazine schreiben

 

D. Empfehlenswerte Materialien mit guten Informationen

 

1)    Greenpeace Einkaufsführer Gentechnik, erhältlich unter Tel. (040) 30 61 80 oder mail@greenpeace.de

 

2)    „Leben außer Kontrolle“, ausgezeichneter Film von Betram Verhaag, erhältlich bei: DENKMAL-Film-GmbH, Schwindstraße 2, 80789 München, Tel. (089) 52 66 01

 

3)    „We feed the World“, preisgekrönter Film von Erwin Wagenhöfer und Max Annas, Universum Film, ISBN des Buches: 978-3-936086-26-3, erhältlich im Buchhandel, bei Amazon (www.amazon.de) oder www.orange-press.com 

 

4)    „Den Schatz bewahren – Plädoyer für eine gentechnikfreie Landwirtschaft“, Buch von Angela von Beesten (Hrsg. Sambucus e. V.), erhältlich bei Sambucus (www.sambucus.org), Auf der Wörth 34, 27389 Vahlde, gegen Einsendung einer Schutzgebühr von 7 (sieben) Euro

 

5)    „Gefahr Gentechnik – Irrweg und Ausweg“, Buch im Concord Verlag (Hrsg. Manfred Grössler, Red. Klaus Faissner), ISBN: 3-9501-887-1-1

 

6)    „Plädoyer für eine gentechnikfreie Welt“, ISP-Studie eines weltweiten Zusammenschlusses von Wissenschaftlern im Weltnetz unter www.indsp.org und www.indsp.org/ISPgerman.pdf (deutsche PDF-Version abruf- und ausdruckbar)

 

ANHANG leicht gekürzt und leicht geändert übernommen aus F. William Engdahl, Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation, 3. Auflage Februar 2013, Seiten 310 – 315; © 2013, 2007, 2006 by F. William Engdahl, © 2013, 2007, 2006 für die deutschsprachige Ausgabe bei KOPP-Verlag, Pfeiferstraße 52, D-72108 Rottenburg, www.kopp-verlag.de. Wiedergabe mit freundlicher telephonischer Genehmigung des KOPP-Verlages vom 08. Oktober 2013.  Der Verfasser dankt dem KOPP-Verlag!    

1) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation, 3. Auflage Februar 2013, S. 13 / 14; © 2013, 2007, 2006  by F. William Engdahl, © 2013, 2007, 2006 für die deutschsprachige Ausgabe bei KOPP-Verlag, Pfeiferstraße 52, D-72108 Rottenburg, www.kopp-verlag.de

 

2) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 36 u. 45  (Transkript des von Bill Moyers geführten Interviews mit Bill Gates am 9. Mai 2003, http://www.pbs.org/now/transcript/transcript_gates.html) und nach F. William Engdahl, „Bill Gates talks about »vaccines to reduce population«”, 4. März 2010, http://oilgeopolitics.net/Swine_Flu/Gates_Vaccines/gates_vaccines.html  

3) www.nzfoodsecurity.org ; der originale Gesetzestext in englischer Sprache auf der offiziellen Seite des neuseeländischen Parliament Counsel Office:  www.legislation.govt.nz/bill/government; siehe dazu auch http://www.das-wilde-gartenblog.de/ und http://derhonigmannsagt.wordpress.com

4) siehe dazu F. William Engdahl, Verbindungen zwischen GVO-Industrie und GVO-Gremium bei der EFSA in Brüssel, 04. 12. 2010, http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/verbindungen-zwischen-gvo-industrie-und-gvo-gremium-bei-der-efsa-in-bruessel

5) Europa, Agenturen der Europäischen Union, Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, http://europa.eu; nach F. William Engdahl, a. a. O. 4)

6) Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech e. V., Die EFSA – eine Spielwiese der Gen-Industrie: Mitarbeiter der Europäischen Lebensmittelbehörde kollaborieren mit Firmen wie Monsanto, 19. November 2010, http://www.testbiotech.org/nod/425; nach F. William Engdahl, a. a. O. 4)

7) International Life Science Institute, 2011, Annual Report, Board of Trustees, http://www.ilsi.org/Documents/ILSI_AR2011_rFinal.pdf; nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., Seiten 30 / 31 und 44

8) EFSA, EFSA befürwortet Wiederzulassung von Gen-Mais MON810, 30. Juni 2009, http://www.efsa.europa.eu; n. F. William Engdahl, a. a. O. 4)

9) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 37 – 43

10) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 284 – 287

11) Earl Lauer Butz, in: Time Magazine, 11. November 1974; zit. n. F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 129 / 130

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